Arbeiten als Bestatter/-in

Wenn du beim Begriff Erdmöbel wissend grinsen musst und mit einer berufsbedingten Fehlstellung der Gesichtsmimik zu kämpfen hast, bist du sehr wahrscheinlich ein Bestatter. Bestatter werden immer dann gerufen, wenn ein Mensch aus dem Leben getreten ist und sich um seine Beisetzung gekümmert werden muss. Du übernimmst die Nachversorgung des Toten, was bedeutet, dass du ihn nicht nur abholst, sondern auch wäscht, kleidest und bei Bedarf schminkst und zurecht machst. Gemeinsam mit den Hinterbliebenen kümmerst du dich dann um die nächsten Schritte – sei es eine Trauerfeier, Feuer- oder Erdbestattung. Du unterstützt sie bei der Organisation der Feierlichkeiten von der Ausgestaltung der Traueranzeige über die Blumenarrangements bis hin zu dem Rahmenprogramm der Trauerfeier selbst. Du bist eine wichtige Stütze in einer schwierigen Zeit und leistest deswegen nicht nur Beratungsarbeit sondern auch seelischen Beistand. Dabei ist es wichtig, dass du genau das richtige Maß zwischen Professionalität und dem gezeigten Mitgefühl triffst. Natürlich solltest du deine Kunden nicht dazu drängen, alles möglichst rasch zu entscheiden, gleichzeitig solltest du ihre Trauer jedoch nicht zu nah an dich heran lassen. Häufig sind hier sanfte Zwischentöne und kleine Gesten des Mitgefühls gefragt.

Wie werde ich Bestatter?

Besonderes Einfühlungsvermögen gehört genauso zu deinem Beruf wie Organisationstalent. Außerdem solltest du der richtige Typ für den Job sein, denn die Tätigen eines Bestatters können dir auch emotional einiges abverlangen.