Arbeiten als Wissenschaftler/-in?

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Was ist dein Job als Wissenschaftler/-in?

Schon seit du denken kannst, brennst du für ein Thema und würdest für neue Erkenntnisse oder einen gelungenen Versuch sogar deine Oma verkaufen? Dann solltest du Wissenschaftler werden. Als Wissenschaftler bist du in staatlichen und privaten Organisationen in der Forschung tätig – und trägst damit wesentlich zur Entwicklung innovativer und neuer Produkte bei. Dabei kommt es natürlich auf den Fachbereich an, denn je nachdem, ob du Experte für alte Geschichte, Biotechnologie oder Astronomie bist, arbeitest du in einem anderen Forschungsgebiet mit anderen Methoden. Sei es innerhalb eines Unternehmens in einer Forschungsabteilung oder auf einer Universität, das Suchen und Finden neuer Erkenntnisse gehört zu deiner täglichen Challenge. Diese publizierst du letztendlich in Form eines Papers oder hältst Vorträge über dein Spezialgebiet auf Konferenzen. Meistens bist du an öffentlichen Einrichtungen neben der Forschung, auch für die Lehre zuständig. Außerdem kann es sein, dass du hin und wieder auch administrative Aufgaben übernimmst, wenn du zum Beispiel eine Exkursion mit Studierenden unternimmst oder eine interne Tagung veranstaltest.

Fakten

Einkommen:

Einstiegsgehalt: D: 3.429 Euro/Monat (nach Doktorat), Ö: 4.288,80 Euro/Monat (nach dem Doktorat)

Männlich/Weiblich:

Männer: 80% – Frauen: 20%

Bildungsweg:

Universitätslaufbahn mit Bachelor, Master, Doktorat, Habilitation

Regelstudienzeit:

Bachelorstudium: 3 Jahre, Masterstudium: 3 Jahre, Doktorat: 4+ Jahre

Fun Fact:

Die Harvard Universität verleiht einen sogenannten “Unwürdigen Nobelpreis” für kuriose Forschungsergebnisse.

Wichtige Schulfächer:

Englisch, Chemie, Physik, Biologie, Geschichte

Zukunftsaussichten als Wissenschaftler/-in

Neue Lösungen für Probleme zu finden, wird immer wichtig sein, da kannst du dir sicher sein. Dementsprechend gefragt sind Menschen, die dazu auch fachlich in der Lage sind. Wie auch beim Tätigkeitsfeld kommt es stark darauf an, in welchem Fachbereich du wissenschaftlich tätig sein möchtest. In der Geisteswissenschaft ist es zum Beispiel schwerer, Fuß zu fassen, da hier vergleichsweise wenig Geld in die Forschung investiert wird. Wissenschaftler in diesen Bereichen müssen sich oft mit Nebenjobs durchschlagen oder mit befristeten Verträgen leben. Andere Bereiche – wie in Technik, Naturwissenschaft oder Ökonomie – werden wiederum stark gefördert. Vor allem Technik und Naturwissenschaften leben von Förderungen aus der Privatwirtschaft, zum Beispiel von großen Unternehmen der Pharmaindustrie, die an der Entwicklung neuer Medikamente interessiert sind. Generell gilt: Je mehr Geld mit den Ergebnissen zu machen ist, desto eher wird dein Forschungsgebiet gefördert.