Caroline TojnerAuszubildende*r Lehrling Buch- und Medienwirtschafterinbei Thalia
Stadt
Wien
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Die größte Herausforderung sind die Kunden. Man muss sich bewusst sein, dass man mit den verschiedensten Menschen zu tun hat und auf jeden individuell eingehen muss”, beschreibt Caroline Tojner die unberechenbare Seite ihrer Lehre im Bereich Buch- und Medienwirtschaft bei Thalia. Cool findet sie, “dass man durch die Leserexemplare auch finanziell unterstützt wird und sehr viel lesen kann”.

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Caroline. Ich bin im zweiten Lehrjahr bei Thalia Donauzentrum als Buch- und Medienwirtschafterin und bin momentan in der Kinderbuchabteilung. Ich bin 21 Jahre alt.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Thalia ist primär eine Buchhandlung mit sehr vielen Trendartikeln und Zusatzsachen wie CDs, DVDs, Spielzeug, etc - also einem schön breit gefächerten Sortiment. Als Lehrling wechsle ich immer wieder zwischen den Abteilungen, damit ich alles kennenlerne. Wir haben einen gestaffelten Schulunterricht. Das heisst wir sind 10 Wochen in St. Pölten und machen dort unsere Schule. Das restliche Jahr sind wir immer hier. Zu unseren Aufgaben gehört das Schlichten, sich über die neue Ware zu informieren und Kunden zu beraten. Man geht auch mit zu Vertreterterminen. Wenn man im zweiten Lehrjahr ist, kann man seine eigene Warengruppe bekommen. Ich kümmere mich zum Beispiel jetzt um die Getränke. Man schickt Bücher zurück. Man bestellt Bücher. Man macht Onlinebestellungen, weil wir halt auch eine Onlineseite haben. Danach bin ich Buch- und Medienwirtschafterin, das heißt ich kann im Buchhandel arbeiten oder mich bei einem Verlag bewerben und dann im Verlagswesen tätig sein. Die Lehre ist sehr angesehn. Auch wenn man später was anderes machen will, kommt diese Lehre sehr gut bei anderen Arbeitgebern an.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Bei mir in der Familie wurde schon immer viel gelesen. Es war eigentlich immer schon so, dass meine Eltern mit mir in die Bücherei gegangen sind und für mich Bücher ausgeborgt haben. Für mich haben einfach Bücher schon immer zu meinem Leben gehört. Auch in der Schule war ich schon für andere Schüler die Nacherzählerin von Büchern, die sie selbst nicht gelesen hatten. Daher wollte ich auch schon immer vor allem was mit Menschen zu tun haben. Ich hab zuerst maturiert. Ich war in einer katholischen Privatschule, was nicht immer sehr leicht war. Nach der Matura denkt man “OK, man macht jetzt ein Studium”. So hab ich zuerst das Lehramtsstudium für Geschichte, Haushaltsökonomie und Ernährung begonnen. Dann hab ich gesehn, dass ein Lehramtstudium nicht das richtige für mich ist. Ich möchte etwas Praktisches in meinem Studium oder meiner Ausbildung haben. Dann hab ich begonnen, mich zu informieren. Was gibt es an Lehren, was gibt es an Ausbildungen, was möchte ich machen? Ich hab mich auch für mehrere Sachen beworben und auch mehrere Sachen angeschaut. Für den Buchhandlung hat dann im Endeffekt gesprochen, dass ich mit Menschen zu tun habe - ich mag Menschen und bin kontaktfreudig. Und ich hab viel mit Büchern zu tun. Weil Lesen schon immer eines meiner größten Hobbies war, war das einfach ein perfekter Arbeitsplatz.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss aufgeschlossen sein. Man darf keine Angst vor Kontakt mit Menschen haben. Man darf nie die Fassung verlieren. Geduld braucht man auch, weil manchmal hat man einen Kunden der über eine Stunde da ist und immer mehr und mehr will. Da muss man Geduld zeigen, ruhig bleiben und auf den Kunden eingehen. Man darf nicht schlampig sein. Man muss schon auch Ordnung mögen, weil das doch ein großer Teil des Berufes ist. Kreativität ist auch noch sehr wichtig, weil man ja auch selbst Tische gestaltet. Und natürlich das Wichtigste: Man muss gerne lesen!

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist eigentlich, dass man sich die ganze Zeit weiterbildet - es kann nicht langweilig werden - und dass man durch die Leseexemplare sozusagen finanziell unterstützt wird und sehr viel Lesen kann.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung an dem Job sind eindeutig die Kunden, weil auf die kann man sich im Gegensatz zur Ware nicht einstellen. Wenn man in die Lehre hineingeht, muss man sich auch bewusst sein, dass man mit den verschiedensten Menschen zu tun hat und auf diese individuell eingehen muss.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

“Man selber sein und sich nicht für andere Leute verstellen”. Es gibt immer Sachen, die man an sich ändern will, aber im Endeffekt kann man manche Sachen nicht ändern und sobald man sie akzeptiert ist man glücklich im Leben.

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