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Christian SchugVorsitzender der Geschäftsleitungbei Lidl Österreich
Stadt
Salzburg
Karriere Level
Führungskraft

„Das Coolste an meinem Job ist, dass ich seit 15 Jahren im Unternehmen bin und mir noch keine Sekunde langweilig geworden ist.“ Den Grund dafür sieht Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei LIDL Österreich, darin, dass er sich jeden Tag mit den Bedürfnissen von Menschen beschäftigt und die Auswirkungen seiner Tätigkeit direkt in den Filialen sieht. Gemeinsam mit seinem Team setzt er Ziele für das Unternehmen und sorgt dafür, dass diese erreicht werden. „Mein Motto: Durch reden kommen die Leute zusammen.“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Der erste Ratschlag an mich ist schaue dir die Welt an gehe raus - gehe auf Reisen. Sehe dir auch noch viel mehr die Berufswelt an denn da kann man überall etwas lernen über sich selbst, aber auch über das Zusammenleben von Menschen. Der zweite Ratschlag ist wenn es ein Problem gibt, dann gehe darauf zu - lerne es zu lösen sich gemeinsam hinzusetzten und darüber zu reden und zu sagen: "Wie machen wir das jetzt besser ?" Das ist, was dir für die Zukunft massiv hilft. Der dritte Ratschlag ist da ich ja Deutsche Philologie studiert habe: "Leg' das Smartphone einmal beiseite und lies ein gutes Buch du glaubst gar nicht, was du versäumst!"

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Christian Schug. Auf meiner Visitenkarte steht Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Lidl Österreich und auf der Rückseite steht mein Motto: "Durch das Reden kommen die Leute zusammen."

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Coolste an meinem Job ist eigentlich, dass ich jetzt 15 Jahre im Unternehmen bin und mir ist noch keine Sekunde langweilig geworden. Warum ist das so? Weil wir uns eigentlich tagtäglich mit den Menschen beschäftigen, mit dem, was sie bewegt. Wir handeln mit Waren und jede Entscheidung, die wir im Unternehmen treffen sehen wir dann auch in ihren Auswirkungen. Morgen, draußen in den Filialen, über das Kunden*innen-Feedback über das Mitarbeiter*innen-Feedback und ich finde, das ist etwas ganz Tolles, was auch direkt greifbar ist.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Die Einschränkungen, die man hat das betrifft glaube ich jedes Manager-Leben. Das ist ganz schlicht und einfach die Ressource Zeit. Man hat viele Projekte, man hat ganz viele Ideen und man muss zuerst umgehend lernen dass man sich selbst nicht überfordert aber ebensowenig auch seine Mitarbeiter*innen und die Organisation. Das heißt, man muss lernen, diese Balance zu bewahren. Dass man sich hier irgendwo einpendelt wo es ein guter Weg ist.

Worum geht es in Deinem Job?

Lidl Österreich ist ein Lebensmittelhändler wir verkaufen Lebensmittel aber nicht nur Lebensmittel auch Non-Food-Artikel zu einem überragenden Preis-Leistungsverhältnis. Das Format nennt man Discount das kennt, glaube ich, auch jeder. Mein Job ist es, der Vorsitzende der Geschäftsleitung zu sein das heißt, gemeinsam mit meinem Team - mit meinen Kollegen*innen - leite und steuere ich das Unternehmen. Was heißt das? Wir setzen uns gemeinsam Ziele und wir schauen dann, dass wir diese innerhalb des Geschäftsjahres erreichen. Wenn einmal etwas nicht so läuft, dann setzten wir uns hin und überlegen, wie wir das besser machen. Ein typischer Arbeitsalltag sieht so aus, dass ich so gegen 08:00 Uhr in die Firma fahre und dann nochmals eine halbe Stunde habe, um den Tag zu organisieren und die ersten E-Mails abzuarbeiten und dann geht es eigentlich schon direkt in die Meetings und Abstimmungstermine. Das machen wir mit allen Fachabteilungen egal ob das der Einkauf ist, das Personal, Logistik, Vertrieb. Und da ist es einfach ganz wichtig konkrete Themen zu bearbeiten. Zum Beispiel beim Personal haben wir gerade ein ganz großes Projekt das ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wie werden wir dort als Unternehmen besser. Meine Tätigkeit ist auch noch, zwischen den Fachabteilungen dafür zu sorgen, dass die Abstimmung sehr gut ist dass auch niemand einen Weg einschlägt der eigentlich im Gesamtgefüge dann nicht mehr zusammenpasst. Und ebenso, dass ich auch Best-Practice-Beispiele aus anderen Lidl-Ländern einbringe um nochmals neue Ideen, neue Impulse zu verankern. In der Regel fahre ich dann auch mal direkt in die Filialen, am Nachmittag. Es ist ganz wichtig, dass man den Kontakt zur Praxis hält dass man nicht in einem Elfenbeinturm sitzt sondern, dass man wirklich weiß, was draußen auch die Sorgen der Mitarbeiter*innen sind, oder was diese für Ideen haben Prozesse besser zu machen. Der Tag endet dann am Abend und ich fahre wieder nach Hause entweder von der Filiale oder vom Büro.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin im Innviertel geboren und aufgewachsen und dort auch zur Schule gegangen und hab mich nach der Volksschule bewusst für das Gymnasium entschieden und dann nach vier Jahren auch noch einmal sehr bewusst für die Handelsakademie weil ich etwas mehr Praxisbezug haben wollte. Wie bei jedem*jeder nach der Matura kommt die Entscheidung: Was macht man? Und alle meine Freunde sind BWL-studieren gegangen. Ich wollte noch einmal, eigentlich einen anderen Aspekt betonen und habe mich dann für ein geisteswisschenschaftliches Studium entschieden Deutsche Philologie und Publizistik. Ich wollte ursprünglich etwas im Bereich Journalismus machen habe dort auch einmal reingeschnuppert. Aber das war dann eigentlich nicht das Richtige für mich und nach Beendigung des Studiums ging es schlicht einmal darum, Geld zu verdienen. Ich habe sehr viele Bewerbungen geschrieben und habe dann, im Handel, die Chance bekommen im Vertrieb ein klassisches Traineeprogramm zu machen und in die Vertriebsverantwortung hineinzuwachsen. Nach drei Jahren Vertriebsarbeit habe ich im Inserat ein Ausschreibung von Lidl Österreich gesehen. Dort war die Position zur Nachwuchsführungskraft im Einkauf ausgeschrieben. Das hat mich immer schon schon interessiert, der Einkauf. Ich habe mich daraufhin gemeldet, bin auch sofort genommen worden und habe dann in der weiteren Folge wirklich alle Stationen im Einkauf durchgemacht. Und vor zirka acht Jahren auch die Leitung des Einkaufes übernehmen dürfen. Und im Herbst 2015 habe ich dann die Chance bekommen, die Gesamtleitung des Unternehmens zu übernehmen.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Es würde ganz klar ohne meinen Werdegang gehen. Weder schulisch, noch in einer anderen Richtung ist das eine Voraussetzung, was ich gemacht habe. Es gibt sehr viele Biographien bei Lidl Österreich meine ist eine davon. Wichtig bei diesem Job sind, schlicht, ganz einfache Dinge mit Menschen zusammen zu arbeiten teamfähig zu sein. Und ganz wichtig finde ich persönlich, dass, wenn man sich etwas vornimmt dass man das dann auch durchzieht also man muss die Dinge zu Ende bringen man muss zu einem Ergebnis kommen. Die tollsten Projekte und Ideen sind nur dann gut wenn man sie umsetzt.

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