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Vivienne RigoAuszubildende Einzelhandelskauffrau • Telekommunikationbei Österreichische Post
Stadt
Simmering
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Das Arbeitsklima passt, ich fühle mich wohl und was mir natürlich am meisten Spaß macht ist die Arbeit mit Kunden – ich kann den ganzen Tag reden.“ Das begeistert Vivienne Rigo, Lehrling Telekommunikation Filiale 1110 Wien bei der Österreichische Post, besonders an ihrem Job. Auch wenn ihre Ausbildung den Schwerpunkt Telekommunikation hat, arbeitet sie sehr stark mit der Postfiliale zusammen und hat bereits die Basics des Betriebes dort erlernen können. Was sollte man für diese Position mitbringen? “Auf jeden Fall Offenheit.“

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Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin die Vivienne Rigo, ich bin achtzehn Jahre alt, ich mache eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau mit Schwerpunkt Telekommunikation bei der österreichischen Post AG seit 2014.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Ich arbeite im elften Bezirk in der Postfiliale 1110. Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass wir zwar den Schwerpunkt Telekommunikation haben, aber wir lernen auch die postalischen Dinge. Das war beispielsweise bei mir, dass ich das erste Monat generell nur am Gesamtschalter verbracht habe und so habe ich auch die postalischen Dinge, man kann sagen die Basics, kennengelernt, weil wir uns gegenseitig auch aushelfen. Wenn man das nach einiger Zeit halbwegs beherrscht, geht es in die Telekommunikation. Wir haben auch entsprechende Seminare dafür, Produktschulungen, Verkaufsschulungen, Kommunikationsschulungen und da geht es dann darum auf Kunden zuzugehen, lernen zu beraten, die Produkte besser kennenzulernen. Meistens beginne ich den Tag um acht Uhr in der Früh, dann bespreche ich auch mit meinem Arbeitskollegen unsere To-Do Liste, wir schreiben uns das gerne auf bevor wir Dinge vergessen, was ansteht für den Tag, Termine, wer an dem Tag was machen wird. Ich beginne dann meistens mit administrativen Dingen beispielsweise Warenübernahmen, Inventuren und Retouren, alles postalisch und danach geht es dann weiter. Wir machen Datensätze über unsere Kunden, da wir Aussendungen schicken zu den neuesten Produkten. Zwischendurch kommen immer wieder Termine, generell Kunden, die etwas fragen möchten, da geht es dann um die Beratungen. Sonst verteilen wir auch Flyer, weil wir auch Ziele haben, die wir erreichen müssen und wir versuchen auch immer wieder neue Kunden dazu zu gewinnen. Im ersten Lehrjahr hatte ich zwei Tage pro Woche Berufsschule und jetzt nur noch einen Tag. Ich habe nach wie vor auch die Fächer, die ich in der HAK hatte, beispielsweise Betriebswirtschaft oder Rechnungswesen, das ist mir schon relativ vertraut und wir haben auch Fächer, die speziell auf die Produkte eingehen, beispielsweise lernen wir den Aufbau der Elektronik, dann generell auch die Physik wie Elektrizität entsteht und dann gehen wir auch genau auf die Produkte ein, wo wir auch Mappen erstellen oder Präsentationen zu den neuesten Modellen, die gerade auf den Markt gekommen sind, wo wir dann auch entsprechend recherchieren müssen. Beispielsweise haben ich letzte Woche die Smartwatch von Huawai genommen, die ist gerade ganz neu und schaut aus wie eine echte Uhr, gar nicht so, wie man es sich vorstellt oder von Apple kennt oder sonstiges und darüber habe ich meine Produktmappe verfasst.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich war davor auf einer bilingualen HAK. Da war das Problem, ich interessiere mich zwar für die Englische Sprache aber Wirtschaft ist nicht ganz so Meines gewesen, habe mich aber immer schon für Technisches interessiert, was gerade neu am Markt ist, was kann das und ich habe mir gedacht, dass ich das gut mit dem verbinden kann, was ich machen werde. Und meine Mutter arbeitet bei der Gewerkschaft, ist für die Postler zuständig und hat mir davon erzählt, dass die eben Leute suchen. Dann habe ich ein Assessment Center Verfahren gehabt, habe dann auch Lehrlinge aus verschiedenen Bundesländern kennengelernt. Wir haben einige Aufgaben zu bewältigen gehabt, beispielsweise haben wir unsere Teamqualitäten zeigen müssen, dabei Dinge zusammenbauen, Führungsqualitäten beweisen. Und seit 2014 bin ich bei der Post und mache diese Ausbildung.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Auf alle Fälle Offenheit, man muss offen sein für die Herausforderungen, offen auf Menschen zugehen, wirklich sehr kommunikativ sein. Auf alle Fälle interessiert sein an Technik, weil das der Hauptbestandteil der Arbeit ist und man muss sich auch auskennen mit dem, was man verkauft. Ich würde sagen diese drei Dinge sind am wichtigsten.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Für mich ist es einerseits dieses Familiengefühl, das ich habe, also wir Kollegen kennen uns alle untereinander sehr gut, also wir verbringen teilweise auch Zeit nach der Arbeit miteinander und das alleine ist schon ein wichtiger Punkt für mich, dass das Arbeitsklima passt und dass ich mich wohl fühle und was mir natürlich am meisten Spaß macht, ist die Arbeit mit Kunden. Ich kann den ganzen Tag reden, ich kann das genießen und ich sehe es auch gerne, wenn die Kunden mit einem Lächeln davon gehen und sich freuen jedes Mal wiederzukommen.

Was ist die größte Herausforderung?

Also ich würde sagen die größte Herausforderung ist, man hat manchmal auch schwierige Kunden und dann muss man einfach lernen damit umzugehen, weil der Kunde König ist und man darf natürlich nicht ausfallend werden oder laut oder unhöflich. Man muss trotzdem die Ruhe bewahren und nach einiger Zeit lernt man auch damit umzugehen. Ein weiterer Punkt ist beispielsweise wenn ein Kunde mit einem Problem herkommt, mit dem ich bisher noch nicht konfrontiert war. Dann merke ich, ich muss jetzt schauen, herumtelefonieren, recherchieren, was kann ich dagegen machen. Das ist dann teilweise auch zeitaufwändiger, aber wie gesagt so lerne ich auch immer wieder dazu.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Es hat mit einer Geschichte zu tun. Damals kam eine Person zu mir, eine sehr nahestehende Person, und hat gefragt, wie ich mir mein Leben in zehn Jahren vorstelle. Und wenn wir ehrlich sind, die meisten Menschen in meinem Alter machen sich noch keine allzu großen Gedanken über die Zukunft und da habe ich zum ersten Mal angefangen über mein Leben nachzudenken, welche Ziele ich habe und wie ich diese erreichen soll. Und es ist eigentlich ein Ratschlag an alle da draußen. Überlegt euch was ihr machen wollt, versucht diese Ziele zu erreichen und habt einen Plan.

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