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Fabio FrommAuszubildender Koch
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Coolste an meiner Lehre ist die Vielseitigkeit, was man mit Lebensmitteln alles anfangen kann”, erzählt Fabio Fromm über seine Ausbildung zum Koch beim Flughafen München. Was es dafür braucht? “Man muss flexibel sein und dazu bereit sein, im Team zu arbeiten, aber auch hartnäckig sein.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Fabio Fromm und ich mache eine Ausbildung zum Koch.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Als Koch lerne ich die Verarbeitung von Lebensmitteln zu verschiedenen Gerichten, diese anzurichten, zu präsentieren und dann auch zu verkaufen. Was ich bis jetzt gelernt habe, ist vor allem die Logistik, die Hygiene und auch eben das Wirtschaftliche: Wie kaufe ich ein, um danach auch meinen Gewinn zu bekommen. Zur Zeit bin ich im Airbräu, das ist auch das Größte hier am Flughafen, mit im Schnitt täglich 1800 Gästen. Was sehr anstrengend ist, und gleichzeitig auch faszinierend, weil da auch sehr viele Leute aus aller Welt hinkommen, deshalb mach mir auch die Arbeit am Flughafen generell Spaß. Was ich jetzt schon allgemein in der Ausbildung gelernt habe, sind alle Grundsaucen, oder auch verschiedene Schneidetechniken, die richtige Lagerung, Zubereitung kleinerer Gerichte, Salate, oder auch das Aufbauen eines Buffets, die Betreuung eines Buffets. Es gibt verschiedene Schichten, es gibt eine Frühschicht, eine Mittelschicht und eine Spätschicht, ich bin schon alle durchlaufen. Zur Zeit mache ich die Frühschicht, die besteht darin, die Brezen aufzubacken, das Frühstück herzurichten: Eier, Speck, Schinken, Weißwürste, Wiener, Kartoffelsalat und Leberkäse. Aber dann auch die Vorbereitung für den nächsten Tag zu beginnen. Da muss man auch sehr flexibel sein, das alles auch wirklich bis zum Mittagsgeschäft beisammen zu haben, weil wenn es dann losgeht, dann hast du keine Zeit mehr, um irgendwelche Vorbereitungen zu machen. Die Zeit, die du in der Früh verlierst, holst du am Nachmittag nicht mehr herein.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in München geboren, in Dachau aufgewachsen, bin dann wieder mit meiner Mutter nach München, habe den Quali (qualifizierenden Hauptschulabschluss) abgeschlossen, und bin jetzt seit zwei Jahren am Flughafen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also für die Lehre als Koch braucht man mehrere Eigenschaften, das kann man nicht auf eine begrenzen. Man muss flexibel sein, man muss bereit sein, im Team zu arbeiten, man muss aber auch hartnäckig sein, besonders in der Ausbildung, immer Fragen fragen, sonst kommt man auch nicht weit. Das ist zwar auch die nervigste Eigenschaft, aber bringt einen auf jeden Fall weiter.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Lehre finde ich diese Vielseitigkeit, was man mit Lebensmitteln anfangen kann. Das fängt schon bei der Deko an, da gibt es viele ausgefallene Sachen. Auch die Weise wie man Speisen einfach anrichten kann, oder eben auch vom Geschmack her, alles sehr vielseitig und sehr faszinierend.

Was ist die größte Herausforderung?

Eine große Herausforderung ist, sofort alles beizubehalten, weil wirklich sehr viel auf einen zukommt, was man lernen kann, was man wissen kann, aber auch die Arbeitszeiten. Es ist ein harter Job, es wird auch einmal lange gearbeitet, es wird auch am Wochenende gearbeitet. Also auf eine Herausforderung kann man das auch wieder nicht beschränken, dafür ist dieser Beruf einfach viel zu vielseitig, aber auch sehr anstrengend.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag kam von meiner Mutter: Wenn du 7 Mal hinfällst, steh 8 Mal wieder auf.

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