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Hung Nam NguyenAuszubildender Gastronomiefachmann
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Man hat einen guten Draht zu Kollegen und Gästen”, erzählt Hung Nam Nguyen über seine Ausbildung zur Gastgewerbe Fachkraft am Flughafen München, “Man muss sich auskennen mit dem Umgang mit dem Gast, denn er ist das Wichtigste im Restaurant. Der erste Eindruck zählt immer, wenn man einen Gast bedient oder versucht, ihm zu helfen.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Mein Name ist Hung Nam Nguyen. Ich bin 20 Jahre alt und mache eine Ausbildung als Fachkraft im Gastgewerbe bei der Allresto. Das ist eine Tochtergesellschaft der Flughafen München GmbH und ich bin im Moment im 2. Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Wir befinden uns am Flughafen München. Ich beschreibe mal mein 1. und 2. Lehrjahr. Im 1. Jahr war ich im Surf and Turf und Segafredo Cafe und im 2. Lehrjahr war ich im Cafe Leysieffer. Im Surf and Turf habe ich gelernt, wie man Produkte zubereitet und lagert, zB. Frischsemmel oder wie man Brötchen backt. Im Segafredo habe ich bei Röster gelernt, wie man Kaffee fachgerecht zubereitet, nach Standards. Zum Beispiel Cappuccino oder Espresso. In Leysieffer habe ich gelernt, wie man mit Gästen umgeht, wie man sie behandelt, berät, damit sie sich im Leysieffer wohl und willkommen fühlen. Im Moment befinde ich mich bei Cafe Leysieffer. Ich stehe in der früh auf, da ich immer Frühschicht habe. Es fängt um 4 Uhr in der Früh mit vielen Gästen an, die ich berate bzw. denen ich helfe. Ich zapfe auch schon mal in der Früh frisches, gekühltes Weißbier. Im Laufe des Tages wird es so laufen, dass ich Lieferungen entgegennehme und kontrolliere. Zum Beispiel Dessert, Kuchen oder die Eistruhe. Ich mache auch im Gästebereich sauber und helfe meinen Kollegen, wenn es zu Schwierigkeiten kommt. In der Früh ist das Wichtigste, dass man alles vorbereiten muss, von der Bar bis hin zu Kasse. Um 11 Uhr ist dann die Mittagsschicht. Da kommen die meisten Gäste und bestellen sich dann auch bei uns Showcooking. Beim Showcooking ist es so, dass die meisten Gäste zum Koch kommen und das Essen bestellen. Der Koch bereitet das Essen dann vor den Augen der Gäste zu und serviert ihnen das Essen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Kemnath, in der Oberpfalz, geboren. Danach bin ich mit 3 oder 4 Jahren nach Freising gezogen und war auf der Grundschule und danach in der Hauptschule. Danach war ich in der Wirtschaftsschule. Ich als Aushilfe bei McDonalds gearbeitet, das auch zu Allresto gehört. Hab 2 Jahre dort gejobbt um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nach der Schule wollte ich eine Ausbildung machen. Ich wusste aber nicht wo. Dann ist mir aufgefallen, dass ich ja als Aushilfe bei McDonalds gearbeitet habe. Dort hat mir der Chef eine Ausbildung angeboten als Fachkraft im Gastgewerbe. Das habe ich auch herzlich angenommen und habe die Ausbildung bis jetzt gemacht. Ich bin seit über 2 Jahren bei der Allresto dabei.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss sich auskennen mit dem Umgang mit dem Gast. Der Gast ist das Wichtigste im Restaurant. Der erste Eindruck zählt immer, wenn man den Gast bedient oder ihm helfen will. Der erste Eindruck ist auch dazu da, dass der Gast ein Gefühl bekommt, dass er sich wohl fühlen soll, dass er jederzeit willkommen ist und sich immer an uns wenden kann. Man geht auch sehr viel in der Gastronomie. Man arbeitet viel mit den Händen und auch viel im Team, aber manchmal auch alleine.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist, wenn ich mit meinen Kollegen arbeite. Da habe ich immer Spaß mit ihnen. Gleichzeitig lerne ich auch neue Gäste kennen. Viele Gäste sind unterschiedlich. Man lernt auch lustige Gäste kennen oder solche, die Privates preisgeben, wo man sich denkt “wow” dort würde ich auch gerne mal sein oder man denkt sich, dass sie echt einen coolen Job haben. Und man hat auch immer einen guten Draht zu Kollegen und Gästen.

Was ist die größte Herausforderung?

Herausforderung ist, wenn man beim Showcooking ist, da hat man für vier Gäste auf einmal vier Portionen kochen muss. Das ist nicht einfach, da, wenn man vier Portionen in einem WOK hat, das an Gewicht zunimmt und nicht einfach hochzuheben ist. Außerdem ist beim Showcooking viel los. Wenn man das aber für längere Zeit macht, dann gewöhnt man sich auch daran.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Man sollte ruhig bleiben, konzentriert arbeiten und ruhig anderen Menschen zuhören.