Catharina SchaalAuszubildende Auszubildende Landschaftsgärtnerinbei Die Landschaftsgärtner
Stadt
Nürtingen
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Man sollte nicht vergessen, als Erwachsener auch ein Stück von seiner unbeschwerten Kindheit mitzunehmen.“ Das ist der wichtigste Ratschlag, den Catharina Schaal, Auszubildende Landschaftsgärtnerin, von ihrem Vater mit auf den Weg bekommen hat. In ihrer Ausbildung arbeitet sie in den Bereichen Gartenpflege und Gartenbau. Im ersten Lehrjahr geht es rein um die Pflanze und deren Pflege, im zweiten und dritten Lehrjahr steht dann das Anlegen von Gärten und Grünflächen im Fokus. “Man muss gerne draußen sein, bei jedem Wetter.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Catherina Schaal, mache eine Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin bei der Firma Albrecht Bühler Baum und Garten und bin im dritten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich arbeite bei der Firma Albrecht Bühler Baum und Garten und wir sind inzwischen 50 Mitarbeiter. Wir haben drei unterschiedliche Bereiche, die Gartenpflege, der Gartenbau und die Baumpflege. Meine Ausbildung beschränkt sich auf die Gartenpflege und den Gartenbau. Im ersten Lehrjahr war ich nur in der Gartenpflege, da gehts rein um die Pflanze. Wie ist die Pflanze aufgebaut, was braucht die jeweilige Pflanze. Ich kümmere mich darum Hecken zu schneiden, neu zu pflanzen, einfach den Garten zu pflegen, alles was anfällt wie Rasenmähen und alles was man sich da so vorstellt. Im zweiten und dritten Lehrjahr bin ich dann im Garten und Landschaftsbau, da gehts wirklich um die Neuanlage von Gärten also alles was außerhalb des Hauses passiert ist dann mein Zuständigkeitsbereich. Erst mal alles abreißen und dann alles neu machen - so ist es meistens. Da gehts dann um Mauer bauen, Platten legen, Fallrohre, Regenrohre zerlegen und so weiter. Einmal im Monat habe ich Berufsschule, das ist Blockunterricht. Von uns ist es nur eine halbe Stunde entfernt, die anderen müssen im Internat übernachten. Da geht es wirklich um die Theorie wie zum Beispiel Beton und wie ist dieser aufgebaut ist, wie er sich zusammengesetzt und was man alles damit machen kann. Auf der Baustelle draußen muss ich ihn verarbeiten und mich darum kümmern.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Aufgewachsen bin ich in Göppingen, das ist bei Stuttgart. Ich habe das Abitur gemacht und nach dem Abitur hatte ich die Idee Bühnenbildnerin zu werden und bin dann nach Berlin gegangen. Dort habe ich ein freiwilliges kulturelles Jahr gemacht und habe aber festgestellt, dass es hinter der Bühne doch sehr dunkel ist und ich eher nach draußen möchte. Ich habe mich umgehört, ob es in Berlin einen Betrieb für mich gibt, habe aber nichts Passendes gefunden. Eine Bekannte bei mir zuhause kannte das Unternehmen Albrecht Bühler und dann hab ich angerufen, ob ich mal ein Praktikum machen könnte. Der Chef hat sofort gesagt, ich kann einfach vorbeikommen und mich gefragt, ab wann ich Zeit hätte. Dann habe ich ein Praktikum gemacht und hatte aber immer noch die Idee, dass ich studieren gehen möchte nach dem Abitur. Das Studium wäre Landschaftsarchitektur gewesen. Mir hat es aber während dem Praktikum so gut gefallen, dass ich gesagt habe, ich mache die dreijährige Ausbildung und lerne das Handwerk von Anfang an kennen und bin jetzt seit 2013 hier.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss gerne draußen sein, bei jedem Wetter, wenn es regnet oder auch wenn es sehr heiß ist. Man muss kreativ sein, aber auch gerne körperlich arbeiten wollen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Ausbildung für mich ist sicherlich das Mauern bauen, das mache ich sehr gern, weil man hier sehr vielseitige Sachen zu tun hat. Man muss den Bagger benutzen, man muss viel von Hand arbeiten, es ist anstrengend und man weiß, wenn man fertig ist, dass die Mauer sicherlich eine Weile stehen wird.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist sicherlich der lange Tag. Ich fange morgens früh an und es geht auch lange, aber da muss man sich immer wieder motivieren, dass man dran bleibt. Aber es macht trotzdem Spaß.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag kam von meinem Vater. Als Kind bzw Jugendlicher möchte man immer erwachsen werden - das große Ziel. Man sollte aber auch als Erwachsener nie vergessen ein Stück seiner unbeschwerten Kindheit mitzunehmen.

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