Hazir ZenuniFilialleiterbei Lidl Schweiz
Stadt
Rothrist
Alter
25 - 34
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Lehre oder Ausbildung
Karriere Level
Leitende*r Angestellte*r
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1

„Das Coolste ist, Mitarbeiter*innen menschlich und fachlich weiter zu bringen“, erzählt Hazir Zenuni, Filialleiter bei Lidl Schweiz. Er steuert die Kennzahlen, fördert die Mitarbeiter*innen und kontrolliert die Einhaltung der Richtlinien. „Man braucht gewisse Kommunikationsfähigkeiten, dass man wirklich auch die soziale Kompetenz beherrscht. Das ist, denke ich, der Schlüssel zum Erfolg!“

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Ich habe einen 2-jährigen Sohn, dem ich gern auf den Weg mitgeben würde dass er auf jeden Fall einen Lehrabschluß haben soll dass er von anderen Leuten das erwartet, was er auch selbst leisten kann und natürlich in einem Verein sein. Ich bin der Meinung, dass der Teamgedanke in einem Verein derselbe ist wie wir ihn bei Lidl auch haben.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Hazir Zenuni und ich bin Filialleiter bei Lidl Schweiz.

Was ist das coolste an Deinem Job?

Mitarbeiter menschlich und fachlich weiter zu bringen. Wenn ich jetzt in der Filiale bin und nach einer Zeit miterleben darf wie die Mitarbeiter sich weiter entwickeln, selbstständiger werden mehr Verantwortungen übernehmen. Das ist für einen Filialleiter wirklich das Beste, finde ich.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Für mich ist es natürlich eine Herausforderung den Spagat zwischen selbstständigen Tätigkeiten zum Beispiel und Angestelltenverhältnissen zu finden. Weil einerseits bin ich Unternehmer vor Ort und versuche die Filiale so zu führen als würde sie mir persönlich gehören. Auf der anderen Seite bin ich im Angestelltenverhältnis und muss mich so natürlich auch abgrenzen können.

Worum geht es in Deinem Job?

Lidl ist ein Smart Discounter im Lebensmittelbereich und meine Aufgabe als Filialmanager im Unternehmen ist natürlich die Steuerung der Kennzahlen, die Entwicklung der Mitarbeiter und natürlich muss ich auch sicherstellen können, dass die vorgegebenen Konzepte nach Vorgabe dann umgesetzt werden in den Filialen. Ein Tag bei Lidl sieht bei mir so aus, ich habe meistens nur Mittelschichten, das heißt, ich fange so um 07:30 Uhr bis 08:00 Uhr am Morgen an und dann geht es allerhöchstens bis 17:00 Uhr am Abend. Das mache ich aus dem Grund, damit ich auch am Morgen sehr viel mitbekomme wie mein Stellvertreter am Morgen die Schicht organisiert hat damit ich ihm danach auch immer direkt ein Feedback geben kann und das versuche ich dann eins zu eins für die Spätschicht nachher mitzunehmen. Hier setzten wir auch Schwerpunkte mit der Stellvertretung was z.B. die Schwerpunkte für den Nachmittag sind, was wir dann für den Nachmittag optimieren können welche Aufgaben jetzt offen geblieben sind, die wir dann am Nachmittag nachholen können.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich komme ursprünglich aus dem Kosovo, bin mit 16 Jahren in die Schweiz gekommen und durfte sofort im zehnten Schuljahr anfangen. Nach dem zehnten Schuljahr habe ich eine Ausbildung als Automobilfachmann angefangen und nebenbei habe ich immer Fußball gespielt. Und drei Jahre später habe ich dann voll darauf gesetzt ich hab dann also nur noch Fußball gespielt und aus gesundheitlichen Gründen musste ich dann leider aufhören. Und seit 2009 bin ich im Unternehmen Lidl. Ich durfte mit der Zeit dann kurze Schichten führen, kleine Schichten und es hat mir auch sehr viel Spaß gemacht und das Jahr später durfte ich dann schon den Filialleiter vertreten. Ich durfte dann also stellvertretender Filialleiter sein. Seit 2006 bin ich auch Filialmanager und betreue Filialen mit 26 Mitarbeitern und nebenbei bin ich auch in der Einarbeitungsfiliale das macht mir auch sehr viel Spaß. Ich begleite sehr viele Leute, die dann die Einarbeitung starten. Und nebenbei hole ich jetzt noch meine Ausbildung als Detailhandelsfachmann nach.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich bin der Meinung, dass mein Job auch ohne meinen Werdegang klappen würde. Auf der anderen Seite braucht man natürlich auch gewisse Kommunikationsfähigkeiten dass man wirklich auch die soziale Kompetenz beherrscht. Das finde ich sehr, sehr wichtig, weil letztendlich arbeitet man dann auch mit den Leuten zusammen und das ist, denke ich, der Schlüssel zum Erfolg, damit man den Job auch machen kann.

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