10 nervige Kollegen, die jeder kennt

from Corina
11/20/2019

1. Der i-Tüpferl-Reiter

Der i-Tüpferl-Reiter ist wohl jedem bekannt. Er findet immer noch einen winzigen Fehler, obwohl du schon gefühlte 100 Mal alles kontrolliert hast. Noch dazu gibt er sich nicht so einfach mit einem „Upps, übersehen!“ zufrieden, sondern wird den kleinen Fehler bei jeder Gelegenheit noch einmal ansprechen und ins Rampenlicht rücken.

So kommst du am besten mit ihm klar: Lächeln und nicken lautet hier das Geheimrezept. Das Wichtigste dabei: Es nicht so schwer zu nehmen! Wenn du längere Zeit mit ihm zusammen arbeitest, wirst du erkennen, dass du nicht ständig Fehler machst, sondern es quasi sein Hobby ist "Fehler zu finden". Lass ihm doch die Freude!

2. Die Kritikunfähige

Die Kritikunfähige hasst eines und das ist: Kritik. Egal ob gut gemeint oder nicht, gerechtfertigt oder aus der Luft gegriffen, sie nimmt es immer gleich persönlich und merkt sich jeden ganz genau, der einmal etwas an ihr auszusetzen hatte. Sie sieht zwar ein, dass niemand ganz perfekt ist, denkt jedoch, sie sei sehr nahe dran und jene, die sie ausbessern, sind wohl eindeutig meilenweit davon entfernt.

So kommst du am besten mit ihr zurecht: Du wirst sie nie ändern können – das gleich vorweg. Versuche daher Kritik an sie schonender zu verpacken, wenn du bereits weißt, dass sie sonst gleich an die Decke geht und wieder eine Woche lang nicht mit dir redet. Also tue dir selbst einen Gefallen und versuche noch ein bisschen netter zu ihr zu sein, als du es sonst schon wärst.

3. Der Nörgler

Der Nörgler ist eine ganz schlimme Sorte. Er hat wirklich an allem und jedem etwas auszusetzen und das Schlimmste daran: Er hat keine Verbesserungsvorschläge! Selbst würde er es ohnehin nie schaffen, deswegen hat er es sich zum Sport gemacht, andere schlecht zu machen. Lob? Das kennt er nicht.

So gehst du am besten mit ihm um: Gib ihm ab und zu recht – auch wenn du nicht immer der Meinung bist, dass er tatsächlich recht hat. Das wirft ihn nämlich aus der Bahn und nimmt ihm quasi den Wind aus den Segeln! Er erwartet schon regelrecht Widerspruch. Also überrasche ihn und bedanke dich glaubhaft für seine Hilfe!

4. Die Petze

Sie möchte sich bei der Chefetage ganz besonders beliebt machen und missbraucht dafür schamlos ihre Kollegen. Dafür liegt sie regelrecht auf der Lauer, um Intrigen, Geheimnisse und Fehltritte als Allererste mitzubekommen und sie dann gleich an die „zuständigen Stellen“ weiterzuleiten. Natürlich immer mit der unschuldigen Einleitung: „Ich möchte ja gar nichts sagen, aber ich denke es ist meine Pflicht“. Die Petze wird übrigens schon in jungen Jahren herangezüchtet und setzt sich vom Kindergartenalter, in die Schule, bis ins Berufsleben fort. Heilung ist hier aussichtslos, dafür ist es schon zu spät!

So kommst du am besten mit ihr klar: Gib ihr am besten gar keinen Anlass zum Petzen! Das ist das Einfachste. Achte darauf, dass sie keine Geheimnisse erfährt, lade sie nicht zur Kaffeepause ein und wenn sie dir etwas Heimliches erzählen will, blocke ab mit den Worten: "Sorry, aber Tratsch und Klatsch interessiert mich nicht!"

5. Der Heuchler

Er ist dein bester Freund und Verbündeter – denkst du zumindest, anfangs. Bis du erkennst, was es mit seinem heuchlerischen Verhalten auf sich hat. „Mir kannst du’s ja erzählen“ oder „Ich bin da ganz bei dir!“ sind nur einige seiner unzähligen Taktiken so zu tun, als würde er mit dir unter einer Decke stecken. Meist entdeckst du erst viel später – wenn er mit einer eurer Kolleginnen um die Ecke steht und furchtbar über dich herzieht –, dass es sich dabei um die gefährliche Sorte des Heuchlers handelt. Vorsicht: Ihm ist nicht über den Weg zu trauen!

So gehst du am besten mit ihm um: Sobald du erfahren hast, dass er heimlich hinter deinem Rücken über dich redet, solltest du schleunigst deine Konsequenzen daraus ziehen. Wechsle nur noch Smalltalk mit ihm und vertraue ihm keine Geheimnisse mehr an, denn du kannst nie wissen, wann er sie gegen dich verwenden wird.

6. Die Chaotin

Sie meint es eigentlich gut, ist aber ein Naturtalent, was das Chaos betrifft und kann dir unabsichtlich schon mal ganz schön viel Mühe bereiten. Sie vergisst Unterlagen, stellt Nachrichten falsch zu, vertauscht Termine und sieht dabei immer so betroffen drein, dass sie dir mehr leid tut, als dass du böse auf sie sein könntest. Dennoch: Mit ihr zusammen zu arbeiten ist kein Zuckerschlecken, sondern eher ein Horrortrip!

So kommst du am besten mit ihr zurecht: Um dir von Anfang an böse Überraschungen zu ersparen, kontrolliere lieber alles doppelt und dreifach. Verlasse dich nicht auf ihre Angaben bezüglich eines Termins, denn sie könnte sie versehentlich vertauscht haben. Du musst sie ja nicht unbedingt wissen lassen, dass du ihr diesbezüglich misstraust.

7. Der Klassenclown

Auch bei ihm handelt es sich um ein altes Phänomen aus Schulzeiten, das sich nahtlos ins Berufsleben fortsetzt. Wir alle kennen ihn und es gibt ihn überall: Den Klassenclown. Er muss bei wirklich jedem Anlass einen Witz reißen, meistens jedoch auf die Kosten der anderen. Wenn du in Ruhe etwas Wichtiges mit ihm besprechen möchtest, kannst du deshalb schon mal viel Zeit und eine große Portion Geduld einplanen. Denn eine seriöse Unterhaltung mit ihm zu führen, ist so gut wie unmöglich. Wenn du also mit ihm an einem Auftrag zusammen arbeiten musst, hast du allen Grund dir selbst leid zu tun.

So kommst du am besten mit ihm klar: Lache nicht ständig über seine Witze, sondern ignoriere ihn auch einfach mal knallhart, wenn er vom Thema abdriftet und bleibe professionell. Es macht ihm nur so lange Spaß, solange andere auch mitlachen und ihn witzig finden. Wenn er merkt, dass er bei dir auf Granit stößt, wird er recht bald damit aufhören.

8. Die Leidende

Sie kann eines wirklich gut und das ist leiden – sehr ausführlich und zu jeder denkbaren oder undenkbaren Zeit und Gelegenheit. Egal ob sie gerade frisch getrennt ist, Streit mit ihrer besten Freundin hat, der Hund die ganze Wohnung verdreckt, sie an Migräne leidet oder sowieso alle soooo gemein zu ihr sind – es gibt immer etwas, worüber sie jammern kann.

Ein kurzer Satz darüber reicht hier aber meist nicht aus, denn sie kann solche Jammer-Triaden tatsächlich bis ins Unendliche ziehen. Dabei ist es ihr egal ob man gerade an einer wichtigen Aufgabe sitzt, der Chef ins Zimmer kommt oder man eben nach Hause gehen wollte, denn sie fordert die Aufmerksamkeit der anderen regelrecht ein. Dabei hat sie auch kein Gespür dafür, ob es gerade passend oder angebracht ist – oder es ist ihr auch einfach egal.

So kommst du am besten mit ihr zurecht: Wenn sie die Geschichte das erste Mal erzählt, kannst du noch ein betroffenes Gesicht machen und nicken. Tue dir aber selbst den Gefallen und frage nicht nach Details, sonst beginnt sie wieder von vorne. Wenn sie das nächste Mal davon anfängt, begebe dich am besten schnell zu einem "dringenden Termin", nimm einen "Anruf" entgegen oder weise sie freundlich darauf hin, dass sie dir das bereits erzählt hat.

9. Der Cheftyp

Er hat für jeden Aufgaben und To Dos, immer die besten Tipps und Ratschläge parat und weiß auch gleich ganz genau wann was zu erledigen ist, mit der tollen Angewohnheit dich auch noch in regelmäßigen Abständen daran zu erinnern. In anderen Worten: Er verhält sich wie dein Chef, der Haken an der Sache: Er ist es nicht!

Denn er ist bloß dein Kollege, der sich diesen Status quasi selbst vergeben hat. Das macht ihn nicht nur unsympathisch, sondern das Hauptproblem daran ist: Eine gute Führungskraft macht weit mehr als nur anderen Aufgaben zuzuteilen, anzuschaffen und Deadlines vorzugeben. Da geht es um Teambuilding, Krisenmanagement und einer Anlaufstelle für Fragen und Sorgen. Das alles bietet er selbstverständlich nicht. Er vereint nur die „schlechten Eigenschaften“, von denen er denkt, dass eine Führungsposition sie haben sollte.

So gehst du am besten mit ihm um: Mache ihm deutlich, dass er nicht dein Chef ist, indem du den Spieß umdrehst! Am besten gibst du ihm auch Aufgaben, kontrollierst seine Deadlines und gibst ihm "gut gemeinte Ratschläge". Wenn du Glück hast, versteht er den Wink mit dem Zaunpfahl und nimmt sich etwas zurück. Wenn du Pech hast, führt es zu einem "klärenden" Gespräch, in dem auch ihm klar wird, dass er nicht dein Chef ist.

10. Die Begriffsstutzige

Du hast wirklich kein Problem damit Dinge mehrmals zu erklären und anderen zu helfen, wenn sie sich nicht auskennen. Aber was zu viel ist, ist zu viel! Richtig problematisch wird es dann, wenn du es bereits das gefühlt 1000-Mal erklärt hast. Das kostet nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Nerven. Besonders schlimm ist es dann, wenn du bereits hilfreiche Dokumente und "Cheat Sheets" verfasst hast und diese einfach ignoriert werden.

Man könnte ja meinen, dass die Person in diesem Fall einfach selbst daran Schuld ist. Oft muss man aber mit ihr zusammen an Aufgaben arbeiten oder ist im schlimmsten Fall sogar für die Begriffsstutzige verantwortlich, weil man schon länger beim Unternehmen ist und sie quasi in "Obhut" genommen hat.

So kommst du am besten mit ihr klar: Da hilft nur eines: Es wieder und wieder mit anderen, einfacheren Worten zu erklären und zwischendurch tief durchzuatmen! Drucke ihr zusätzlich die "Cheat Sheets" aus und lege sie ihr auffällig auf den Platz. Verweise bei jeder Gelegenheit darauf und bringe sie mit den Worten: "Das haben wir schon besprochen" oder "Vor dir liegt die Antwort" in Verlegenheit. Wenn du Glück hast, wird sie in Zukunft selbst recherchieren, um die Antwort herauszufinden, bevor sie dich mit den immer gleichen, nervigen Fragen löchert.

Wenn dich dieser Beitrag zum Schmunzeln gebracht hat, dann krame doch in deiner Vergangenheit und lies dir auch unsere 10 Studententypen, 10 Schülertypen oder unsere 10 Lehrertypen durch! Vielleicht erkennst du den ein oder anderen ehemaligen Mitschüler oder eine längst in Vergessenheit geratene Lehrerin wieder.

Du bist in der glücklichen Lage keine nervigen Kollegen zu haben, sondern nur von netten Menschen im Büro umgeben zu sein? Dann lies bei uns nach welche 7 Office Heroes, du unbedingt umarmen solltest und warum!