Ayumi KawasakiAuszubildende Einzelhandelskauffraubei MERKUR
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Die Verantwortung beim Abrechnen an der Kassa” ist für Ayumi Kawasaki die größte Herausforderung bei ihrer Lehre zur Einzelhandelskauffrau mit Schwerpunkt Lebensmittelhandel beim Unternehmen Merkur. Am meisten Spaß macht ihr die Warenpräsentation: “Wenn ich einen Aufbau z.B. zum Thema Valentinstag machen soll, dann grins ich wie eine Blöde.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich heiße Ayumi Kawasaki, arbeite im Columbus Center als Lehrling für Einzelhandelskauffrau, Schwerpunkt Lebensmittelhandel und arbeite momentan im Bereich Kassa.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Im ersten Lehrjahr wirst du darauf vorbereitet, was auf dich zukommt, also theoretisch vorbereitet. Von deinem Paten, deinen Ausbildern und den Bereichsleitern, die du antriffst. Ich bin momentan im zweiten Lehrjahr und habe im letzten Jahr damit angefangen im Trockensortiment zu arbeiten, also Food und Non-Food Bereich und habe dort relativ viel gelernt. Wie man richtig schlichtet, ob die Preise richtig da sind und ob die Abteilung ordnungsgemäß gehalten wird. Ich habe auch zwei Abteilungen kurz übernommen, außer bestellen, das wurde mir noch verwehrt, weil man das erst im zweiten Lehrjahr lernt. Dann bin ich in das zweite Lehrjahr aufgestiegen und war in der Obst- und Gemüseabteilung und habe dort sehr viel über Obst und Gemüse und frische Bereiche gelernt. Also wie man mit den Produkten umgeht, ob die Temperatur stimmt, wie man sie vorbereitet, wie man Eigenproduktionen macht und alles über die Hygienevorschriften. Dann war ich in einer Molkereiprodukte Abteilung und habe auch viel darüber gelernt. Wie man zum Beispiel die Kerntemperatur misst, wenn der Lieferant zu spät gekommen ist mit der Ware oder es zu warm ist. Einfach um alles zu kontrollieren. Jetzt im zweiten Lehrjahr bin ich an die Kassa gekommen. Jeden Tag stehe ich auf, komme in die Arbeit, melde mich mal an, zähle die Lade ob da wirklich alles drinnen ist. Dann frage ich die Bereichsleiterin zu welcher Kassa ich komme, entweder Schnellkassa, Hauptkassa oder irgendeine andere Kassa. Dann setzt man sich hin, meldet sich an, begrüßt die Kunden, fragt nach der Kundenkarte, bietet die Maxima an oder momentan gibt es Restaurantgutscheine, die man anbieten kann und dann freundlich verabschieden und weiter gehts bis die Pause kommt und bis man wieder von der Pause zurück kommt. Und das geht so weiter bis man eben fertig ist mit der Zeit also mit der Arbeit. Dann rechnet man ab, das dauert immer ein bisschen mit dem Gutscheine und Pfandflaschen zählen und dann geht man wieder heim. Und zwischendurch noch die Sackerl und die kleinen Kaugummis schlichten, die man an den kleinen Regalen bei uns findet. Die Möglichkeit besteht auf jeden fall, dass man die Lehrabschlussprüfung machen kann, das ist das Ziel bei einer Lehre bei uns und danach kann man sich zum Beispiel für Young Generation anmelden oder für die Bereichsleiterprüfung vorbereiten. Im dritten Lehrjahr kann man sich dann für Bereiche spezialisieren, ich zum Beispiel möchte Obst und Gemüse machen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Vor der Lehre habe ich die Chemie-HTL in der Rosensteingasse gemacht und habe dann herausgefunden, dass ich nicht 8 Stunden am Tag in der Schule sitzen möchte, das war nichts für mich. Dann habe ich gemerkt, dass ich etwas mit Kunden machen möchte, da ich sehr gesprächig bin und weil ich sehr interessiert bin an Menschen und ihre Körperhaltung. Aber zu viel Spezialisierung auf Menschen wollte ich dann auch nicht haben und wollte nebenbei auch andere Dinge machen. Verkauf habe ich mir dann gedacht ist ganz gut, ich wollte schon als kleines Kind Verkäuferin werden, musste aber herausfinden für was. Ich bin dann durch die Gassen gegangen, habe links und rechts geschaut und da war dann das Plakat von Merkur, Ausbildung als Lehrling und dachte mir, ja mache ich, probieren wir es. Ich habe eine einzige Bewerbung abgeschickt und eine Antwort zurück bekommen. Dann habe ich ein Bewerbungsgespräch gehabt und der Marktmanager vom Columbus Center hat mich dann aufgenommen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Auf jeden Fall offen und gegenüber den Kunden geduldig sein und niemals lügen, immer bei der Ehrlichkeit bleiben. Respekt, Geduld, Höflichkeit und Offenheit, mehr braucht man nicht. Und natürlich starke Nerven, in gewisser Hinsicht.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Gespräch mit den Kunden und die Warenpräsentation. Wenn ich zum Beispiel eine Aufgabe bekomme wie einen Aufbau zu dem Thema Valentinstag. Dann grinse ich wie eine Blöde, komme hin, stelle eine Palette hin, schmücke alles und hole mir Herzschokolade und Pralinen, mache ein paar Geschenkkörbe, stelle es hin und präsentiere es gerne. Das ist für mich das A und O in der Arbeit.

Was ist die größte Herausforderung?

Zum Beispiel kleine Verantwortungen zu bekommen, wie beim Abrechnen an der Kassa. Das man selber das Geld, die Gutscheine und die Pfandflaschen zählt und sich das aufschreibt. Und das man sich wirklich bewusst ist, dass man sein eigenes Geld gezählt hat, dass man kassiert hat, dass man es aufschreibt und sich bestätigen lässt.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Halte es durch. Es gibt natürlich Höhen und Tiefen in der Lehrzeit. Ich habe wirklich viele Höhen, aber auch viele Tiefen erlebt und bei den Tiefen hat mir mein Lehrlingspate damals gesagt, halte durch, da kommt irgendwann ein Ende und dann springst du auf und sagst, du bist happy darüber. Und das stimmt auch, das habe ich immer wieder erlebt.

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