Arbeiten als Pokémon-Trainer/-in

Du willst der Allerbeste sein? Wie keiner vor dir war? Dann stürz’ dich ins Abenteuer und werde Pokémon-Trainer! Als solcher ziehst du durch die Straßen, streifst durch Felder und gehst an Flüssen entlang, um alle Arten von Pokémon zu fangen. Dabei bist du Sammler, Jäger und Wettkämpfer in einem. Denn wenn du ein Team zusammengestellt hast, trittst du gegen andere Spieler an und versuchst natürlich zu gewinnen. Außerdem bewegst du dich viel in deiner Umwelt und kennst deswegen auch jedes Versteck, schließlich lautet dein neues Motto: Catch ‘em all!

Wie werde ich Pokémon-Trainer

Brauchst du auch ein eigenes Atomkraftwerk, um deine Powerbank aufzuladen? Außerdem besitzt du ein Smartphone und eine Internetverbindung? Perfekt! Dann werde Pokémon-Trainer und fange tausende Taubsis und Rattfratz. Um das zu schaffen, brauchst du Ausdauer, trainierte Beine und jede Menge Glückseier.

Q&A mit Alexandra Seger

Pokémon-Trainerin bei whatchado

Was war dein persönliches Highlight in deinem Beruf?

Mein persönliches Highlight war definitiv der Moment, in dem ich zum ersten mal ein Pokémon entwickelt habe. Der Stress und das mühsame Fangen, das lange Warten und die harte Arbeit haben sich absolut ausgezahlt. Ich werde einfach nie vergessen, wie mein kleines Evoli das Gesicht verzog und sich in ein großes, starkes Flamara verwandelt und mich anstrahlt hat. Ich war noch nie so stolz auf mich, denn ich wusste, das habe ich erreicht. Ich konnte meinem Evoli dies ermöglichen. Der Gedanke macht mich heute noch glücklich.


Wie muss dein Arbeitsalltag aussehen, damit du abends glücklich ins Bett gehen kannst?

Wenn ich morgens aufstehe und noch mindestens ein Pokémon in der Arena habe, ist das schon mal ein guter Start in den Tag. Danach frühstücke ich und heile gegebenenfalls meine verletzten Pokémon. Sobald ich damit fertig bin und meine Sachen gepackt habe, lege ich los und mache mich auf die Suche nach neuem Zuwachs für meine Sammlung. An einem guten Tag erweitere ich meinen Pokédex um mindestens ein Pokémon. Lieber wären mir zwei, aber nach einer gewissen Erfahrung als Trainerin, fällt es einem schwer laufend Neue zu entdecken oder zu entwickeln. Gegen Abend mache ich mich dann auf die Suche nach Arenen und versuche diese für mein Team zu erobern oder trainiere in stärken, die bereits zu meinem Team gehören. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem ich mich mit weiteren Trainerkollegen treffe und wir uns über Neuigkeiten austauschen. Bevor ich schlafen gehe, entwickle ich dann noch so viele Pokémon wie möglich, damit ich für den nächsten Arenakampf gerüstet bin. Über den ganzen Tag verteilt, versuche ich natürlich so viele Eier wie möglich auszubrüten. Dabei kommt mir vor allem der schnelle Verbrauch von Pokébällen zugute, da ich an manchen Orten weite Strecken bis zum nächsten Pokéstop zurücklegen muss und somit einige Kilometer sammle.

Möchtest du dich beruflich noch verändern?

Ich denke, wenn ich älter bin und nicht mehr so viel unterwegs sein kann, dann werde ich mich nach etwas anderem umsehen. Aber davor möchte ich unbedingt noch alle Pokémon fangen! Meinen Enkelkindern möchte ich später meinen vollen Pokédex zeigen können, erst danach werde ich mich vielleicht einem eher ruhigeren Beruf zuwenden. Ob das jetzt Arenaleiterin oder Forscherin ist, weiß ich heute noch nicht. Wobei ich denke, die Pflege und die Entdeckung neuer Pokémon ist eine meiner Leidenschaften, daher wird die Forschung in Zukunft vielleicht einige interessante Gebiete für mich haben.

Arbeitgeber von Pokémon-Trainern/-innen