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Alexander JireschHead Of Product Design & Innovation, All I need
Stadt
Wien

“Überleg’ dir, was du willst. Mach’, was du willst. Und bleib’ dabei.” Die 3 Ratschläge an sein 14-jähriges Selbst verbindet Alexander Jiresch gekonnt. Der Head of Product Design & Innovation bei “all i need” reiste mit einem Schamanen durch den Urwald der Philippinen, leitete 5 Jahre ein Restaurant in New York und baute ein Haus auf Bali. Was er heute macht? “Eigentlich kümmere ich mich darum zu überlegen, was ich will.”

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Transkript

Drei Ratschläge an Dein 14jähriges Ich!

Überleg dir, was du willst. Zweiter Ratschlag, mach, was du willst. Und dritter Ratschlag, bleib dabei.

Was steht auf Deiner Visitenkarte?

Alexander Jiresch, Head Of Product Design & Innovation, ich arbeite für All I need

Was ist das coolste an Deinem Job?

Also ich glaube, das Wichtige ist, auch bei meiner Position, dass ich einfach nur das mache, was mir Spaß macht und was ich gern mache, und deswegen mache ich das auch, glaube ich, auch ganz gut und das, was mir keinen Spaß macht, das mache ich auch nicht, wenn es geht.

Welche Einschränkungen bringt Dein Job mit sich?

Ich glaube, es ist schwierig, so generell einfach das zu machen, was man wirklich will, und sich dessen bewusst zu sein. Also wenn man jetzt, ganz konkret, wenn man jetzt ein Getränk, bleiben wir mal beim Getränk, wenn man ein Getränk auf den Markt bringen will, ein neues Getränk entwickelt und das am Markt bringen will, ist es schwierig, weil es gibt sehr viele Getränke am Markt. Der Getränkemarkt ist sehr, ändert sich sehr schnell, ist sehr marketingintensiv und es ist sehr schwer, in den Markt hineinzukommen.

Worum geht es in Deinem Job?

All I need ist ein Bio- und Fair-Trade-Getränk. Also eigentlich kümmere ich mich darum, zu überlegen, was ich will, das heißt jetzt auf das Produkt bezogen, auch auf das Marketing, auf Promotion, ich teile auch die Promotions ein, ich habe auch ein Promotion-Team. Dann sind wir zu dritt im Management von All I need. Wir haben mehrere Projekte, die jetzt gerade in Planung sind, zum Beispiel im Sommer haben wir die Glasflasche, die Mehrweg-Glasflasche am Markt gebracht. Das war auch was, um das ich mich gekümmert habe. Dann planen wir in die Produktionsländer der Zutaten zu fahren, mit einem Kamera-Team, das heißt, die Bauern in Brasilien und die Agaven-Bauern in Mexiko zu besuchen, aber es ist nicht so, dass ich jetzt alle Projekte alleine mache, sondern da sind immer mehrere Leute involviert, auch in der Umsetzung.

Wie sieht Dein Werdegang aus?

Ich bin in Wien geboren, bin zur Schule gegangen, Matura gemacht in Wien. Dann war ich im Ausland, ein Jahr auf den Philippinen mit einem Scharmanen durch den Urwald gereist, dann habe ich eine Heil-Masseur-Ausbildung gemacht in Graz, dann habe ich in der Gastronomie gearbeitet auch in Graz, in einem vegetarischen Restaurant, dann bin ich nach New York gegangen, habe dort ein Restaurant geleitet fünf Jahre, dann bin ich zwei Jahre nach Bali gegangen, habe dort ein Haus gebaut und gemalt und gesurft. Dann habe ich noch Around-the-world-Trips gemacht, zwei verschiedene Orte und dann habe ich Bildhauerei studiert und dann habe ich in der Gastronomie wieder gearbeitet als Koch. Dazwischen habe ich in der Schweiz Produktentwicklung gemacht, für eine BIO-vegane Fastfood-Kette und auch für eine BIO-Firma. Genau, dann habe ich die Firma BIO-Life gegründet und nach der Firma BIO-Life habe ich dann die Firma All I need gegründet mit dem Tom zusammen.

Ginge es auch ohne Deinem Werdegang?

Ich glaube nicht, dass es geht. Ich glaube, man muss in diese Länder gereist sein, man muss diese Erfahrungen gemacht haben, um dann All I need so, also das Rezept von All I need so zu machen, wie es ist. Wenn ich irgendwohin reise, dann probiere ich auch alle Sachen aus, die es dort gibt, die man dort essen kann, alle Früchte, alle Dinge, die die Menschen dort essen, das finde ich sehr interessant, um auch einen Ort wahrzunehmen oder eine andere Kultur wahrzunehmen. Und das kann man glaube ich nicht, wenn man nicht diese Länder besucht hat. All I need ist auch ein Fünf-Elemente-Rezept, das heißt ich habe mich auch mit Fünf-Elementen-Lehre, TCM, mit verschiedensten traditionellen Lehren oder östlichen Lehren, kann man sagen, beschäftigt und das fließt natürlich auch alles ein in die Produktentwicklung. Das heißt es ist nicht irgendein Rezept, das irgendwie zusammengemischt ist, sondern das basiert schon auch auf Erfahrung und Auseinandersetzung mit diesen Dingen.