Sophie HelsperAuszubildende Auszubildende Landschaftsgärtnerinbei Die Landschaftsgärtner
Stadt
Wuppertal
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Am Schönsten ist es eigentlich, wenn man etwas abschließt.“ Egal, ob es eine Baustelle oder einfach eine bepflanzte Fläche ist, diese Momente motivieren Sophie Helsper, Auszubildende Landschaftsgärtnerin, besonders. In ihrer Ausbildung wird darauf Wert gelegt, dass man von Anfang an mitarbeiten kann, viele Einblicke bekommt und im Laufe der Zeit immer mehr eigene Aufgaben übernimmt. “An Eigenschaften mitbringen sollte man schon ein gewisses Durchhaltevermögen, weil es doch ziemlich anstrengend werden kann.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Sophie, 23, arbeit im Wuppertal bei der Firma Eckhardt und bin dort in der Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Das Unternehmen, wo ich arbeite, die Firma Eckhardt, ist eigentlich ausgeglichen spezialisiert auf Grün und Bau. Also wird schon viel Wert darauf gelegt, dass wir die Pflanzen kennen, dass wir vernünftig Pflanzungen vornehmen können, dass wir Gehölze vernünftig schneiden können, dass wir da auch wirklich gut aufgestellt sind. Der Ausbildungsverlauf ist eigentlich ziemlich gleichmäßig. Also es wird schon geschaut, dass man ab dem ersten Moment in allen möglichen Bereichen mitarbeiten kann, dass man alles mögliches Verschiedenes sieht. Je weiter man in der Ausbildung ist, je weiter es sich dem Ende zuneigt, bekommt man auch mal eine eigene Aufgabe, bekommt man eben nicht unbedingt seine eigene Baustelle. Man bekommt immer Unterstützung. Also du kannst immer fragen, du kannst immer auf Unterstützung zählen. Du bekommst aber deutlich mehr Verantwortung, dass du wirklich auch mal was alleine machen kannst und dass du auch alleine irgendwo zu einer Baustelle fährst und dort noch irgendwelche Arbeiten machst. Am Vortag wird immer ein Plan erstellt, wo die Leute eingeteilt werden. Das heißt, man weiß am Vorabend, wo man am nächsten Tag ist. Man trifft sich morgens im Betrieb, in der Firma, man trinkt dann noch einen Kaffee zusammen, quatscht ein Bisschen, dann werden mit dem Chef oder unserem Planer die genauen Baustellenabläufe durchbesprochen und gegebenenfalls Pläne durchgegangen und so weiter. Und dann fährt man mit seiner Truppe los. Das sind meistens so 2-3 Leute, so in der Regel. Und fährt dann zu einer Baustelle und dann kann man da entweder Pflege machen, man mäht den Rasen, man pflegt die Beete, man schneidet vielleicht irgendetwas. Das ist natürlich auch abhängig von der Jahreszeit. Und wenn man zu einer Baustelle fährt, lädt man das Auto dementsprechend vor, das heißt man nimmt die Maschinen mit und die Materialien mit, die man braucht. Und legt dann da auch los auf der Baustelle. Die Ausbildung besteht neben der praktischen Arbeit im Betrieb eben noch aus der Berufsschule und den überbetrieblichen Lehrgängen. Berufsschule ist jetzt bei uns in Düsseldorf. Da haben wir alle 6 Wochen 2 Wochen Blockunterricht. Das heißt man ist 2 Wochen komplett in der Schule, was ich persönlich auch ganz gut finde, weil man kann sich mal ein Bisschen von Arbeit und man ist halt auch im Thema drin. Also man ist nicht immer so rausgerissen, sondern man kann sich halt 2 Wochen auf die Schule konzentrieren. Es werden ja auch Klassenarbeiten geschrieben. Und es gibt in Summe 7 Lehrgänge, die man noch besucht. Die sind jeweils in 2 verschiedenen Ausbildungszentren, und dort macht man auch viel Praxis. Und da wird mit Naturstein gearbeitet, da wird Teichbau gemacht und viele andere praktische Sachen.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich komm aus dem Wuppertal und arbeite auch Wuppertal. Ich hab nach meinem Abitur 3 Semester studiert, BWL in Bochum. Das hat mir nicht so viel Spaß gemacht. Und dann habe ich noch einen Bürojob gemacht. Das war irgendwie auch nicht so meins. Und dann suchte ich eine Ausbildung, die mehr irgendwie draußen ist und wo ein bisschen praktisch arbeiten kann. Und hab dann erst als Aushilfe in dem Betrieb angefangen, und es hat mir aber dann doch so viel Spaß gemacht, dass ich dann dort noch im Juli den Ausbildungsvertrag für August unterschrieben habe.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

An Eigenschaften mitbringen sollte man schon ein gewisses Durchhaltevermögen, weil es manchmal doch ziemlich anstrengend werden kann. Obwohl es immer Spaß macht, aber trotzdem muss man halt dann doch mal die Zähne zusammen beißen können. Man sollte damit klar kommen, dass es mal regnet, dass mal sehr heiß ist und dass man eben auch im Winter arbeiten muss. Aber man gewöhnt sich da eigentlich relativ gut dran und wenn man da nicht so ganz zart beseitet ist, dann ist es eigentlich auch kein Problem.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Am Schönsten ist es eigentlich, wenn man irgendetwas abschließt. Also wenn eine Baustelle abgeschlossen ist oder man auch einfach nur gepflanzt hat. Man kommt irgendwo hin, es ist alles so ein bisschen brachliegend und nicht so schön. Dann arbeitet man da für eine gewisse Zeit, wie lange auch immer. Und wenn man dann Abends geht und nochmal zurückschaut und sieht, was man den ganzen Tag über geschafft hat, das ist eigentlich mein schönster Moment.

Was ist die größte Herausforderung?

Zum einen die körperliche Arbeit und da der Job unheimlich vielfältig muss man auch so ziemlich alle können. Also man wird hier für verschiedene Sachen eingesetzt, sei es Pflege, sei es Bau. Man muss irgendwie in allen Bereichen etwas drauf haben. Man wächst aber mit seinen Aufgaben und man kommt da recht gut rein.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Das Wichtigste im Leben ist eigentlich, dass man immer auf sich selbst vertraut. Dass man sich nicht von anderen beeinflussen lassen sollte. Und finde, dass das Wichtigste auch ist, dass man auch mal einen Fehler macht, weil sonst lernt man überhaupt nichts. Und man muss auch mal irgendwie die falsche Entscheidung getroffen haben. Und am Ende fügt sich dann aber trotzdem irgendwie alles, dass man glücklich wird.

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