Patrik BergerAuszubildender Friseurbei dm drogerie markt GmbH
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Dass man nie aufgeben soll”, würde Patrik Berger empfehlen. “Dass die Leute kommen und sich verschönern lassen wollen und dann mit einem Lächeln wieder rausgehen”, das ist das Coolste an seiner Lehre als Friseur bei dm drogerie markt.

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Patrik Berger, mache bei DM die Friseurlehre und bin im ersten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Der DM Drogeriemarkt bietet außer dem Handel noch Friseurstudios an. Dort arbeite ich. Jetzt im ersten Lehrjahr arbeite ich hauptsächlich an den Modellen zum Färben. Ich führe Maniküren durch und wasche die Haare der Kunden. Außerdem sorge ich dafür, dass der Salon sauber gehalten wird. Im zweiten Lehrjahr werden wir dann die Modelle für das Schneiden bekommen. Im dritten Lehrjahr darf ich dann schon an den Kunden arbeiten. Unsere Studioleitung kümmert sich um uns. Wir haben auch andere Mitarbeiter. Eine Mitarbeiterin war früher Studioleiterin und zeigt uns auch viele Dinge. Es macht eigentlich jeder etwas mit uns. Wir können uns von jedem etwas abschauen und etwas lernen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe bevor ich mich beworben habe nicht gewusst, dass DM auch ein Friseurstudio hat. Ich habe davor die Volks- und die Hauptschule gemacht. Ich wollte immer Friseur werden, weil ich gerne sehe wie Leute in den Laden kommen und unzufrieden sind und danach zufrieden mit einem Lächeln wieder nach Hause gehen. Das ist der Hauptgrund. Ich möchte Leute glücklich machen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man braucht Kreativität. Man sollte Selbstbewusstsein haben. Wenn man das nicht hat und nicht auf die Kunden zugeht dann funktioniert der Job nicht.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste an meiner Ausbildung ist, dass die Leute kommen und sich verschönern lassen wollen und dann mit einem Lächeln wieder nach Hause gehen.

Was ist die größte Herausforderung?

Die größte Herausforderung ist es die Leute zum Lächeln zu bringen. Wenn Sie zu uns kommen sind sie unzufrieden. Dann gehen sie zufrieden raus und sind glücklich.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Man sollte niemals aufgeben.

Wie werde ich

Friseur*in & Perückenmacher*in

Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Als Kind hast du bestimmt schon einmal einem Mitschüler einen Pony geschnitten oder zumindest die lange Mähne deiner Barbie in eine Kurzhaarfrisur verwandelt. Wenn du daran Spaß hattest, hast du auch schon den ersten Schritt in deine Zukunft als Friseur gemacht. Doch Friseur zu sein bedeutet nicht einfach nur Haare waschen, schneiden und föhnen. Du berätst deine Kunden bezüglich der Frisur über den passenden Schnitt und die richtige Farbe. Gleichzeitig musst du auf ihre Wünsche eingehen und ihre Vorstellungen umsetzen. Habe aber auch den Mut deine ehrliche Meinung zu sagen, wenn die Wunschfrisur nicht zu den Gesichtszügen des Kunden passt. Denn die vertrauensvolle und ehrliche Beratung macht einen guten Friseur aus. Ein Besuch beim Friseur bedeutet für die meisten Menschen gleichzeitig Wellness. Sie nehmen sich ein paar Stunden Zeit und möchten neben einem gepflegten Äußeren auch Entspannung. Kopfmassagen gehören deshalb auch zum Handwerk. Friseure bekommen auch häufig Aufträge für besondere Veranstaltungen. So wirst du zum Beispiel dazu beitragen einer Braut den schönsten Tag ihres Lebens zu schenken. Denn du bist für das Frisieren ihrer Haare und für ihr Make-Up zuständig. In Österreich wird mit dem Friseurberuf gleichzeitig der Job des Perückenmachers ausgeübt. Als solcher wirst du vor allem an Theatern gerne gesehen. Du knüpfst die Perücken und kümmerst dich zum Beispiel um historische Frisuren und Bärte. Dafür nimmst du Gipsabdrücke und passt die einzelnen Teile an die jeweiligen Schauspieler an.

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