Rebecca HowcroftAuszubildende Auszubildende Landschaftsgärtnerinbei Die Landschaftsgärtner
Stadt
Bonn
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Bei uns ist es so, dass wir alle drei Monate in einen neuen Bereich gehen.“ Rebecca Howcroft absolviert derzeit die Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin, wo sie alles wissenswerte über Steinarbeiten, Service und Pflege bei Großbaustellen vermittelt bekommt. Im ersten Lehrjahr tastet man sich an die Themen heran und im Dritten übernimmt man Verantwortung für ganze Projekte. “Man muss wetterfest und teamfähig sein und Spaß daran haben, draußen zu arbeiten.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin die Rebecca Howcroft. Ich mache eine Ausbildung in Garten- und Landschaftsbau. Ich bin im 3. Jahr bei der Firma Forster in Bonn.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich mache eine Ausbilung in Garten- und Landschaftsbau. Und bei der Firma Forster ist es so, dass man alle 3 Monate in einen Bereich geht. Wie haben 3 Bereiche: Neubau, das ist Steinarbeit und Bautechnik. Dann Service, das ist eher die gehobene Pflege, also nicht Unkraut jäten. Und dann haben wir Pflege, also Pflege Kolonnen auf Großbaustellen. Und dann schaut man sich jeden Bereich an und arbeitet dort. Und natürlich tastet man sich im 1. Jahr einmal heran, man lernt erst wie man alles macht und schaut zu. Und im 3. Jahr bekommt man auch eigene Baustellen und man hat ein bisschen mehr Verantwortung und kann die Sachen selber machen. Im 3. Jahr ist dann so richtig Endspurt. Und es geht ziemlich schnell. Die Prüfung ist schon Ende Juni. Man muss ein Berichtsheft fertig haben, das begutachtet wird. Und wenn das Berichtsheft ordentlich geführt und vollständig ist, wird man zur Prüfung zugelassen. Das dauert schon eine Weile, denn jede Woche muss man einen Wochenbericht schreiben und dann pflanzt man die ganze Woche. Und wenn man möchte, schreibt man Sachberichte. Alle 3 Wochen haben wir einen Woche Schule. Und im letzten Jahr gehen wir die Themen, die wir bereits gemacht haben wieder durch. Wir machen Projekte. Einfach alles was man für die Prüfung lernen muss. Im Mai ist dann die schriftliche Prüfung. Davor schauen wir uns Prüfungsfragen an. Und im letzten Monat ist die Vorbereitung zur mündlichen Prüfung. Da gehen wir alle mündlichen Themen durch und schauen alles nochmal an.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ja, das war ein bisschen ein langer Weg, denn ich komme aus England und ich habe in England studiert eine total andere Fachrichtung. Und als ich dann mit dem Studium fertig war, habe ich mir gedacht: “Nein, das ist nichts für mich. Ich möchte mehr draußen arbeiten, etwas mit Gärten und Grün”. Beide meine Eltern sind Landschaftsarchitekten, also habe ich gedacht, etwas mit Bauleitung oder Landschaftsarchitektur. Und deshalb habe ich mir gedacht, vielleicht sollte ich vorher eine Ausbildung machen, damit ich weiß, wie man die Pläne baut, also den ganzen Hintergrund, sodass man Theorie und Praxis miteinander verbinden kann. Dann bin ich nach Bonn gekommen. Ich habe mich bei Forster beworben, dann gab es ein Gespräch mit Herrn Forster und dann hab ich hier angefangen. Ich habe erst 4 Monate Praktikum gemacht und dann hab ich die Ausbildung gemacht.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Man muss wetterfest sein, darf keine Angst vor der Arbeit haben, da es schon eine körperliche Tätigkeit ist. Man muss gut in einem Team arbeiten können, sollte ein Bisschen mitdenken und einfach Spaß haben draußen zu sein.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Ich mag die Vielfalt. Ich mag alles, weil wenn man in einen Garten geht, alles was man sieht, das machen wir. Von Bäume pflanzen zu Heckenschnitt, zu Staudenschnitt, alle Pflasterflächen, Holzterrassen, Zäune, Mauern, Teiche, … alles machen wir. Ich finde es richtig gut. Und ich mag einen Garten von vorne zu sehen, wenn man reingeht und da ist nix und am Ende, wenn alles gestaltet ist, ist das richtig schön.

Was ist die größte Herausforderung?

Am Anfang, find ich, all die botanischen Namen. Weil man muss schon recht viel lernen, all die Unterschiede von Pflanzen. Und sich auch an die körperliche Arbeit zu gewöhnen. Nach einer Weile ist es schon in Ordnung. Aber am Anfang liegt man jeden Abend mit Schmerzen im Bett.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Mach was du liebst und liebe was du machst.

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