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Dachdecker*in

Bau, Architektur & Gebäudetechnik

Wie werde ich Dachdecker*in?

Du bist am liebsten draußen und ein Bürojob, bei dem du den ganzen Tag vorm Bildschirm sitzt, wäre dir bestimmt zu langweilig? Höhenangst ist für dich ein Fremdwort, und schwindlig wird dir auch nie? Außerdem bist du geschickt und verrichtest praktische Arbeiten genau und mit Liebe zum Detail? Dann könnte der Beruf des Dachdeckers genau der richtige für dich sein. Als Dachdecker kümmerst du dich um die Dächer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, aber auch um Kirchen, Schlösser, und andere Gebäude. Dein Arbeitsalltag beginnt immer mit dem Einrichten aller notwendigen Sicherheitsvorkehrungen. Stehen diese einmal, fertigst du die sogenannte Dachschalung an, die bauliche Grundlage für das Dach. Diese kannst du dann mit Ziegeln, Tafeln oder Steinen decken. Du kümmerst dich zum Beispiel auch um das Abdichten von Außenwänden, oder bringst Solaranlagen, Blitzableiter oder Schneefanggitter an.

Arbeiten als Dachdecker*in

Wichtige Fähigkeiten als Dachdecker*in

Wie in jedem Handwerk musst du als Dachdecker in erster Linie geschickt sein und genau arbeiten. Wenn du alles fallen lässt, was man dir in die Hände gibt, und es dir öfter mal passiert, über die eigenen Füße zu stolpern, ist die Arbeit als Dachdecker vielleicht nicht ganz das Richtige für dich. Außerdem musst du komplett schwindelfrei sein und darfst keine Höhenangst haben. Es sollte dir auch nichts ausmachen, bei Wind und Wetter im Freien zu arbeiten. Du solltest auch körperlich gesund und in guter Verfassung sein, denn etwas Kraft ist in deinem zukünftigen Beruf schon gefragt, auch wenn die richtig schwere Arbeit von Maschinen übernommen wird. Schlussendlich arbeitest du als Dachdecker auch auf Kundenwunsch - das heißt, Sorgfalt und Genauigkeit sollten dir wichtig sein, und die Zufriedenheit deiner Kunden sollte für dich an oberster Stelle stehen. Du solltest natürlich auch die Materialien kennen, mit denen du arbeitest, und wissen, wie du damit umgehen musst. Du musst berechnen können, wieviel Material du für einen Auftrag brauchst und was die Kosten dafür sind. Die Sicherheitsvorkehrungen, die du beachten musst, solltest du auswendig kennen und die Regeln auch genau befolgen. Doch keine Angst - diese Dinge lernst du alle in der Ausbildung und während der Arbeit im Ausbildungsbetrieb.

Wie werde ich Dachdecker*in?

Um Dachdecker zu werden, solltest du bereits einen Hauptschulabschluss vorweisen können. Danach machst du eine duale Ausbildung zum Dachdecker, während der du teils in der Berufsschule und teils im Ausbildungsbetrieb bist. So kannst du dich gleich in der Praxis üben, gleichzeitig wird dir aber auch alles nötige theoretische Wissen mitgegeben. Die Ausbildung bzw. Lehre ist in Deutschland und Österreich gleich aufgebaut und vermittelt dieselben Inhalte.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Wenn du deine Ausbildung zum Dachdecker erstmal abgeschlossen hast, stehen dir viele Optionen offen, um dich weiterzubilden und deine Karrierechancen zu erhöhen. Du kannst dich auf einen bestimmten Bereich im Bau spezialisieren, du kannst deine Meisterprüfung ablegen, du kannst aber mit einem Abitur auch an die Uni gehen und ein inhaltlich passendes Studium, wie etwa Bauingenieurwesen oder Architektur studieren.

Zukunftsaussichten als Dachdecker*in

Junge Leute werden in allen Handwerksberufen dringend gesucht. Zu viele Arbeitskräfte gibt es im Dachdeckerberuf also sicher nicht. Wenn du deine Ausbildung einmal abgeschlossen hast, hast du gute Chancen auf einen sicheren Job. Außerdem stehen dir verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten offen, falls du dich beruflich weiterentwickeln möchtest. Du kannst dich als Dachdecker auf verschiedene Bereiche spezialisieren, zum Beispiel auf die Herstellung von Solardächern, auf den Bau und die Einrichtung von Blitzschutzanlagen, oder auch auf den Fassadenbau. Du kannst auch in der Reetdachtechnik arbeiten, die in Deutschland besonders in Gebieten nahe der Nordsee angewandt wird und spezielle Anforderungen mit sich bringt. Je spezialisierter deine Kenntnisse und Fertigkeiten sind, desto höher sind auch deine Verdienstchancen. Als Dachdecker kannst du entweder in einem Betrieb arbeiten, oder dich nach deiner Meisterprüfung selbstständig machen und selbst einen Betrieb leiten.