Arbeiten als Fotograf/-in?

Finde heraus, wie ein/-e Fotograf/-in tickt!

Was ist dein Job als Fotograf/-in?

Seit du denken kannst, nimmst du die Kamera im Familienurlaub in die Hand und erstellst aus den Bildern ein Album? Egal, wo du hingehst, siehst du immer Szenen, die du einfangen musst – sei es auch nur mit der Kamera des Smartphones – und bei markanten Gesichtern denkst du sofort an außergewöhnliche Porträts? Eigentlich möchtest du einfach so viel Leben wie möglich einfangen und festhalten? Dann mach aus der Leidenschaft zur Fotografie doch deinen Beruf. Als professioneller Fotograf kannst du mit vielen spannenden Aufgaben Geld verdienen. Du fotografierst Models für Werbekampagnen, sorgst für die Bebilderung eines Reiseführers oder gibst einem Unternehmen mit deinen Fotos das richtige Image. Natürlich gibt es auch Fotografen, die sich auf Personen spezialisiert haben. In dem Fall verhilfst du ihnen entweder zu einem Beruf oder zu einem Pass, denn Bilder sind heutzutage allgegenwärtig und werden auch verlangt. Je nachdem, in welchem Bereich der Fotografie du tätig bist, arbeitest du an den unterschiedlichsten Orten und bist viel auf Reisen. Im Zuge der Eventfotografie besuchst du Galaveranstaltungen oder Hochzeiten und für ein Modelabel machst du zum Beispiel ein Shooting in einer stillgelegten Fabrik. Eins ist sicher: Als Fotograf ist deine Welt selbst dann bunt, wenn das Foto schwarz/weiß ist.

Fakten

Einkommen:

D: 1.470 - 2.200 Euro/Monat (bei Festanstellung)

Ö: 1.270 - 1.810 Euro/Monat (bei Festanstellung)

Männlich/Weiblich:

Männer: 30% – Frauen: 70%

Bildungsweg:
Ausbildung/Lehre, Studium, Lehrgänge
Ausbildungsvergütung:

nur bei Ausbildung bzw. Lehre

D: 1. Jahr: 240 - 310 Euro/Monat, 2. Jahr: 260 - 410 Euro/Monat, 3. Jahr: 290 - 490 Euro/Monat

Ö: 1. Jahr: 365 - 552 Euro/Monat, 2. Jahr: 496 - 837 Euro/Monat, 3. Jahr: 654 - 1.123 Euro/Monat, 4. Jahr: 834

Regelstudienzeit:

Regelstudienzeit: Bachelor: 6 Semester, Master: 4 Semester; Lehrgänge unterschiedlich

D: Ausbildung 3 Jahre

Ö: Lehre: 3,5 Jahre

Fun Fact:
Auf Instagram wurden mittlerweile schon über 40 Milliarden Bilder geteilt
Wichtige Schulfächer:
Deutsch, Mathematik, Physik, Kunst

Zukunftsaussichten als Fotograf/-in

Fotografen sind vor allem in Fotostudios, PR- und Werbeagenturen oder Unternehmen angestellt. Zusätzlich hast du die Möglichkeit dich selbstständig zu machen. Eine eigene Homepage und ein starker Auftritt in den Sozialen Medien wie Facebook, dienen dir dabei als Portfolio und können dir helfen, mit Kunden in Kontakt zu treten und Aufträge an Land zu ziehen. Sei dir bewusst, dass du nicht gleich die neue Modelinie von Karl Lagerfeld in Szene setzen wirst. Wahrscheinlich schießt du erstmal ein paar biometrische Passfotos. Um dir in ein paar Jahren einen Namen zu machen, brauchst du Talent, Ehrgeiz und eine Portion Glück. Generell ist der Arbeitsmarkt für Fotografen eher schlecht vorhersehbar. Ein zweites Standbein kann dir helfen deine finanzielle Zukunft zu sichern. Das kann durchaus ein Beruf in der Medien- und Werbebranche sein. Wenn du beispielsweise als Grafiker in einer Marketingabteilung arbeitest, erhöht das gleichzeitig deine Chancen selbst die Regie für die Bebilderung einer Kampagne zu übernehmen. Wie in vielen kreativen Berufen sind Kontakte ein zusätzlicher Bonus. Networking gehört deshalb genauso zu deinem Job wie das Fotografieren selbst.

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