Arbeiten als Künstler/-in?

Finde heraus, wie ein/-e Künstler/-in tickt!

Was ist dein Job als Künstler/-in?

Du bist so kreativ, dass dir an einem durchschnittlichen Tag ungefähr fünf neue Ideen in den Sinn kommen? Du malst, zeichnest und schaffst gern, hast ein Gespür für Farben, Formen und Ästhetik und ein farbenfrohes Gefühlsleben? Böse Zungen behaupten, du wärst ein wenig schräg? Wenn du dann auch noch sehr wenig Bedürfnis nach Stabilität und Berechenbarkeit hast, ist das Künstlerdasein möglicherweise genau richtig für dich. Als Künstler malst, bastelst, baust, schleifst, fotografierst und filmst du, und schaffst deine Kunstwerke ganz nach deinen eigenen Vorstellungen. Wenn deine Werke anderen gefallen, entweder, weil sie besonders aussagekräftig, besonders bewegend, oder vielleicht auch besonders ästhetisch oder raffiniert sind, kannst du sie in Galerien ausstellen oder im Privatverkauf veräußern.

Fakten

Einkommen:

2.000 - 3.000 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 50 % – Frauen: 50 %

Bildungsweg:

kein vorgeschriebener

Regelstudienzeit:

ein Leben lang

Fun Fact:

Leonardo da Vinci, einer der größten Künstler aller Zeiten, war Legastheniker

Wichtige Schulfächer:

Malen, Werken

Zukunftsaussichten als Künstler/-in

Eines sei vorweggenommen: Die Wahrscheinlichkeit, dass du als Künstler das große Geld machst, ist natürlich schon da, aber sie ist gering. Wenn du also nach einem sicheren Job mit fixem Gehalt, Zusatzleistungen und Pensionsvorsorge suchst, ergreife lieber einen anderen Beruf und mache dir die Kunst zum Hobby. Du solltest als Künstler kein Problem damit haben, zumindest am Anfang deiner Karriere das eine oder andere Mal am Monatsende auch von Nudelsuppe zu leben. Wenn du allerdings Talent hast und bereit bist, harte Arbeit in dein Werk zu stecken, kannst du durchaus bekannt werden und deine Kunst teuer verkaufen. Als Künstler steht es dir nicht nur offen, im Ausland zu arbeiten, du hast in großen Kunstmetropolen wie London oder New York sogar bessere Chancen, Arbeit zu finden, und kannst auch besser auf dich aufmerksam machen. Jedenfalls hast du dort ein größeres Publikum als in deinem Heimatdorf.

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