Thomas RuckAuszubildender Landschaftsgärtnerbei Die Landschaftsgärtner
Stadt
Nürtingen
Karriere Level
Auszubildender*e / Lehrling / Lernender*e
Jahre in der Organisation
< 1
Jahre in der aktuellen Tätigkeit
< 1
Studiengang
Lehre/Ausbildung

“Am Anfang kommt man in einen verwilderten Garten und nach einiger Zeit sieht man den fertigen Garten.“ Das fasziniert Thomas Ruck, Auszubildender Landschaftsgärtner, an seiner Ausbildung. Im ersten Lehrjahr hat er die Gartenpflege gelernt und seit dem Zweiten legt er selbst Gärten an und hilft bei der Baumpflege. Welche Eigenschaften braucht man in seiner Ausbildung? “Man muss bei jedem Wetter gerne draußen sein und die körperliche Arbeit darf einem nichts ausmachen.“

Transkript

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Thomas Ruck und mache eine Lehre zum Landschaftsgärtner. Ich bin im dritten Lehrjahr und arbeite bei der Firma Albrecht Bühler Baum und Garten GmbH.

Worum geht’s in deiner Lehre?

Bei der Firma Albrecht Bühler Bau und Garten bin ich jetzt seit 3 Jahren. Im ersten Lehrjahr geht es hauptsächlich um die Gartenpflege. Seit dem zweiten und jetzt im dritten Lehrjahr habe ich hauptsächlich die Gärten angelegt. Dann gibt es noch den Bereich Baumpflege, da bin ich aber nur aushilfsweise immer wieder mal tätig. Im dritten Lehrjahr ist man dann schon fortgeschritten in den Fähigkeiten. Man kann Mauern und kleine Projekte selber durchführen. Das ist eigentlich die größte Herausforderung, das Gelernte auch selbst umzusetzen; manchmal auch mit einem Auszubildenden im zweiten Lehrjahr. In die Berufsschule muss ich einmal im Monat eine Woche nach Göppingen zum Blockunterricht. Während der Ausbildung gibt es dann noch sechs Wochen Blockunterricht verteilt über drei Jahre, da muss man dann nach Heidelberg. Da lernt man Theorie und Praxis kombiniert, wie zum Beispiel Mauer und Teiche bauen sowie die Grundlagen von Pflanzen und Hölzern. Wir treffen uns morgens, dann sehe ich die Einteilung auf welcher Baustelle ich bin. Dann fragt mein Baustellenleiter, was wir noch laden müssen und was schon auf der Baustelle vorhanden ist und ob wir vielleicht noch Schotter oder Substrat benötigen. Dann wird das aufgeladen und wir fahren zur Baustelle arbeiten und am Abend geht es wieder zurück.

Wie bist du zu dieser Lehre gekommen?

Ich habe mein Abitur gemacht und danach ein freiwilliges ökologisches Jahr. Da habe ich bei der Volkshochschule in Stuttgart gearbeitet und habe Kindergärten und Schulgruppen betreut. Ich habe mich um deren Gärten gekümmert und diese gepflegt und habe dann 2013 die Ausbildung zum Landschaftsgärtner angefangen.

Welche Eigenschaften sollte man mitbringen?

Wenn man die Ausbildung beginnen will, sollte man gerne draußen arbeiten, sowohl bei schlechtem Wetter als auch an heißen Tagen und das körperliche Arbeiten sollte einem nichts ausmachen. Das lernt man aber recht schnell.

Was ist das Coolste an deiner Lehre?

Das Coolste ist, dass man am Anfang in einen Garten kommt, der relativ verwildert aussieht und dann je nachdem wie groß der Garten ist und wie umfangreich die Umgestaltung ist, dass man nach ein, zwei, drei Wochen oder auch mal nach zwei Monaten den kompletten Ablauf sieht bis zum fertigen Garten.

Was ist die größte Herausforderung?

Die Herausforderung ist für mich, dass man mit den Händen arbeitet und dass man mit den Händen etwas anheben muss, aber auch mit dem Bagger Material bewegt.

Der wichtigste Ratschlag in deinem Leben… ?

Durch Ehrgeiz kann man sehr viel erreichen. Wenn man dran bleibt, kommt man auch ans Ziel.

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