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Dorothee HäuserAuszubildende Bankkauffraubei Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Wichtigste ist, dass man Spaß hat in seinem Beruf. Ich hab’ die Erfahrung gemacht, dass ich gemerkt habe, das ist nichts für mich und habe mich umentschieden”, gibt Dorethee Häuser über ihren eigenen Werdegang preis. “Mir war wichtig, dass mein neues Berufsbild Zukunftsperspektive hat”, sagt sie über ihre Ausbildung zur Bankkauffrau bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank.

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Dorothee Häuser, ich bin 25 Jahre alt und gerade in der Lehre zur Bankkauffrau im zweiten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die Apobank ist die Standesbank für die Heilberufler, sprich für die Studenten der Heilberufsmedizin, Pharmazie und Tiermedizin, für die Angestellten im Heilberufssektor, für die angestellten Ärzte, aber auch natürlich für die Selbständigen und ihren Familienkreis. Mein erstes Lehrjahr hat damit angefangen, dass ich im Filialservice tätig war. Ich kam an die Kasse, habe dort die Ein- und Auszahlungen kennengelernt und den MitarbeiterInnen dort zugesehen und den Tagesablauf kennengelernt. Mir wurde auch kleinere Aufgaben dort zugetragen, wie zum Beispiel Daueraufträge auszuführen oder zu ändern, Vollmachten neu zu eröffnen und zu löschen und Ähnliches. Dann bin ich weiter zu den Angestelltenberatern gekommen, habe dort kennengelernt, wie man Kredite vergibt und welche Möglichkeiten es hier gibt, natürlich war dort auch die Geldanlage ein Thema. Das war im ersten Lehrjahr, dann bin ich im August ins zweite Lehrjahr gekommen und war weiterhin bei den Angestelltenberatern. Das war ein größerer Bereich den man dort kennenlernen konnte. Im Anschluß bin ich dann gut vier Wochen zu den Vermögensanlagespezialisten gekommen, die haben mir gezeigt wie man Geld richtig gut anlegt und wie man mit Wertpapieren umgeht. Neben der Ausbildung in der Filiale findet natürlich auch Berufsschulunterricht statt, bei uns in Münster. Die Berufsschule läuft blockweise, meistens zwei bis fünf Wochen, je nachdem wie es in der Schule zeitlich passt. Man schläft dort, es ist eine Art Internat oder Kolleg, wo man auch Verpflegung bekommt. Es sind alle Azubis der Apobank aus ganz Deutschland dort und man bildet zwei Klassen und lernt genau das was man braucht.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme aus einem kleinen Dorf in der Nähe von Mannheim, zirka 50 Kilometer entfernt. Ich habe in Grünstadt die Realschule besucht, erst das Gymnasium aber das habe ich leider nicht so gut absolviert. Ich habe dann zur Berufsschule nach Bad Dürkheim gewechselt, habe dort mein Fachabitur im Bereich Tourismusmanagement gemacht, da ich eher Veranstaltungskauffrau lernen wollte. Dann habe ich das Fachabitur gemacht und gleich die Lehre angehängt. Ich habe aber schnell gemerkt, dass das Thema Veranstaltungen zu organisieren und so weiter nichts für mich ist. Dann habe ich von einer Freundin erfahren, dass bei der Apobank eine Ausbildungsstelle frei ist. Meine Freundin hat zur selben Zeit als ich die Veranstaltungskauffrau Lehre gemacht habe, die Ausbildung zur Bankkauffrau hier bei der Apobank gemacht und hat mir diese empfohlen. Danach habe ich mich beworben und wurde zum Bewerbungsgespräch eingeladen und habe die Stelle dann auch bekommen. Mir war es wichtig, dass mein neues Berufsbild Zukunftsperspektiven hat. Ich wollte keinen Beruf lernen wo ich mir dann wieder denke, dass dieser nichts für mich ist. Ich weiß ja, dass der Gesundheitsmarkt ein Wachstumsmarkt ist und somit auch für die Apobank, also der Standesbank der Heilberufe vorhanden. Und das hat mich überzeugt.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte natürlich offen sein. Man lernt viele neue Bereiche kennen und dem sollte man offen begegnen. Natürlich sollte man auch flexibel sein. Die Berufsschule findet in Münster statt, da sollte man hin pendeln können, ebenso zu den Seminaren, da sollte man auch in der Zeitplanung flexibel sein. Ansonsten sollte man kommunikativ sein, man hat viel Kontakt mit Kunden, sei es im Kundengespräch selbst, am Telefon oder in der Filiale am Schalter oder auch wirklich in den Gesprächen.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist es, bei den Beratern zu sein, zu sehen wie sie ihren Tagesablauf meistern, oder wenn ein Kunde reinkommt und einen Wunsch hat, zum Beispiel sich eine Immobilie zu finanzieren. Welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, das zu tun, auf welche Art und Weise, welche Sicherheiten hinterlegt werden. Das ganze Spektrum in der Kredit- oder Darlehensvergabe ist das Coolste was ich mir am Liebsten beibringen lasse.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung bei mir ist, dass ich sehr nervös bin wenn es um Kundengespräche geht. Wenn mein Berater zum Beispiel sagt: “Okay, du kannst jetzt mal einen Teil des Gesprächs übernehmen.”, dann bin ich sehr aufgeregt, ich verheddere mich in meinen Worten und das ist die größte Herausforderung für mich. Man kann dem aber ganz mit Routine und Offenheit entgegen wirken.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Das Wichtigste ist, dass man Spaß in seinem Beruf hat. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich gemerkt habe, dass ist nichts für mich und habe mich umentschieden, unabhängig vom Alter oder ob ich schon eine Ausbildung gemacht habe oder nicht. Das Wichtigste ist, dass man Spaß dabei hat, dass man sich eine Zukunft in dem Beruf vorstellen kann. Deshalb kann ich nur jedem raten: Egal wie alt man ist, egal wie es um einen steht, ob man viel Geld verdient, man sollte wirklich darauf achten dass man zufrieden ist mit dem was man tut.

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