Arbeiten als Broker/-in?

Was ist dein Job als Broker/-in?

Du bist schon im Kindergarten gern im Hosenanzug aufgetaucht? Während andere mit ihrem Taschengeld ins Bonbongeschäft gingen, hast du in Plüschbär-Aktien investiert? Du lässt dich von komplizierten Grafiken nicht einschüchtern und jonglierst liebend gern mit Zahlen? Dann ist der Job als Broker vielleicht genau der Richtige für dich! Als Broker kennst du die Börse so gut wie deine eigene Westentasche. Du weißt genau, wie sich der Finanzmarkt entwickelt, und sagst deinen Kunden, in welche Aktien, Optionen und Wertpapiere sie ihr Geld investieren sollten. Dafür darfst du dann einen Prozentsatz vom Gewinn behalten. Du führst Beratungsgespräche mit Kunden, in denen du ihnen hilfst, ein ertragreiches Portfolio an Wertpapieren zusammenzustellen, gibst Empfehlungen ab, und tätigst die Investitionen im Auftrag deiner Kunden. Allerdings triffst du als Broker keine eigenständigen Entscheidungen und darfst nicht auf eigene Faust investieren - darin liegt auch der Unterschied zwischen einem Broker und einem Trader.

Fakten

Einkommen:

Einstiegsgehalt: 3200 - 4000 Euro/Monat

Bildungsweg:

keiner festgelegt

Fun Fact:

Der Broker, auf dem der Film “The Wolf of Wallstreet” basiert, musste wegen Betrugs ins Gefängnis und ist jetzt Motivationstrainer

Wichtige Schulfächer:

Mathematik, Wirtschaft

Zukunftsaussichten als Broker/-in

Als Broker kannst du entweder in einer Finanzberatung arbeiten oder du kannst deine Kunden auch selbstständig beraten, wenn du schon ein paar Jahre Arbeitserfahrung gesammelt hast und den Schritt wagen möchtest. In jedem Fall sind die Gehaltschancen gut, weil du es ja auch mit großen Summen an Geld zu tun hast. Durch die strengere Bankenregulierung seit der Finanzkrise ist die Börse allerdings nicht mehr der Weg zur schnellen Million, auch wenn man das aus Filmen und Fernsehserien vielleicht so kennt. Auch der digitale Wandel trifft das Handeln mit Aktien, und es gibt mittlerweile weniger Stellen als vor 25 Jahren noch, weil viele der Arbeitsvorgänge heute bereits automatisiert ablaufen. Wenn es dich ins Ausland gehst, kannst du dir überlegen, in eine der großen Finance-Städte wie London, Frankfurt oder Dubai zu ziehen. Ein Vorteil an deinem Beruf ist jedenfalls, dass du dich den ganzen Tag lang mit Wertpapieren beschäftigst und dein Wissen natürlich auch privat nutzen kannst, um dein eigenes Vermögen zu managen.