Matthias RauchAuszubildende*r Lehrling Prozesstechnikbei Silhouette International
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Ich hab zuerst eine Fachschule für IT und EDV besucht, das war überhaupt nicht meins und dann wollte ich was Handwerkliches machen.” So ist Matthias Rauch zur Lehrling Prozesstechnik bei Silhouette gekommen. Eine Herausforderung sind für ihn “die Projekte, die ich immer wieder habe, die können sich auch über Monate ziehen. Da gibt es auch Situationen, die hat noch nie wer gehabt, auch nicht Leute, die schon 20 Jahre da sind.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Hallo, ich bin der Matthias Rauch, lerne Produktionstechniker, bin im vierten Lehrjahr und arbeite bei der Firma Silhouette.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Die Firma Silhouette ist eine Brillenfirma, wir produzieren Brillen - auch Adidas-Brillen. Mein Tagesablauf, ja der schaut einmal so aus: Ich komme herein, um 10 vor 6 in der Früh fängt mein Tag an sozusagen. Dann habe ich eine To-Do-Liste, die ich einmal in der Früh zum abhaken habe, wo halt gewisse Sachen sind wie PH-Wert einstellen, oder die Bäder anschauen, beziehungsweise Störungen, etc. In den verschiedenen Lehrjahren war es so: Im ersten Lehrjahr war ich rein nur in der Werkstätte tätig. Da lernt man natürlich einmal die Grundmaterie kennen, Werkstoffeigenschaften, wie das Bohren, Drehen, Fräsen und Feilen. Dann im zweiten Lehrjahr war es dann so, da bin ich hinausgekommen zu den verschiedenen Abteilungen, die wir in der Firma haben. Wo es halt darum geht, den roten Faden zu finden - einfach, von wo kommt eine Brille, oder das ganze Material, wo fängt das an. Bis hin, wo das wirklich montiert wird, in der Endmontage, wo es verpackt wird und dann auch zum Kunden weitergeht. Das vierte Jahr ist das letzte, beim dritten hat es dann so ausgeschaut: Am Ende des dritten Lehrjahres bin ich den Bereich Vorkontrolle und Galvano natürlich gekommen. Da, wo ich jetzt wahrscheinlich auch zukünftig tätig sein werde, nach meiner Abschlussprüfung. Hier in der Vorkontrolle passiert das so, dass die Brillen aufgesteckt werden und nach einer Laufkarte, also laut diesen Daten werden die dann galvanisiert und beschichtet, mit den gewünschten Farben, was halt da oben steht. Produktionstechniker, das ist einfach ein Beruf, das hängt von diversen Firmen ab, auch von dem Produkt selber, was du machst. Meine Aufgabe ist halt einfach, dass ich mich einem Projekt annehme, mich darum kümmere, Fehlerbehebung, Fehleranalyse. Nicht nur Bäderzusätze oder solche Sachen, sondern es sind halt Sachen, die einfach anfallen, was halt das normale Tagesgeschäft ist. Mein Part ist da dann hauptsächlich, dass ich hier bin und mich um die Arbeiten kümmere, die mir mein Meister oder mein Vorgesetzter gibt und mich derer annehme und die sauber und sorgfältig erledige und dass das gescheit gemacht wird.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Zu meiner Lehre bin ich so gekommen: Ich habe am Anfang etwas anderes gemacht, ich habe eine Fachschule besucht für IT und EDV. Da wiederum bin ich dann darauf gekommen, dass das überhaupt nicht meines ist und wollte dann unbedingt etwas Handwerkliches machen, beziehungsweise ich wollte etwas arbeiten, weil das für mich einfach persönlich weit besser war. Dann habe ich natürlich im Internet geschaut und bin auch dann mit meinem Nachbarn ins Reden gekommen. Der wiederum hat mir die Firma empfohlen, wo ich dann Schnuppern gegangen bin. Und ich bin hineingekommen und habe gesagt: “Das ist es, das gefällt mir, das möchte ich machen.“

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Naja Eigenschaften - man sollte natürlich einmal ein handwerkliches Geschick haben, man sollte auch analytisches Denken haben. Dann solltest du teamfähig sein, nicht scheu sein, weil ich bin immer in Kontakt mit diversen verschiedenen Abteilung, weil ich immer viel herumpendel, wenn etwas nicht passt. Und was noch? Einfach offen und ehrlich sein und immer zu dem stehen, was du tust.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Ja die coolste Tätigkeit ist einfach: Ich komme herein, Tag für Tag, und ich mache nie dasselbe, ich mache immer etwas Unterschiedliches. Es sind Situationen, oder teilweise Tage dabei, wo du einfach da bist und gewisse Sachen haben einfach Leute nie zuvor gemacht, die machst du einfach, probierst du einfach aus. Mir gefällt das einfach, Herausforderungen, was Neues suchen, sich darin immer wieder auszuleben sozusagen und das einfach zu machen. Und wenn du dann siehst, du hast Erfolg in dem und du hast Spaß daran, das gefällt mir einfach sehr und da bin ich einfach genau daheim.

Was ist die größte Herausforderung?

Naja Herausforderungen - diese Projekte, die ich immer wieder betone, können teilweise ziemlich anstrengend sein, weil sie nicht nur in ein paar Stunden zu erledigen sind, sondern solche Projekte können sich natürlich über Monate ziehen. Das ist natürlich schon… da stehst du natürlich da und grübelst halt nach, wie es weiter geht. Manchmal bist du wahrscheinlich verzweifelt und musst dich selber pushen. Und immer wieder sagen, tu jetzt weiter, mach’ das, schau’ nach, dass das was wird. Naja und wenn du das natürlich dann geschafft hast, ist das natürlich irgendwie ein Glücksgefühl, wo du dir dann denkst: “Super, jawohl, du hast es geschafft!”. Und es gibt dort natürlich auch Situationen, wo du wirklich davor stehst, was auch noch nie wer zuvor gemacht hat. Es gibt Leute herinnen, die sind schon 30 Jahre da oder 20 Jahre da, die sind in dem Element schon voll drinnen, aber du kannst es nie sagen. Vor allem bei uns in der Galvano - Chemie ist halt ein Hund und ist nicht jeden Tag gleich und kann sich von dem einen auf den anderen Moment verändern und dann stehst du vor einem neuen Problem, vor einer neuen Herausforderung. Und das wiederum gefällt nicht jedem, oder muss nicht unbedingt leicht sein, aber ich bin da sicher richtig.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Naja, Ratschlag in dem Sinne: Sei immer du selbst, sei immer ehrlich und fleißig.

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