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Thomas EbnerBetriebselektrikerbei OÖ Gesundheitsholding - OÖG
Stadt
Rohrbach
Alter
18 - 24
Höchste abgeschlossene Ausbildung
Meister*innenprüfung in einem Handwerk
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
1 - 5

„Das Projekt abzuschließen ist sehr schön und bringt einfach Erfolgserlebnisse hervor.“ sagt Thomas Ebner über ein abgeschlossenes Großprojekt am Krankenhaus Rohrbach, eine Einrichtung der oberösterreichischen Gesundheitsholding GmbH. Thomas ist dort Betriebselektriker. Er gibt auch den Ratschlag, sich klare Ziele zu setzen, diese auch durchzuführen und sich dadurch zu verwirklichen.

Transkript

3 Ratschläge an dein 14-jähriges Ich...

Meine Ratschläge sind, dass man sich einfach klare Ziele setzt und auch im privaten Bereich in Hobbys oder sonstigen Tätigkeiten verwirklicht, die man einfach gerne macht.

Was steht auf deiner Visitenkarte?

Ich heiße Thomas Ebner, arbeite im Landeskrankenhaus Rohrbach – eine Einrichtung der oberösterreichischen Gesundheits- und Spitals-AG – und bin dort im technischen Dienst als Elektrotechniker beschäftigt.

Was ist das Coolste an deinem Job?

Ich habe 2015 mit meinen Kollegen das Schließsystem auf die Beine gestellt. Man kann jetzt also mit Korden und Token sperren. Als das ganze Projekt abgeschlossen war, war das natürlich ein sehr schönes Gefühl und brachte natürlich Erfolgserlebnisse hervor.

Welche Einschränkungen bringt der Job mit sich?

Wenn man Rufbereitschaft hat, ist man nicht nur für seinen eigenen Fachbereich zuständig, sondern muss auch, wie es in meinem Fall wäre, diverse Wasserschäden abdecken oder Lüftungsanlagen wieder zum Laufen bringen. Man hat also ein sehr breites Aufgabenspektrum, das man lösen muss. Das ist natürlich anfangs eine große Herausforderung.

Worum geht es in deinem Job?

Die Gespag ist der regionale Gesundheitsanbieter von Oberösterreich und wir mit dem Standort in Rohrbach sind einfach die Gesundheitsdrehscheibe im Bezirk. Wir regeln alles, was in irgendeiner Weise mit Strom zu tun hat, also natürlich auch die Schwachstromtechnik, sprich verschiedene Schwesternrufe oder Fernseher. In unserem Bereich haben wir einen Bereitschaftsdienst. Wir sind 8 Leute im technischen Betriebsnetz, die den Bereitschaftsdienst machen. Also kommt man jede 8. Woche dran. Wenn man Bereitschaft hat muss man 24h bereit sein, sprich man geht normal in die Arbeit und in der Freizeit ist man dann bereit und hat immer sein Handy dabei. Bei Störungen wie zum Beispiel bei Unwettern, kann es passieren, dass natürlich der Strom ausfällt, da ist es dann einfach unsere Aufgabe, vor Ort zu sein und die Anlagen wieder hochzufahren, sprich zum Beispiel die Dampfversorgung wieder bereitzustellen, diverse Lüftungen wieder zu starten und sicherzustellen, dass der Betrieb wieder weiter laufen kann und jeder in seinem Beruf ohne Behinderungen technischer Sicht arbeiten kann.

Ich komme in der Früh in die Arbeit und check dann zuerst unser Störmeldesystem von den jeweiligen Bereichen der Mitarbeiter. Wenn die Störungen behoben worden sind, kommt man zu kleineren Projekten oder Zubauten und unter anderem natürlich auch zu Wartungen. Gegen Abend wird natürlich das Störmeldesystem erneut gecheckt, um einfach wichtige Sachen, die in der Nacht laufen müssen, nochmal durchzuschauen und zu kontrollieren.

Wie schaut der Werdegang aus?

Ich habe meine 9 Pflichtschuljahre abgeschlossen und bin nach der Schule ins Krankenhaus Rohrbach gekommen. Dort habe ich meine Elektrobetriebstechnikerlehre angefangen, die ich dann 2014 abgeschlossen habe. Während meines Zivildiensts habe ich dann den Unternehmerkurs besucht und 2015 die Unternehmerprüfung mit der Lehrlingsausbildung abgeschlossen. Danach habe ich gleich die Befähigungsprüfung – also die Meisterprüfung – gemacht und habe diese dann im November 2015 abgeschlossen. Und zurzeit bin ich dabei die Berufsreifeprüfung nachzuholen.

Ginge es ohne deinen Werdegang?

Das Wichtigste ist, die Lehre abgeschlossen zu haben. Alles weitere Betriebsspezifische lernt man einfach, indem man länger im Unternehmen ist, Erfahrungen sammelt und natürlich von älteren Kollegen Tipps und Tricks erhält. Damit bekommt man dann alles halbwegs in den Griff.

Wie werde ich

Elektriker*in

Nicht nur als Kind sondern auch heute noch fangen deine Augen an zu glänzen, wenn du irgendwo Lichter aufblitzen siehst? Lego Technik war bei dir immer unterm Weihnachtsbaum? Elektrische Geräte nimmst du gerne auseinander, einfach nur, um zu sehen, wie ihr Innenleben aussieht? Dann ist eine Ausbildung im Bereich Elektronik / Elektrotechnik vielleicht genau das Richtige für dich! Als Elektriker*in – wie der Beruf im Volksmund genannt wird – kennst du dich mit Strom aus, installierst, wartest und reparierst elektrische Anlagen und montierst Leitungen, Leuchten und Schaltkästen. Du bist vorwiegend im Servicebereich tätig, das heißt deine Arbeit findet direkt im Zuhause deiner Kunden*innen statt, um es durch die richtige elektrische Ausstattung gemütlicher zu machen. Heutzutage werden Elektriker*innen oft auch als Elektroniker*innen oder Elektroinstallateure*innen bezeichnet. Trotz unterschiedlicher Bezeichnungen handelt es sich hier um dieselben Berufe. Auch auf Baustellen und in Werkstätten bist du für die elektrischen Systeme zuständig. Dort legst du Stromleitungen, die zur Erzeugung, Verteilung und Anwendung von elektrischem Strom dienen. Außerdem gewährleistest du die Sicherheit für Kunden*innen und Mitarbeiter*innen. Zudem stehst du ihnen als Ansprechpartner zur Seite. Als Betriebselektriker*in bist du innerhalb eines Betriebs für alles Elektrische zuständig. Das heißt, du montierst, wartest und reparierst die verwendeten Maschinen und Geräte und überwachst Mess- und Steuerungsanlagen. Außerdem bist du für die Verteilerkästen zuständig und baust bei Bedarf elektrische Anlagen um und passt sie an die Bedürfnisse deiner Firma an.

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