Arbeiten als Richter/-in?

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Was ist dein Job als Richter/-in?

Du bist entscheidungsfreudig, liebst Organisation und besitzt ein ausgeprägtes Rechtsempfinden? Dann bist du für den Richterjob perfekt geeignet! In diesem Beruf hast du es mit den unterschiedlichsten Fällen zu tun und musst dir eine Meinung bilden können, ohne dabei subjektiv zu werden. Als Richter hast du einen relativ geregelten Tagesablauf. Am Vormittag finden die meisten Gerichtstermine statt und am Nachmittag arbeitest du deinen Aktenstapel von Fällen ab. Allerdings gibt es auch den sogenannten Eildienst, der dich am Wochenende zu einer Art Notbereitschaft einteilt. Zwar wird nicht plötzlich eine Gerichtsverhandlung am Sonntag stattfinden, aber es kann sein, dass du einen richterlichen Beschluss für eine psychiatrische Einweisung oder eine Hausräumung ausstellen musst. Wichtig ist, dass du dir deiner Verantwortung in diesem hohen Amt stets bewusst bist.

Fakten

Gehalt:

D: Grundgehalt nach Besoldungsgruppen: R1: 3.972 Euro/Monat - R 5: 8.678 Euro/Monat, Zuschläge durch Familienzuschlag oder Auslandsbesoldung möglich
Ö: 2.780 - 3.080 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 70% – Frauen: 30%

Bildungsweg:

D: Studium, Probedienst
Ö: Studium, Rechtspraktikum und Vorbereitungsdienst

Regelstudienzeit:

D: Rechtsstudium: ca. 6,5 Jahre, Probedienst 3-5 Jahre
Ö: Rechtsstudium: ca. 9 Jahre, Rechtspraktikum mind. 5 Monate, Vorbereitungsdienst 4 Jahre

Wichtige Schulfächer:

Deutsch, Englisch, Sozialkunde, Wirtschaft und Recht

Zukunftsaussichten als Richter/-in

Richter müssen sich grundsätzlich wenig Sorgen machen, dass sie keine Anstellung finden. Denn in diesem Berufsbild herrscht Fachkräftemangel, da sich nur wenige Absolventen nach dem Jurastudium entschließen Richter zu werden. Während es früher undenkbar war ohne ein perfekt abgeschlossenes Staatsexamen in dieses hohe Amt berufen zu werden, kann heute ein durchschnittlicher Abschluss ausreichen. Um erfolgreicher Richter zu sein, solltest du dich allerdings immer wieder weiterbilden und Gesetzesänderungen genaustens verfolgen. Das gilt vor allem für dein Fachgebiet. Ansonsten kannst du versuchen in der Hierarchie der Gerichte aufzusteigen und zum Beispiel zu einem Oberlandesgericht oder dem Obersten Gerichtshof wechseln.