Manuel MüllerAuszubildender Lehrling zum Einzelhandelskaufmannbei Ströck
Stadt
Wien
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Am coolsten ist es, wenn man sich merkt, was die Stammgäste immer bestellen. Sie freuen sich dann auch darüber und das ist super”, findet Manuel Müller, Lehrling zum Einzelhandelskaufmann im zweiten Lehrjahr bei Ströck. Im ersten Lehrjahr hat er die Produkte mit ihren Inhaltsstoffen und den Verkauf kennengelernt, im zweiten Lehrjahr kommen Retourwaren und Inventuren dazu. “Man muss immer freundlich sein und gerne mit Menschen arbeiten wollen. Wenn die Kasse ausfällt muss man auch Kopfrechnen können.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Manuel Müller, Lehre zum Einzelhandelskaufmann im zweiten Lehrjahr bei der Firma Ströck.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ströck ist ein Familienunternehmen in der Bäckereibranche. Ich mache meine Lehre zum Einzelhandelskaufmann. Die geht drei Jahre lang. Im ersten Lehrjahr ist man meistens nur fürs Verkaufen zuständig. Da lernt man die Produkte kennen, die Inhaltsstoffe, die Besonderheiten an Ströck. Dann im zweiten Lehrjahr, macht man sich mit der Kassa vertraut, mit der Retourware und der Inventur. Und im dritten Lehrjahr wird man darauf trainiert schon ganz alleine in der Filiale stehen zu können. Im ersten Lehrjahr habe ich zwei Berufsschultage und drei Arbeitstage. Und im zweiten und im dritten Lehrjahr habe ich nur mehr einen Berufsschultag und vier Arbeitstage. In der Berufschule habe ich Fächer wie zum Beispiel werbetechnisches Praktikum. Da lerne ich alles über Werbemaßnahmen, die man in einem eigenen Unternehmen machen kann. Und im warenspezifischen Verkaufspraktikum da lerne ich alles über unsere verschiedenen Grundzutaten wie zum Beispiel Mehl, Zucker oder Wasser, sowie die Backtriebmittel Hefe und Sauerteig. Wenn ich zu Mittag komme, gehe ich als erstes mal zu der aktiven Schichtleitung vom Vormittag und lasse mich über neue Produkte informieren, oder Neuerungen im Kassensystem damit ich mich am Nachmittag auch auskenne. Dann fange ich an die Kunden zu bedienen. Manchmal stelle ich mich auch zu der Kaffeemaschine wenn zum Beispiel der Barista in Pause ist und kein Zwischendienst da ist mache ich Kaffee, was sehr viel Spaß macht. Oder dann backe ich Sachen nach, wie zum Beispiel Semmeln oder Topfengolatschen, wenn sie uns langsam ausgehen. Weil es sollen ja immer frische Sachen da sein, für die Kunden. Und am Abend putzen wir die Filiale, damit für den nächsten Tag wieder alles vorbereitet ist und schön ist.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich bin in Wien geboren und aufgewachsen im elften Bezirk. Da bin ich auch in den Kindergarten und Volksschule gegangen. Dann sind wir umgezogen in den dritten. Dort bin ich dann in die Hauptschule gegangen. Außerhalb der Hauptschule war ich mal mit meinen Eltern beim Tag der Lehre. Und da habe ich dann den Ströck Stand gesehen und da habe ich mir so gedacht, ich traue mich da nicht hin. Also, ja ich wollt nicht hin und verkaufen. Aber am Abend habe ich mir so gedacht, es war dreiundzwanzig Uhr in der Nacht, habe ich mit so gedacht, ja ich bewerbe mich jetzt bei Ströck, weil ich wollte unbedingt in den Verkauf. Und am nächsten Tag habe ich dann auch schon eine SMS erhalten, wo drinnen stand sie wollen mich zu einem Bewerbungsgespräch einladen. Beim Assessment-Center in der Zentrale da waren dann mehrere auf einmal. Da war dann zuerst so ein Gruppen-Ding, da wurde die Firma Ströck erklärt und erklärt was wir in unserer Lehre machen würden. Und dann war eine Verkaufsprobe. Und dann war auch schon das Einzelgespräch. Da wurden wir dann der Reihe nach aufgerufen und da wurde dann auch der Termin für die Lehrlingswoche gemacht und an welchem Ort. Ich hab dann meine Lehrlingswoche hier absolviert. Zwei drei Wochen später hat mich Ströck dann angerufen und gefragt ob ich noch interessiert wäre, an der Lehre. Ich habe “ja” gesagt und dann haben sie gesagt dass sie mich gerne aufnehmen würden. Und jetzt habe ich dann im September 2015 bei Ströck angefangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss auf jeden Fall freundlich sein. Man sollte gerne mit Menschen zusammenarbeiten, weil man hier sehr viel mit Menschen auch zu tun hat. Und man sollte auch recht gut in Mathe sein. Man muss jetzt kein Ass darin sein, aber solange man richtigs rausgeben kann das Geld ist alles in Ordnung. Wenn die Kassen ausfallen muss man addieren und subtrahieren auch können, sonst wäre es nicht gut. Und, ja das ist eigentlich so damit das Wichtigste was man braucht um im Verkauf zu arbeiten vor allen bei der Firma Ströck.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Es ist einfach die Abwechslung und jeden Tag mit anderen Menschen zu tun haben, das ist einfach toll. Es kommen auch sehr oft Stammgäste und wenn man dann schon weiss was die gerne haben, wie zum Beispiel “wollen sie wieder eine Semmel oder wieder ein Laugenkipferl?”, das ist einfach super. Die Kunden freuen sich dann und man selbst freut sich auch, dass man sich das merkt. Und die Kunden kommen dann auch gerne wieder,

Was ist die größte Herausforderung?

Das wäre jetzt zum Beispiel, dass man unter achtzehn vom Gesetz her zwischen zwanzig und sechs Uhr nicht arbeiten darf und man dadurch unter achtzehn sehr oft Spätdienst hat, wodurch man sich dann halt nicht so lange mit Freunden treffen kann.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ein Motto das ich gut finde ist zum Beispiel, immer schön brav in die Schule gehen und lernen damit man im Leben später erfolgreich ist.

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