Arbeiten als Automobilkaufmann/-frau?

Was ist dein Job als Automobilkaufmann/-frau?

Bei den Worten PS, Hubraum und Felgen schlägt dein Herz höher? Du weißt schon seit du klein bist, dass du später einmal einen BMW M5 fahren willst? Du kannst dich aber auch auf die Bedürfnisse und Wünsche anderer Personen einstellen und sie optimal beraten? Dann werde doch Automobilkaufmann. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen du findest für jedes Auto den passenden Käufer und für jeden Käufer das passende Auto. Dafür führst du Beratungsgespräche, zeigst Finanzierungsmöglichkeiten auf und organisierst die Übergabe. Da ein Großteil deiner Arbeit auch Büroarbeit umfasst, stehen Verträge und Datenschutz ebenfalls auf deiner Agenda. Damit dir in diesem Beruf auch wirklich nicht langweilig wird, kümmerst du dich zusätzlich um Werbeaktionen. Mit der Planung eines Familientages im Autohaus hast du sicher alle Hände voll zu tun.

Fakten

Einkommen:

D: 1.800 - 2.400 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

Deutschland:
1. Jahr: 545 - 753 Euro/Monat
2. Jahr: 580 - 809 Euro/Monat
3. Jahr: 610 - 904 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 70 % - Frauen: 30 %

Bildungsweg:

Ausbildung

Regelstudienzeit:

3 Jahre

Fun Fact:

In Berlin gibt es ein Autohaus, in dem nur Frauen arbeiten. Die meisten Kunden sind trotzdem Männer.

Wichtige Schulfächer:

Deutsch, Englisch, Mathematik, Wirtschaft und Recht

Zukunftsaussichten als Automobilkaufmann/-frau

Automobilkaufleute arbeiten in der Regel bei Autohandelsbetrieben oder direkt für Automobilhersteller. Da der gesamte Automobilmarkt von der Wirtschaft und dem Wohlstand seiner potenziellen Kundschaft abhängig ist, ist auch dein Job davon abhängig. Viele Autohändler haben mittlerweile ihre eigene Werkstatt an ihr Geschäft angegliedert. Das bietet eine weitere Einnahmequelle und Sicherheit. Durch diesen Schritt arbeiten Autohändler auch immer häufiger mit Kfz-Mechatronikern zusammen. Da du Verkäufer, Kaufmann und Marketing-Profi in einem bist, kümmerst du dich auch um die Website und den Social Media Auftritt. Beides ist im mobilen Zeitalter nicht nur für große Unternehmen unverzichtbar.