Bernadette GollAuszubildende Lehrling Agenturvertriebbei Allianz Österreich
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Die Wertschätzung ist das Coolste! Es ist den Leuten hier wichtig, was ich mache und es bringt etwas!” Bernadette Goll ist Lehrling bei der Allianz, derzeit im Agenturvertrieb. Eigenschaften, die man dafür mitbringen sollte, sind Kontaktfreudigkeit, gute Menschenkenntnis und Hilfsbereitschaft. Der wichtigste Ratschlag in ihrem Leben kam von ihrem Chef: “Bleib du selbst!”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Bernadette Goll, ich bin im zweiten Lehrjahr bei der Allianz und arbeite im Agenturvertrieb im dritten Stock West.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Also jetzt im zweiten Lehrjahr geht's bei mir in der Abteilung hauptsächlich darum, dass ich die Zuschüsse buche. Als ich habe sehr viel Verantwortung in meiner Abteilung, ich mache die komplette Front Office Ausbildung für die Front Office Kräfte in unseren Agenturen. Natürlich auch organisatorische Hilfsbereitschaft für meinen Chef, wenn er auf Reisen fährt muss ich die Reisen planen, Flugzeuge buchen, eventuell Hotels buchen. Wir haben jetzt im April 2013 unsere Agenturtage, da bin ich auch ein großer Teil. Ich muss mitfahren die zwei Tage wahrscheinlich, wenn es HR erlaubt. Dort vor Ort natürlich auch organisatorisch helfen. Ich habe sehr viel Kontakt mit Agenturen. Zum Teil fahre ich auch auswärts mit. Im dritten Lehrjahr muss ich mal schauen in welche Abteilung ich komme, dass ich dann weiß was ich dort zu tun haben werde. Prinzipiell sollte man halbjährlich rotieren, wo halt wirklich geboten ist, dass man so viel Abteilungen wie möglich in dieser kurzen Zeit durch hat. Aber ich habe mich dafür entschieden, dass ich auf jeden Fall ein Jahr in meiner Abteilung bleibe weil ich dort sehr gerne bin und auch persönlich sehr gefordert werde.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe 2010 mein erstes Ferialpraktikum hier gemacht, denn die Allianz hat eine Kooperation mit dem VBS Schulen, mit der Vienna Business School, und da gab es eine Ausschreibung damals das 10 Ferialpraktikumsstellen für VBS Schüler freigehalten worden sind, und ich bin wie jeder andere Ferialpraktikant durch ein Bewerbungsrad gelaufen, angefangen mit Bewerbungsschreiben Lebenslauf et cetera, hatte ich das Glück dass ich ausgewählt wurde. Weil ich anscheinend so einen guten Eindruck hinterlassen habe bin ich im Jahr 2011 gleich wieder gekommen. Dann habe ich im Jahr 2012 jetzt im Mai maturiert in der HAK, und habe danach sogar noch ein Ferialpraktikum sogar gemacht nach der 5. dann auch noch, und habe mich dann entschieden mit Hilfe des Herrn Bilina, dass ich die Lehre hier anfange. Ich bin direkt ins zweite Lehre eingestiegen, Voraussetzung dafür war aber, dass ich von der ersten Klasse einen Test nachhole über Versicherungskunde, den ich aber mit einem Einser bestanden habe.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Wichtige Eigenschaften sind auf jeden Fall: kontaktfreudig muss man sein, man muss viel mit dem Leuten draußen telefonieren. Man muss aber auch gute Menschenkenntnis haben, weil man kennt die Leute nicht, man weiß nicht in welcher Position sie stehen, die meisten sind natürlich höher, das ist keine Frage, aber man muss trotzdem hilfsbereit sein. Man muss den Leuten einfach zeigen, wir sind für euch da, wir sind eure Steuerung, wir helfen euch. Gerade in der Generaldirektion ist das sehr wichtig. Und natürlich höflich und nett, das ist aber Voraussetzung glaube ich in jeder Firma.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Für mich ist das coolste hier in der Firma einfach die Wertschätzung. Also man sieht dass den Leute wichtig ist was ich hier mache, dass es etwas bringt und das es nicht ganz unnötig ist. Und auf jeden Fall einfach die Arbeit mit den Menschen, dass ich sage ich kann wirklich täglich was mit jemanden telefonieren ich kann ihm helfen. Ich mag diese Arbeit einfach ich bin ein Mensch ich mag nicht nur Büroarbeit ich mag auch ein bisschen rausfahren, und das ist etwas das mir mein Job wirklich bietet, uns auch die Lehre hier herinnen.

Was ist die größte Herausforderung?

Mir persönlich fällt es manchmal schwer, dass ich ruhiger werde. Mein Chef sagt immer cool down Baby zu mir, weil ich bin ein Mensch, wenn ich etwas machen will dann muss das jetzt sofort passieren. Ich bin halt sehr überdreht manchmal und das sieht man auch sehr an meiner Persönlichkeit, was auch öfters natürlich auf höherrangige Mitarbeiter vielleicht nicht so gut ankommt, weil ich will alles, ich brauche alles, ich muss alles jetzt haben und das kommt halt manchmal nicht so gut an. Das ist für mich die größte Herausforderung, dass ich da von meinem Privatleben zurück steck. Ich bin jetzt in der Firma, bisschen cool down, bisschen langsamer und bisschen straighter einfach auch zu sein.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ein Ratschlag den mir mein Chef immer gibt ist man selbst zu bleiben. Ich finde es sehr wichtig, auch wenn man sich natürlich der Arbeit anpassen muss. Das heißt ein bisschen ruhiger sein et cetera, auch mein Chef und sämtliche Leute die ich mittlerweile kennenlernen durfte, dass man einfach man selbst bleiben soll und sagen soll okay ich bin so wie ich bin, mehr oder minder kommt damit klar wenn auch in leicht abgewandelter Art.

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