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Grafikdesigner*in

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Kunst & KunsthandwerkMedien, Druck & DesignMarketing & Kommunikation

Wie werde ich Grafikdesigner*in?

auch bekannt als Designer*in, Mediengestalter*in, Grafiker*in, Multimedia Designer*in, Werbegrafik Designer*in

Überstunden, Kaffee und Nachtarbeiten gehören genauso zu dem Beruf wie Kreativität und fast unendliche Möglichkeiten, dich auszuprobieren. Als Grafiker entwirfst du grafische Kommunikationsmittel und bereitest Inhalte künstlerisch auf. Das können Firmenlogos, Anzeigen, Broschüren, Internetauftritte oder sogar Käse-Verpackungen sein. Außerdem bereitest du Diashows und Präsentationen vor und kümmerst dich um Social-Media-Plattformen, wie Facebook oder Instagram. Dabei arbeitest du entweder in der Marketing-Abteilung einer Firma oder nimmst Aufträge von Kunden an und setzt diese nach deren Vorstellungen um. In Meetings besprichst du mit ihnen, was umsetzbar ist und stellst ihnen ausgearbeitete Konzepte vor. Am Besten bereitest du schon zwei Entwürfe vor, zwischen denen der Kunde wählen kann. Manchmal wirst du trotzdem noch etwas ändern müssen und einen neuen Vorschlag liefern. Einen Großteil deiner Arbeit wirst du vor dem Computer verbringen, da du ihn benötigst, um deine Projekte zu realisieren. Trotzdem solltest du gelegentlich vor die Tür gehen und deine Umgebung genau betrachten. Denn draußen lauert für Designer die Inspiration nahezu an jeder Ecke. So kommt in deine Ideen immer wieder frischer Wind.

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Arbeiten als Grafikdesigner*in

Wichtige Fähigkeiten als Grafikdesigner*in

Als Grafiker musst du viele Tools beherrschen können. Schließlich arbeitest du mit Zeichentechniken, Schriftarten, Videos, Bildbearbeitungssoftware und Layoutprogrammen. Programme wie InDesign, Illustrater und Photoshop sollten für dich also kein unbekanntes Terrain sein. Kenntnisse im Bereich der Fotografie können dir auch weiterhelfen, eigene Produkte zu schaffen.
Das Wichtigste in dem Job ist allerdings deine Kreativität. Denn während du das Handwerk erlernen kannst, ist das eine Eigenschaft, die dir im Blut liegen muss. Grafikdesigner brauchen immer wieder innovative Ideen und müssen sich auch trauen, neue Wege zu gehen. Dabei kann es auch passieren, dass du dich Kritik stellen musst. Diese darfst du dann nicht persönlich nehmen, sondern du solltest sie in etwas Positives umwandeln. Auch eine gute Ausdrucksweise solltest du mitbringen, da du nicht nur Grafiken erstellst und Bilder anordnest, sondern auch Texte verfasst. Wenn du mit Kunden in Kontakt bist, hilft dir ein serviceorientiertes Denken, denn ein zufriedener Kunde kommt sicherlich wieder. Über Lehrgänge und Workshops kannst du dein Wissen stets auf dem neuesten Stand halten und dich weiter qualifizieren. Denn im Bereich Grafikdesign gibt es immer wieder neue Software und Techniken.

Wie werde ich Grafikdesigner*in?

Wie so oft im Kunst-, Medien- und Unterhaltungsbereich kannst du auch einen Quereinstieg als Grafiker versuchen. Du solltest dann allerdings viel Talent mitbringen und Kurse zu Bildbearbeitung und Layoutgestaltung besucht haben. Wenn du einen geregelteren Berufseinstieg anstrebst, kannst du auch eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren. Generell kann ein Abschluss hilfreich sein, wenn du dich später bei Unternehmen bewirbst. In Deutschland dauert die Ausbildung zum Grafikdesigner drei Jahre und kombiniert theoretischen und praktischen Unterricht mit einem Betriebspraktikum. Voraussetzung für die Ausbildung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss. Häufig müssen Bewerber auch eine Mappe mit künstlerischen Arbeiten einreichen und eine Aufnahmeprüfung ablegen. In Österreich gibt es mehrere Möglichkeiten eine Lehre zu beginnen. Hier kannst du eine Fachausbildung für Grafik-Design machen oder eine fachliche Schule, eine höhere Lehranstalt oder ein Kolleg besuchen.

Deutschland

  • Ausbildung zum Grafikdesigner
  • Voraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss
  • Kosten: an öffentlichen Schulen kostenlos, an privaten Schulen gibt es Lehrgangsgebühren
  • Studium: z.B. Kommunikationsdesign

Österreich

  • Fachausbildung für Grafik-Design
  • Fachschulen
  • Höhere Lehranstalt
  • Kolleg

Fortbildungen und Spezialisierungen

Je nachdem, wo deine persönlichen Interessen liegen, kannst du dich im Bereich Grafik spezialisieren. Wenn du zum Beispiel eine absolute Fashionista bist, bietet sich die Modegrafik an. Neben Spezialisierungen kannst du aber auch ein Studium absolvieren, um dich stärker auf dem Markt zu positionieren und dich gegebenenfalls von anderen Grafikern und Designern abzuheben.

Zukunftsaussichten als Grafikdesigner*in

Schon während der Ausbildung können angehende Grafikdesigner ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern, indem sie ein paar Zusatzqualifikationen erwerben. Eine Fachhochschulreife kann zum Beispiel ein späteres Studium ermöglichen. Die meisten Grafiker arbeiten in Werbe-, Medien- oder PR-Agenturen und in Verlagen. Damit du in diesem Beruf immer auf dem neuesten Wissensstand bleibst, solltest du dich stetig weiterbilden. Auch Aufstiegsweiterbildungen können dir helfen, deine Zukunft in diesem Beruf zu sichern. Nach ein paar Jahren Erfahrung kannst du auch den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Die Gesellschaft wird immer vernetzter, digitaler und mobiler. Das beeinflusst auch deine Arbeit. Denn es wird immer wichtiger, dass auf den entsprechenden Kanälen die Inhalte gut dargestellt werden. Für eine App brauchen Unternehmen einen anderen Aufbau als für eine normale Internetseite oder einen Zeitungsartikel. Grafiker kümmern sich um die ansprechende Ausarbeitung für verschiedene Endgeräte. Durch den digitalen Boom werden Berufe im Bereich Grafikdesign auch in der Zukunft gesichert sein. Allerdings solltest du bereit sein immer wieder Neues zu lernen.