Arbeiten als Facharzt/-ärztin für Orthopädie

Wenn du dir Grey's Anatomy oder Emergency Room ansiehst, interessieren dich Knochenbrüche und verdrehte Kniegelenke am meisten? Du möchtest wissen, wie du Menschen mit einer angeborenen Wirbelsäulenfehlstellung helfen kannst? Dann ist der medizinische Bereich rund um die Orthopädie und Unfallchirurgie interessant für dich. Als Orthopäde, wie du in der Umgangssprache genannt werden wirst, bist du Experte für verstauchte Knöchel, Knieverletzungen und alles, was am menschlichen Skelett sonst verstaucht, gebrochen, gezerrt oder gerissen werden kann. Du stellst Diagnosen und entwickelst Therapiepläne für deine Patienten. Dabei gehört das Verschreiben von Salben genauso zu deinen Tätigkeiten wie das Verordnen von Krankengymnastik und das Eingipsen von einem gebrochenen Bein. Je nach Krankheitsbild stellst du eine Schmerztherapie zusammen, kümmerst dich um Rehabilitationsmaßnahmen oder übernimmst die Prothetik. Der Reflexhammer, Spritzen, Nadel und Faden, Verbände, und das Ultraschallgerät werden du zu deinen ständigen Begleitern auf der Arbeit. Deine Befunde hältst du in Gutachten fest und trägst sie in einen Krankenbericht ein. Der Job bringt neben engem Kontakt zu Patienten also auch verwaltende Aufgaben mit sich. Wenn du in einem Krankenhaus die Laufbahn der orthopädischen Chirurgie einschlägst, wirst du, statt der manuellen Therapie in einer Praxis, viele Operationen haben.

Arbeitgeber von Fachärzten/-ärztinnen für Orthopädie