Working as Hebamme/Entbindungspfleger?

Was ist dein Job als Hebamme/Entbindungspfleger?

Schon als Kind hast du gerne deine kleinen Geschwister betreut oder hast begeistert deinen Eltern beim Wickeln und Füttern zugesehen? Außerdem findest du es spannend, wie neues Leben auf die Welt kommt und magst den Umgang mit Babys und Kleinkindern? Dann könntest du im Beruf der Hebamme deine Berufung finden.
Als Hebamme begleitest du werdende Mütter durch ihrer Schwangerschaft bis hin zur Geburt und teilweise auch danach bis zum Ende der Stillzeit. Du berätst zukünftige Eltern bei der Pflege vor und nach der Geburt und nimmst ihnen Ängste und Sorgen um das Wohlergehen des Babys. Nebenbei bist du auch für die Aufklärung bezüglich Gesundheitsförderung, Sexualerziehung und Familienplanung zuständig. Bei der Geburt selbst bist du sozusagen die rechte Hand des Arztes, das heißt du bist auch während der Entbindung anwesend und hilfst tatkräftig mit.

Facts

Income:

D: 1.470 ­– 1.900 Euro/Monat

Ö: 2.300 – 2.550 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

D: 1. Jahr: 980 Euro/Monat, 2. Jahr: 1.040 Euro/Monat, 3. Jahr: 1.140 Euro/Monat

Male/Female:

Männer: 0,1% – Frauen: 99,9%

Education/Training & Study Duration all together:

D: Ausbildung oder Bachelorstudium

Ö: Bachelorstudium

Standard Period of Study:

3 Jahre

Wichtige Schulfächer:
Deutsch, Biologie, Psychologie
Fun Fact:
Es gibt einen Internationalen Hebammentag am 5. Mai

Future prospects as Hebamme/Entbindungspfleger

Als Hebamme findest du hauptsächlich Beschäftigung in Säuglings- und Kinderstationen in Krankenhäusern und Klinken. Es gibt aber auch viele Geburtshäuser oder eigene Hebammenpraxen, die werdenden Eltern ihre Hilfe anbieten. Natürlich kannst du dich auch selbstständig machen. Dann befindet sich dein Arbeitsplatz entweder bei dir zu Hause oder du fährst direkt zu den von dir betreuten Müttern. Wünscht sich eine werdende Mutter eine Hausgeburt, bist du ebenfalls zur Stelle und hilfst bei Beratung und Vorbereitung. Viele Frauen suchen außerdem nach Alternativen zu einer Geburt im Krankenhaus und sind für zum Beispiel andere Positionen oder eine Wassergeburt offen. Hier kommst du als Hebamme bzw. Geburtshelfer – egal ob in einem spezialisierten Geburtshaus oder selbstständig – ebenfalls zum Einsatz.

Q&A with Elisabeth Gruber

Diplomierte Hebamme at gespag – Oberösterreichische Gesundheitsholding GmbH

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Die Hebamme zählt sicher zu den ältesten Berufen der Welt. Seit Jahrtausenden stehen Hebammen Frauen bei Geburten bei. Wir arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und greifen auf einen reichen Erfahrungsschatz zu.
Das hat mich immer schon fasziniert und daher habe ich mich für diesen Beruf entschieden!

Wie können Sie sich in Ihrem Beruf einbringen und selbst verwirklichen?

Generell kann man sich in diesem Beruf sehr gut selbst verwirklichen. So kann man sich beispielsweise entscheiden, ob man zur Gänze in die freie Praxis geht, im Krankenhaus tätig sein möchte oder beide Bereiche kombiniert.
Neben der reinen Kreißzimmerarbeit gibt es auch noch die Möglichkeit, sich je nach Interesse z. B. in
die Bereiche Nachbetreuung, Stillen, Babymassage, Akkupunktur, Hausgeburt bzw. Wochenbettstation zu vertiefen.
Super finde ich auch, dass sich in diesem Beruf private und berufliche Bedürfnisse sehr gut vereinbaren lassen.

Wo sehen Sie Ihren Beruf in 20 Jahren?

Da es immer Geburten geben wird, glaube ich, dass unser Beruf einer der zukunftsträchtigsten überhaupt sein wird. Und ich bin davon überzeugt, dass wir Hebammen die Frauen auch in Zukunft während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett mit unserem Wissen und unserem Können begleiten werden.