Pia KevekordesAuszubildende Auszubildende zur Industriekauffraubei Tchibo
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Was ein bisschen schwierig ist, ist, dass man sich immer wieder neu einstellen muss auf die Abteilung und dass man natürlich nicht erwarten kann, dass einem jede Abteilung gleich gut gefällt”, erzählt Pia Kevekordes über ihre Ausbildung zur Industriekauffrau bei Tchibo. Was man dafür mitbringen sollte? “Man sollte aufgeschlossen sein, interessiert sein an den Abläufen, kontaktfreudig und auch ein bisschen ehrgeizig sein.”

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ja ich heiße Pia Kevekordes. Ich mache hier bei Tchibo meine Ausbildung zur Industriekauffrau und bin im zweiten Lehrjahr.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Es ist so, dass wir hier im Haus viele Abteilungen durchlaufen. Verschiedene Vertriebsabteilungen, im Marketing, auch im Einkauf und die Personalabteilung. Dort bin ich im Moment gerade noch eingesetzt. Man kann die Teams immer bei vielen Aufgaben unterstützen. Man hat selber die Möglichkeit Projekte zu organisieren und mitzuwirken. Zum Beispiel kann man dann auch im Einkauf bei Lieferantengesprächen dabei sein. Und dann auch später an die Lieferanten die Anfragen schicken. Das ist echt spannend. Und zusätzlich gibts noch die Möglichkeit der Teilnahme an Seminaren. Es ist total vielfältig weil man alles mögliche sieht und innerhalb einer kurzen Zeit viele Abteilungen durchläuft. Und die Aufgaben sind auch überall unterschiedlich. Zum Beispiel in der Personalabteilung war ich jetzt oft bei den Auswahltagen mit dabei. Die konnte ich dann mitorganisieren, Beobachter finden, die Unterlagen für die ganzen Teilnehmer vorbereiten und dann die Teilnehmer auch betreuen. Das ist das, was in der Personalabteilung stattfindet in dem Bereich wo ich war. Es gibt natürlich auch noch andere Abteilungen, zum Beispiel die Filialbetreuung. Die sind dann für die Filialen in ganz Deutschland zuständig. Da prüft man Verträge, sieht sich an was in diesen Verträgen drinnen steht und lernt auch eine Menge. Ja also wir haben eine Ausbildungsbetreuerin, das ist Helga Mensch. Sie ist sozusagen für alle Azubis hier im Haus zuständig und zu ihr können wir bei jeglichen Belangen gehen. Sie macht auch unsere Einsatzpläne. Und dann haben wir in jedem Bereich, in dem wir sind noch eine Ansprechpartnerin. Sie heißt dann Ausbildungsbeauftragte in dem Fachbereich. Die ist dann dafür zuständig, dass man Aufgaben bekommt, dass man in die Themen eingearbeitet wird und einen Überblick über die Abteilung bekommt. Dann wird man aus dem ganzen Team mit Aufgaben versorgt.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe im August 2011 bei Tchibo angefangen und habe mich quasi ein dreiviertel Jahr vorher hier beworben. Ich habe dann auch den Bewerbungsprozess durchgemacht. Ich wollte gerne zu Tchibo und eine kaufmännische Ausbildung machen, weil ich in ein großes Hamburger Traditionsunternehmen wollte. Ich wollte auch gerne erstmal etwas praktisches nach der Schule machen. Die Leute, denen ich von der Ausbildung hier erzählt habe, waren auch begeistert weil man eben viele Erfahrungen sammelt und es auch ein Unternehmen ist, das einen sehr guten Ruf hat. Dann habe ich mich beworben und das klappte auch recht schnell. Ja, so bin ich jetzt hier und sammle eine Menge Erfahrung.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Also ich denke man sollte aufgeschlossen und an den ganzen Abläufen, die hier stattfinden interessiert sein. Man sollte kontaktfreudig und auch ein bisschen ehrgeizig sein, sodass man selber etwas erreichen möchte. Das hilft auf jeden Fall. Und einfach natürlich bleiben und so sein wie man ist.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Am schönsten ist eigentlich wirklich, dass man diesen Überblick bekommt. Die Möglichkeit bekommt man sonst wenig geboten, dass man einfach in so kurzer Zeit so viel kennenlernt. Und, dass man auch so viele Menschen dabei kennenlernt und sieht was die jeden Tag machen und man eben selber auch aktiv mitarbeiten kann. Das ist echt super.

Was ist die größte Herausforderung?

Was heißt Einschränkung? Was ein bisschen schwierig ist, ist, dass man sich schon immer wieder neu einstellen muss auf die Abteilung. Und, dass man natürlich nicht erwarten kann, dass einem jede Abteilung gleich gut gefällt. Es gibt immer Abteilungen, die einem besser gefallen, die einem mehr liegen, wo man mehr seine Stärken einbringen kann als in anderen Abteilungen. Und das ist einfach etwas was einem klar sein muss aber das ist ja letztendlich keine Einschränkung. Also man kann überall eine gute Zeit haben, auf jeden Fall. Ich denke es könnte für jemanden direkt nach der Schule schwierig sein sich erstmal auf diesen Arbeitsalltag, auf das Berufsleben einzustellen, dass man 40 Stunden in der Woche im Büro ist. Das ist sicherlich eine Umstellung zur Schule. Aber ich denke da kann sich jeder auch daran gewöhnen und man muss eben selber die Erfahrung machen, ob das das Richtige ist oder ob man lieber draußen an der frischen Luft einen Beruf ausübt.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Also mir wurde oft mit auf den Weg gegeben, dass ich so zu sagen alle Möglichkeiten nutzen soll die einem das Leben bietet. Aber, dass man sich dabei auch immer treu bleiben soll und natürlich bleiben soll wie man ist. Dann hat man auch die Möglichkeit seine Stärken zu beweisen und auch seinen Weg zu gehen.

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