Patrick KapellerAuszubildender Lehrling Mechatronik
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Dass man jeden Tag mit einem anderen Fehler konfrontiert ist”, ist für Patrick Kapeller, Lehrling bei SKF, einer der coolsten Aspekte an der Mechatronik. Wie alles begann? “Früher hab’ ich viel gebastelt. Ich hab’ einen kleinen Kassettenrekorder gehabt, der ist mir kaputt geworden und den hab ich dann zerlegt und wieder hergerichtet.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin der Patrick Kapeller, ich lerne Mechatroniker und bin momentan im zweiten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

In meinem Lehrberuf geht es hauptsächlich um Hausinstallationen und die ganze Metallverarbeitung. Wir haben zum Beispiel bei uns in der Lehrwerkstatt Schalttafeln, bei denen wir die ganzen Lichtschaltungen gemacht haben. Später sind dann die ganzen Schützenschaltungen dazugekommen, die in den ganzen Maschinen verbaut sind. Aufbauen und das Ganze entwickeln machen wir deswegen, damit wir später Fehler suchen können, falls es welche gibt. Das Allererste ist das Grundmodul, der Grundlehrgang wo alle feilen, damit man ein Gefühl für Metal bekommt. Die ganze Metallabnahme durch das Feilen, das ist etwas eigenes. Danach macht man all seine Module durch, die für den Lehrberuf wichtig sind. Zum Beispiel die ganzen Elektromodule, die ich bis jetzt gehabt habe, dann auch Fräsen, Drehen, später kommt die ganze Störungselektrik bzw Elektrotechnik und alles Mögliche, was zu dem Lehrberuf dazugehört. Ich war drei Monate im Werk bei den Störungselektrikern. Dabei wurde ich wie ein ausgelernter Fachmann eingesetzt. Mir wurden die Sachen gezeigt, sie sind neben mir gestanden und haben geschaut, ob ich das richtig mache. Momentan bin ich in der Instandhaltung in der Lehrwerkstatt und ich komme in der Früh herein, stemple ein, trinke einen Kaffee danach komme ich hinauf und schaue was genau ansteht. Momentan ist zum Beispiel eine kommerzielle Drehmaschine bei uns gestanden, bei der wir geschaut haben, was sie genau hat. Der Maschinenbediener hat uns gesagt, was ihm aufgefallen ist. Es hat uns gesagt, dass sie gestunken hat und wir haben gleich gewusst, dass es an den Keilriemen liegen kann, deshalb haben wir alles zerlegt und die Maschine wieder gerichtet, dass alles wieder passt.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Angefangen hat es so, dass ich früher sehr gerne gebastelt habe. Ich habe früher einen Kasettenrecorder gehabt, so einen kleinen Radio. Und dieser Radio ist mir kaputt gegangen. Deshalb habe ich ihn zerlegt und wieder hergerichtet und dass hat mir gut gefallen. Ich habe früher Schaltungen gekauft, da gibt es so kleine Schaltungen zu kaufen mit LEDs, die man zusammenbauen kann und mit denen habe ich herumgebastelt. Das hat mir so gefallen, dass ich gesagt habe, dass ich einen Lehrberuf haben möchte, der mit Elektrotechnik oder Elektronik zu tun hat aber auch mich Metallverarbeitung und dabei hat sich der Mechatroniker für mich gut ergeben.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Ja man muss auf jeden Fall flexibel sein, man muss aber auch das auswerten können, was der Maschinenbediener sagt, was man sieht auf den ersten Blick, das muss man schon auch auswerten können, sodass man auch auf den Fehler kommt.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Also was mir an meinem Lehrberuf sehr gefällt ist, dass man einfach als Mechatroniker in der Instandhaltung sehr viel Abwechslung hat. Mit den ganzen Fehlern kann immer etwas anderes kommen und das ist das Interessante daran, dass man jeden Tag mit einem anderen Fehler konfrontiert ist.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung daran ist, dass man nicht die Nerven wegwirft, weil es wirklich viel Information ist, die man sich merken muss, weil der Beruf so umfangreich ist, dass man da nicht einfach sagen kann, es freut mich nicht mehr, ich gebe es jetzt ab, sondern, dass man immer etwas gutes daran sieht und immer weiter geht und nicht abbricht.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Ich finde, dass man seinen eigenen Weg gehen sollte. Man soll sich von nix und niemandem etwas einreden lassen, weil ich bei vielen gesehen habe, dass das sonst öfter nicht funktioniert. Deshalb sollte man einfach das tun, von dem man glaubt, dass man es kann und wovon man glaubt, dass man es schafft. Mein Papa hat zu mir gesagt, ich soll einen Lehrberuf machen, weil man sich immer weiterbilden kann, man kann die Matura nachmachen, man kann sogar studieren neben der Arbeit. Das kann man alles nachholen und man soll einen Lehrberuf machen, denn es ist das wichtigste, das man etwas hat.

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