Arbeiten als Industriekaufmann?

Was ist dein Job als Industriekaufmann?

Großbestellungen bei Amazon oder H&M für dich und deine Freunde zu organisieren ist für dich kein Problem? Außerdem hast du auch vor der englischen Sprache keine Angst? Wie wäre es dann mit dem Beruf eines Industriekaufmanns? Als solcher bestehen deine Aufgaben aus Büro-, Verwaltungs- und Organisationstätigkeiten in allen Industriebetrieben – egal ob im Einkauf, Verkauf, Lager oder Personalbereich. Als Einkäufer ist es deine Hauptaufgabe, für alle Mittel für den industriellen Fertigungsprozess zu sorgen. Dazu gehören Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Wenn noch Materialien benötigt werden, holst du Angebote bei Lieferanten ein und kümmerst dich um die Zahlung und Lieferung. Letztere überprüfst du auf Qualität und Transportschäden. Als Verkäufer kümmerst du dich um Kundenbestellungen und pflegst die Kundendatei. Im Lager kontrollierst du Warenein- und ausgänge, aktualisierst die Lagerliste und verwaltest die Versandpapiere. In der Personalabteilung bist du mit den Lohnabrechnungen und den Zeiterfassungen der Mitarbeiter betraut.

Fakten

Einkommen:

D: 1.800 - 2.400 Euro/Monat ; Ö: 1.710 - 1.890 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

D: 1. Jahr: 860 - 957 Euro/Monat, 2. Jahr: 918 - 1.007 Euro/Monat, 3. Jahr: 977 - 1.096 Euro/Monat; Ö: 1. Jahr: 508 - 796 Euro/Monat, 2. Jahr: 660 - 1.069 Euro/Monat, 3. Jahr: 884 - 1.330 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 21% - Frauen: 79%

Bildungsweg:

Ausbildung / Lehre

Regelstudienzeit:

3 Jahre

Wichtige Schulfächer:

Mathematik, Englisch, Deutsch, Wirtschaft und Recht

Zukunftsaussichten als Industriekaufmann

Metall-, Elektro-, Nahrungs- oder chemische Industrie: Industriekaufleute haben viele Möglichkeiten. Als gut ausgebildete Fachkraft hast du nicht nur gute Chancen in deinem Ausbildungsbetrieb übernommen zu werden, sondern auch einen anderen Arbeitgeber zu finden. Durch die zunehmende Globalisierung und Technologisierung ist deine Arbeit in einem großen Betrieb unverzichtbar. Diese beiden Faktoren verlangen aber auch nach stetiger Weiterbildung. Diese ist nicht nur freiwillig, sondern in regelmäßigen Abständen sogar verpflichtend.

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