Arbeiten als Facharzt/-ärztin für Orthopädie?

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Was ist dein Job als Facharzt/-ärztin für Orthopädie?

Wenn du dir Grey's Anatomy oder Emergency Room ansiehst, interessieren dich Knochenbrüche und verdrehte Kniegelenke am meisten? Du möchtest wissen, wie du Menschen mit einer angeborenen Wirbelsäulenfehlstellung helfen kannst? Dann ist der medizinische Bereich rund um die Orthopädie und Unfallchirurgie interessant für dich. Als Orthopäde, wie du in der Umgangssprache genannt werden wirst, bist du Experte für verstauchte Knöchel, Knieverletzungen und alles, was am menschlichen Skelett sonst verstaucht, gebrochen, gezerrt oder gerissen werden kann. Du stellst Diagnosen und entwickelst Therapiepläne für deine Patienten. Dabei gehört das Verschreiben von Salben genauso zu deinen Tätigkeiten wie das Verordnen von Krankengymnastik und das Eingipsen von einem gebrochenen Bein. Je nach Krankheitsbild stellst du eine Schmerztherapie zusammen, kümmerst dich um Rehabilitationsmaßnahmen oder übernimmst die Prothetik. Der Reflexhammer, Spritzen, Nadel und Faden, Verbände, und das Ultraschallgerät werden du zu deinen ständigen Begleitern auf der Arbeit. Deine Befunde hältst du in Gutachten fest und trägst sie in einen Krankenbericht ein. Der Job bringt neben engem Kontakt zu Patienten also auch verwaltende Aufgaben mit sich. Wenn du in einem Krankenhaus die Laufbahn der orthopädischen Chirurgie einschlägst, wirst du, statt der manuellen Therapie in einer Praxis, viele Operationen haben.

Fakten

Einkommen:

D: ca. 3.400 - 3.600 Euro/Monat

Ö: 3.080 - 3.420 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 91% – Frauen: 9%

Bildungsweg:
Medizinstudium und Facharztausbildung im Bereich Orthopädie
Regelstudienzeit:
Regelstudienzeit Humanmedizin: 12 Semester, Facharztausbildung: 6 Jahre
Wichtige Schulfächer:

Biologie, Physik, Chemie, Mathematik

Zukunftsaussichten als Facharzt/-ärztin für Orthopädie

Gut ausgebildete Fachärzte werden immer wieder gesucht. Im Bereich Orthopädie kannst du dich entweder mit einer eigenen Praxis selbstständig machen oder dich in einem Krankenhaus oder einer Hochschulklinik anstellen lassen. Vor allem durch das steigende Durchschnittsalter gibt es in der Orthopädie viele Aufträge. Der Körper muss länger fit gehalten werden und somit kann es schonmal die ein oder andere Knie- oder Hüftoperation geben. Zusätzlich hast du zahlreiche Möglichkeiten dich zu spezialisieren und auf der Karriereleiter nach oben zu klettern. Du kannst dich zum Beispiel zum Sportmediziner ausbilden lassen oder dich um eine Stelle als Stationsarzt und schließlich als Ober- oder Chefarzt bemühen. Da alle Ärzte ein umfassendes medizinisches Fachwissen haben, kannst du dich auch als Berater für Krankenkassen zur Verfügung stellen oder Vorträge in Schulen und an Universitäten halten. Was die Zukunft der Orthopädie angeht, gibt es erste Testversuche virtuelle Sprechstunden abzuhalten. So kann der Patient Gespräche bezüglich der Wirksamkeit eines Medikaments oder einer Behandlung bequem von zuhause aus führen.

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