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Ceylan ErtugrulAuszubildende Systemgastronomiefachfraubei Ströck
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Es ist wichtig, dass meine Kolleginnen auch so ausgeflippt und glücklich drauf sind wie ich, weil sonst würde die Arbeit nicht Spaß machen”, erzählt Ceylan Ertugrul, die eine Lehre zur Systemgastronomiefachfrau bei Ströck macht. Aber sie hat noch mehr Tipps parat: “Man sollte nett sein, immer lächeln und nicht böse schauen.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich heiße Ceylan Ertugrul, ich mache eine Lehre als Systemgastronomiefachfrau bei Ströck und ich bin im zweiten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache eine Lehre als Systemgastronomiefachfrau und in meiner Lehre ist es so, dass ich von jedem Bereich irgendetwas dazulerne. Zum Beispiel im ersten Lehrjahr habe ich im Verkauf gearbeitet, im zweiten Lehrjahr mache ich jetzt Service und ich lerne auch nebenbei die Küche und im dritten Lehrjahr weiß ich noch nicht, was mich erwartet. Ich fange immer um 6 Uhr an, bis 14:15 Uhr. Wenn ich ankomme, dann putze ich, dann beginne ich, die Kunden zu bedienen. Meine Aufgabe ist es ja, die Kunden glücklich zu machen. Ich koche immer Kaffee oder bereite Frühstück vor. Oder wenn ich in der Küche bin, mache ich Eierspeise oder Ham and Eggs. Ich mache auch nebenbei die Berufsmatura und wenn ich dann fertig bin, wenn ich meinen Abschluss in der Hand habe, dann werde ich nach 6 Monaten auch meine Matura in der Hand haben. Und ich will die Leiter so hoch steigen, wie ich es beim Ströck nur kann. Ich will nicht nur Kellnerin bleiben, oder Serviceleitung, sondern ich will auch einmal Bereichsleitung oder sonst noch etwas werden.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe ganz normal die Schule besucht, Volksschule, AHS Unter- und Oberstufe und dann bin ich ein Jahr in die HAK gegangen. Seitdem ich 15 bin, arbeite ich bei Ströck. Ich habe am Samstag und am Sonntag gearbeitet, als Aushilfe. Nachdem ich die Schule abgebrochen habe, haben mir die Bereichsleiter empfohlen, hier zu beginnen. Ich wollte am Anfang nicht als Einzelhandelskauffrau beginnen, deshalb haben sie mir die Lehre zur Systemgastronomiefachfrau vorgeschlagen und haben gesagt, ich lerne von jedem Bereich etwas und dann habe ich gleich begonnen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte nett sein, immer lächeln und nicht böse dreinschauen. Man sollte mit Kunden gut umgehen können, nicht schüchtern sein. Ok, am Anfang war ich sicher auch schüchtern, aber man muss irgendwie sehr viel reden.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Also Kellnern gefällt mir am besten, finde ich. Es macht sehr viel Spaß und ich kann ja von den Kunden immer die Wünsche erfüllen, das gefällt mir am besten. Ich kann für sie Kaffee kochen, ich kann für sie kochen, ich kann alles machen.

Was ist die größte Herausforderung?

Was mir nicht leicht fällt: Wenn die Kunden zum Beispiel murmeln und ich das nicht verstehe, dann weiß ich nicht, was für eine Antwort ich geben soll. Oder wenn sie auf Hochdeutsch sprechen und ich nicht alles verstehe, dann weiß ich nicht, was ich sagen soll.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Es ist wichtig, dass meine Kolleginnen, mit denen ich arbeite auch so ausgeflippt und immer so glücklich drauf sind, wie ich. Sonst würde die Arbeit nicht Spaß machen, finde ich.

Wie werde ich

Systemgastronomiefachmann*frau

Viele Menschen mit verschiedenen Vorlieben auf einmal mit leckerem Essen versorgen – klingt nach einer Herausforderung für dich ? Als Systemgastronomiefachmann bewerkstelligst du genau das. Dein Einsatzgebiet sind Großküchen, wie Kantinen oder Mensen, und Filialen verschiedener Restaurantketten, die zum Teil weltweit erfolgreich sind. Die Nachfrage nach einer schnellen Mahlzeit oder einem Imbiss (besser bekannt als Fast-Food) ist riesig – jeden Tag aufs Neue. Dabei handelt es sich in der Regel um Fertig- oder Halbfertiggerichte, die von Systemgastronomiefachleuten routiniert zum Verzehr fertiggestellt werden. Damit zu Stoßzeiten alles reibungslos läuft ist die Systemgastronomie perfekt organisiert. Es gibt verschiedene Stationen, an denen unter anderem gebraten, gebacken, frittiert und zum Schluss mit Getränken ein ganzes Menü zusammengestellt und abkassiert wird. Als Fachmann der Systemgastronomie muss bei dir in jedem dieser Bereiche jeder Handgriff sitzen. Nur so können sich deine Kollegen auf dich verlassen und alles läuft nach Plan. Hinzu kommt deine Verantwortung für die Einhaltung von Qualitäts- und Hygienevorschriften, die laufend kontrolliert werden. Ebenso die umweltgerechte Entsorgung von anfallenden Abfällen. Auch der Kundenkontakt kommt in der Systemgastronomie letztlich nicht zu kurz, denn auf jeden Gast gilt es bei Bestellung und Bezahlung einzeln einzugehen. Besonders bei Nachfragen zu Inhaltsstoffen oder ähnlichem wird von dir eine kompetente Antwort erwartet.

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