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Michael KeilwerthSystemadministrator Linuxbei LEW Lechwerke
Stadt
Augsburg
Alter
35 - 44
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Akademie & Kolleg
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1

„Die Umsetzung innovativer Projekte, Lösungen zu suchen, wie man sie umsetzen kann und am Ende des Tages darauf zu blicken, wie dann alles passiert.“ Das ist für Michael Keilwerth, Informatiker für Geo- und Netzsysteme bei der LEW, das Coolste an seinem Job. „Wir betreiben eine Karte ähnlich wie Google Maps, in der auch Stromleitungen und Straßenlampen verzeichnet und Daten hinterlegt sind. Ich administriere die Datenbanken und Linux-Server. “

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Transkript

3 Ratschläge an dein 14-jähriges Ich...

Mein Rat wäre es, viel zu basteln, viel auszuprobieren und großes technisches Interesse entwickeln. Aber dabei auch nicht die Noten außer Acht lassen, denn die Noten sind später notwendig, um entsprechend einen guten Beruf ausüben zu können, sodass man auch die technischen Interessen ausleben kann.

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Mein Name ist Michael Keilwerth, ich bin Indformatiker für geo- und Netzinformtionssysteme bei der LEW Verteilnetz GmbH.

Was ist das Coolste an deinem Job?

Die Umsetzung innovativer Projekte, nach Lösungen zu suchen und danach, wie man sie umsetzten kann. Und am Ende des Tages darauf zu klicken und zu sehen, wie alles funktioniert.

Welche Einschränkungen bringt der Job mit sich?

Aktualisieren und Patchen der Systeme ist eher eine sehr zeitaufwendige und langweilige Geschichte. Das aktualisieren der Systeme findet hauptsächlich am Wochenende statt, sodass oft auch der Samstag darunter leiden muss.

Worum geht es in deinem Job?

Wir betreiben in Bayrisch Schwaben das Stromnetz und ich arbeite in der Abteilung Geo- und Netzinformationssysteme. Wir haben eine Karte, ähnlich wie Google Maps. In dieser Karte sind nicht nur Straßen und Häuser aufgezeichnet, sondern auch Stromleitungen und Straßenlampen. Zu diesen Leitungen und Straßenlampen sind Daten hinterlegt, man kann also in dieser Karte zum Beispiel eine Straßenlampe anklicken und bekommt daraufhin detaillierte Informationen zu dieser Lampe oder zum Strommast, je nachdem.

Ich administriere die Datenbanken und Bedienungsserver. Zudem arbeite ich bei Digitalisierungsprojekten mit und suche nach innovativen Lösungen. Dazu gehört, wie man zum Beispiel Themen wie „Smart City“ technisch umsetzen kann. Auch unter sicherheitstechnischen Betrachtungen.

In der Früh, wenn ich das Büro betrete, schaue ich als aller erstes auf das Monitoring, das mir dann anzeigt, ob in der Nacht etwas schiefgelaufen ist, denn in der Nacht finden viele Prozesse wie die Datensicherung oder auch die Datenaufbereitung statt. Wenn hier etwas nicht funktioniert hat kann es sein, dass manche Anwendungen nicht zur Verfügung stehen, was man dann so schnell wie möglich beheben muss. Wenn es keine Störung gegeben hat, verfolgt man die normalen Projekte. Das heißt, man administriert die Systeme, aktualisiert, patcht sie und baut auch die Infrastruktur aus, denn die Server werden immer leistungsfähiger. Wenn dann am Ende des Tages noch Zeit ist, kann man sich um innovative Lösungen und Projekte kümmern, wie zum Beispiel das Smart City.

Wie schaut der Werdegang aus?

Ich habe die Hauptschule besucht, danach habe ich eine Ausbildung zum Energieelektroniker gemacht. Nach der Ausbildung wurde ich übernommen und habe anschließend ein Jahr als Energieelektroniker gearbeitet. Nach der Bundeswehr habe ich mich bei der LEW-TelNet als Kommunikationselektroniker beworben. Einige Jahre später habe ich das Interesse für die Informatik entdeckt und bin dann in den Bereich „Managed Server“, ebenfalls bei der LEW-Telnet, gewechselt. In dieser Zeit habe ich auch ein Fernstudium zum staatlich geprüften Informatiker am DAA-Technikum absolviert. Nachdem ich den Abschluss geschafft hatte, habe ich mich bei der LEW-Verteilnetz-GmbH als Geo-Informatiker beworben - und dort bin ich heute noch.

Ginge es ohne deinen Werdegang?

Man muss keine fachlichen Voraussetzungen mitbringen, da sich vieles durch das eigene Interesse an der Technik erreichen lässt.

Charakterlich sollte man belastbar sein, man sollte damit klarkommen viele Sachen gleichzeitig zu machen. Störungen sind nicht planbar, so wird man immer wieder aus der Arbeit rausgerissen. Vor allem bei Störungen muss man die Ruhe bewahren und darf nicht in Panik verfallen, sondern versuchen den Schaden möglichst gering zu halten.

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