Florian NepplAuszubildender Azubi Fachkraft für Schutz und Sicherheit
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Im Streifendienst macht man vorzugsweise Schadensaufnahmen und auch Alarmverfolgungen, im Kontrolldienst erstellt man Zeitausweise und Fahrzeugplaketten”, erzählt Florian Neppl, Auszubildender zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit, aus seinem Alltag am Flughafengelände München. Was notwendig ist? “Man sollte gut mit Menschen umgehen können und auch ein bisschen wortgewandt sein.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Florian Neppl und mache die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist dual, das heißt einmal in der Berufsschule in Neuburg und einmal hier am Flughafen, am Vorfeld bei unserem Gebäude. Das umfasst den Kontrolldienst, den Streifendienst, die Leitstelle, auch die Zutrittsmanagements, die Ausweisstelle und Schließanlagenverwaltung gehören da auch dazu. Man ist die meiste Zeit eigentlich am Flughafengelände unterwegs. Im Streifendienst macht man vorzugsweise Schadensaufnahmen und auch Alarmverfolgungen. Auch Innenbestreifungen an den Zäunen führt man teilweise durch. Im Kontrolldienst erstellt man Zeitausweise und Fahrzeugplaketten um in den Flughafenbereich hineinzukommen. In der Leitstelle nimmt man Anrufe entgegen, meldet zum Beispiel Schadensmeldungen an den Streifendienst weiter, oder Alarmeingänge arbeitet man ab. Wenn jetzt irgendwo am Flughafen jemand einbricht zum Beispiel, geht das bei uns oben in der Leitstelle ein und wir geben das dann an die Alarmverfolgung weiter. In der Ausweisstelle erstellt man feste Ausweise für die Flughafenmitarbeiter, damit die arbeiten können, außerdem feste Fahrzeugplaketten. In der Schließanlagenverwaltung gibt man Schlüssel aus, baut Zylinder ein - ja, das ist so die regelmäßige Tätigkeit. Momentan bin ich zwei Wochen im Streifendienst. Im Streifendienst nimmt man Schadensmeldungen auf, dokumentiert diese mit Fotos, tippt dann die ganzen Daten vom Schädiger und dem Geschädigten im Computer ein und leitet das dann an die Versicherung oder die jeweiligen Abteilungen weiter. Außerdem muss man bei einer Alarmverfolgung an den Alarmort hinfahren, schauen, ob irgendjemand vor Ort ist, der durch die Türe meistens gegangen ist und überprüft ob irgendwelche Beschädigungen vorhanden sind oder irgendwelche fremden Personen in den Flughafen eingedrungen sind.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komme aus dem Landkreis Freising, in Marzling wohne ich, bin zur Wirtschaftsschule gegangen und über eine Berufsmesse habe ich den Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit kennengelernt. Ich habe mich beworben und bin dann gleich genommen worden bei der FMG. Ich bin am Ende meiner Lehrzeit angelangt und habe jetzt drei Jahre die Ausbildung gemacht.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man sollte die Eigenschaft mitbringen, dass man gut mit Menschen umgehen kann. Man sollte gut sprechen können, man sollte auch ein bisschen wortgewandt sein . Außerdem sollte man sich in die Lage des Anderen hineinversetzen können, falls jetzt irgendwo ein Unfall passiert, dass man sich vorstellen kann: Er ist jetzt links herum gefahren und ist dann jemandem hineingefahren.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Der Bereich im Streifendienst hat mir besonders gut gefallen, weil man wirklich nie jeden Tag die selbe Arbeit hat. Als man hockt zwar auch viel am Schreibtisch, aber man kommt auch viel am Flughafengelände herum, lernt neue Leute kennen und es ist einfach abwechslungsreich, das Ganze.

Was ist die größte Herausforderung?

Am Anfang war es schwer, die ganzen Schadensmeldungen zu schreiben, weil man noch nicht wusste, welche Formulierungen man hernimmt, wie man am besten Fotos macht und die Örtlichkeiten waren auch ein bisschen schwer am Anfang herauszufinden.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Der wichtigste Ratschlag am Anfang war - da ich noch ein bisschen schüchtern war am Anfang: Wie gehe ich am besten auf die Leute zu, wie rede ich mit ihnen, wie kommuniziere ich am besten, damit ich auch Informationen herausbekomme, ohne dass der Andere das merkt. Also so ein bisschen die Befragungstechnik.