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Domenic OttStaatlich anerkannter Erzieherbei Landeshauptstadt München
Stadt
München
Alter
18 - 24
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Akademie & Kolleg
Karriere Level
Angestellter*e
Jahre in der Organisation
1 - 5
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5

“Ich bin immer in Bewegung. Ich habe keinen Tag an dem ich den ganzen Tag sitze. Das tut mir total gut. Ich bin Non-Stop auf den Beinen.” Domenic ist staatlich anerkannter Erzieher bei der Landeshauptstadt München im Bereich Kita und das ist für ihn das Coolste an seinem Job. Momentan arbeitet er in einem Integrationshort und genießt die Freiheit sich im teiloffenen Haus die Workshops selbst einzuteilen oder in der Gruppe etwas unternehmen zu können. Die Einschränkung die der Job mit sich bringt? “Dass wir uns mehr nach den Ferien richten müssen was Schließzeiten angeht, dass da halt die Urlaubstage eingeblockt sind und dass ich nicht frei meinen Urlaub wählen kann.”

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Also ich würde ihm auf jeden Fall, dem 14-jährigen Ich, den Tipp geben, so schnell wie möglich sich Selbstbewusstsein schneller anzueignen, als ich es jetzt im Lauf der Jahre getan habe, einfach um einen guten Start in die Ausbildung zu haben. Und, dass er das FSJ so machen soll, wie ich es gemacht habe, also dass er alles so lassen soll - und sich das so anschauen soll - und dass das schon ein guter Weg ist, den er so bestreiten soll.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Auf meiner Vistenkarte steht Domenic Ott, staatlich anerkannter Erzieher bei der Landeshauptstadt München, Bereich Kita, und momentan arbeite ich im Integrationshort.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Das Schönste für mich an dem Beruf ist, ich bin immer in Bewegung, ich habe keinen Tag, wo ich den ganzen Tag sitze, das tut mir total gut, also ich bin non-stop eigentlich auf den Beinen wenn irgendetwas ist, dann bewege ich mich sehr viel, es kommt selten vor, dass man einmal wirklich eine Stunde am Stück sitzt. Was mir auch gefällt ist die Freiheit, im teiloffenen Haus zum Beispiel, sich einzuteilen, was man wo macht, mit Workshops, oder in der Gruppe etwas, und eben auch, dass man an die frische Luft kommt mit den Kindern. Im Büro sitzen wäre für mich nichts, das könnte ich nicht.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Als Einschränkung sehe ich einfach momentan, nur bei mir in der Arbeit im Hort, dass wir uns mehr nach den Ferien richten müssen, was Schließzeiten angeht, dass da die Urlaubstage eingeblockt sind - und wenig zur freien Verfügung stehen, also quasi, dass ich nicht frei meinen Urlaub meistens wählen kann.

Worum geht es in Deinem Job?

Ich bin im städtischen Integrationshort. Platz haben wir für 105 Kinder, aufgeteilt in fünf Gruppen. Ich habe die Gruppenleitung über die kleinste Gruppe mit 13 Kindern. Wir haben Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse, heißt sechs bis zehn Jahre. Wenn die Kinder nicht gerade auf mich zukommen, wenn sie etwas spielen wollen, oder etwas malen mit mir zusammen, oder mich dabei haben wollen, dass ich mich einfach dazusetze und zusehe, dann schaue ich auch einmal, wenn ein Kind gerade nicht weiß, was es tun soll, dann spreche ich es an, hey hast du Lust, wollen wir etwas malen zusammen, oder wollen wir ein Spiel spielen, auf was hast du Lust, oder magst du dich einfach unterhalten? Also dann schaut man einfach, was das Kind gerade brauchen könnte, fragt nach, und schaut sich das einfach an, was vom Kind dann kommt - und dann kann man nochmal schauen, wenn es jetzt ein Spiel wird, dann kann man sich auf ein Spiel eignen, oder wie man malt, mit was man malt, ob man etwas nur ausmalt, das ist dann individuell vom Kind auch ausgehend. Also mein Arbeitstag beginnt um neun Uhr, da kommen wir alle zusammen und besprechen den Tag, um zehn Uhr, vorher sind Vorbereitungssachen in der Gruppe, dann haben wir die Tagesbesprechung, wo wir die Dienste einteilen, heißt, wer übernimmt das Hausaufgabenzimmer, wer macht Hofzeiten, wer macht die Kletterhalle zum Beispiel und wer macht Spätdienst ist auch ganz wichtig - und in welcher Gruppe wir Spätdienst machen, weil dann der weitere Tag so aussieht, je nachdem, welchen Dienst ich habe, den erfülle ich, dann bin ich in meiner Gruppe - und wenn es dann so zum Ende hingeht, so halb fünf, dann fange ich an, in meiner Gruppe aufzuräumen, entweder alleine, oder mit den Kindern, je nachdem, wie viele Kinder noch da sind, und bringe dann den Rest von meiner Gruppe, falls um 16:45 Uhr noch welche da sind, schon mal in den Spätdienst, und mache dann den Rest in der Gruppe. Heißt, bei uns ist Spätdienst bis um 17:30 Uhr. Die zwei Kollegen, die dann noch da sind, machen dann den Rest, quasi in der Gruppe, und passen auf die letzten Kinder auf, die dann um halb sechs meistens abgeholt werden.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich habe die mittlere Reife ganz normal gemacht, dann habe ich ein FSJ anschließend gemacht, um herauszufinden, ob der soziale Bereich etwas für mich ist. Habe dann festgestellt, das wäre etwas für mich, habe mich auf die Erzieherschulen beworben nach dem FSJ. Bin dann an die katholische Fachakademie gegangen, für Sozialpädagogik, die fünf Jahre Ausbildung da gemacht, Kinderpfleger, und dann im Anschluss den Erzieher gemacht. Im Berufspraktikum, also im fünften, letzten Jahr vom Erzieher, war ich im Agilolfingerplatz schon, habe da mein Anerkennungsjahr gemacht, und wurde dann danach übernommen, habe da jetzt die Gruppenleitung über eine Gruppe.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Wichtig ist die mittlere Reife. Es geht nicht ohne diese fünf Jahre Ausbildung, also die sind einfach wichtig, weil die zwei praktischen Jahre vorher Erfahrung bringen, dann die zwei schulischen Jahre sehr wichtig sind für den ganzen Grundstoff und dann das Anerkennungsjahr nochmal, um sich darauf vorzubereiten, dann eine Gruppenleitung zu übernehmen, das ist wichtig. Als Charaktereigenschaften sollte man haben, man sollte flexibel sein, lustig, spontan - teilweise auch - weil die Kinder mit sehr vielen Ideen kommen, und man spontan reagieren muss.

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