Wie werde ich Fußballprofi?

auch bekannt als Fußballtrainer, Fußballspieler*in

Die Menge feuert dich an und du spielst den Ball an den gegnerischen Spielern vorbei. Du siehst das Tor, konzentrierst dich auf die rechte Ecke und schießt – Tor! Die Zuschauer jubeln und skandieren deinen Namen. Von diesem Erlebnis träumt wohl jeder leidenschaftliche Fußballspieler. Das Leben als Fußballer ist aber nicht nur Spiel und Spaß, sondern auch harte Arbeit. Du absolvierst ein striktes Trainingsprogramm und musst gut auf deinen Körper aufpassen. Zu viele Verletzungen können schnell das Aus für deine Karriere bedeuten. Außerdem richtest du dein Leben sehr stark nach dem Fußball aus. Professionelle Spieler ernähren sich gesund und verbringen auch in jungen Jahren viel Zeit mit dem Training während ihre Freunde feiern gehen oder faul in der Sonne liegen. Du musst auf deinen Trainer hören und dich mit verschiedenen Strategien auskennen. Da Fußballer in höheren Ligen für Spiele international unterwegs sind, solltest du keine Scheu davor haben, viel auf Reisen zu sein oder sogar für einen Vereinswechsel umzuziehen.

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Arbeiten als Fußballprofi

Wichtige Fähigkeiten als Fußballprofi

Nur ein bisschen kicken zu können, reicht für professionelle Fußballer nicht aus. Du musst die richtige Technik beherrschen und dich in deine Spielposition eindenken können. Außerdem solltest du genauestens mit den Regeln vertraut sein, um nicht im Abseits zu stehen oder als Torwart den Rückpass eines Teamkollegen mit den Händen aufzuheben. Da Profifußballer häufig nach den Spielen interviewt werden, solltest du dich gut ausdrücken können. Da du in deiner Karriere wahrscheinlich auch international den Verein wechseln wirst, solltest du Englisch nicht nur gut verstehen, sondern auch sprechen können. Natürlich ist es zusätzlich von Vorteil die Landessprache deines Vereins zu können. Kein Spieler gewinnt im Alleingang ein Match. Deswegen benötigst du viel Teamgeist und musst den Ball auch mal abgeben können. Um zu wissen, wem du den Ball zuspielen kannst, musst du einen guten Blick über das Feld haben. Um 90 Minuten Spiel durchzuhalten, benötigst du viel Ausdauer und solltest generell sehr fit sein. Um deine Fitness zu halten, trainierst du nicht nur, sondern passt auch deine Ernährung an. Vor allem zu Zeiten von großen Turnieren musst du auf dich achten.

Wie werde ich Fußballprofi?

Die Profifußballer dieser Welt beschließen nicht erst mit 25 Jahren, dass sie eine Karriere in dieser Sportart einschlagen wollen, sondern beginnen schon jung mit dem Training. Die Meisten spielen in Jugendvereinen auf Kreis- und Regionalebene. Mit dem richtigen Talent und etwas Glück werden sie von einem Talentscout entdeckt, in die Förderprogramme von DFB und ÖFB aufgenommen oder ergattern einen Platz im Jugendkader eines großen Fußballvereins. Auch Sportinternate können dir helfen, genug Training zu erhalten, und ermöglichen dir, dich ausreichend auf den Sport zu konzentrieren. Sei dir aber immer bewusst: Es ist ein langer Weg bis du in der ersten Liga ankommst oder sogar für deine Nationalmannschaft aufläufst. Nur Wenige schaffen es trotz Talent tatsächlich von einem Scout entdeckt und gefördert zu werden.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Im Fußball spezialisierst du dich häufig auf eine Position oder hast zumindest eine Lieblingsposition. Um deine Fähigkeiten stetig zu verbessern, solltest du hart an dir arbeiten und immer wieder auf Trainingslager fahren. Auch ein Sportstudium kann für deine Karriere förderlich sein, ist aber kein Muss.

Zukunftsaussichten als Fußballprofi

Deine Zukunft als Fußballer hängt in erster Linie von dir selbst ab. Faktoren wie dein Talent, Gesundheits- und Fitnesszustand, deine Motivation und Trainingsbereitschaft sowie deine Spielerfahrung beeinflussen deine Karriere. Hast du es geschafft und bist tatsächlich in der 1. Liga, musst du dir deiner Vorbildfunktion bewusst sein, denn als Profi bist du viel in den Medien und auf Social Media Kanälen wie Facebook und Instagram präsent. Wichtig ist, dass du bei deinem Traum, Fußballprofi zu werden, immer realistisch bleibst. Wenn du merkst, dass du es nicht in die erste oder zweite Liga schaffst und du deinen Lebensunterhalt nicht mit Fußball finanzieren kannst, solltest du ein zweites Standbein erwägen. Der Sport geht dir dadurch nicht verloren, sondern wird, wie für viele Andere, zur zweitschönsten Nebensache der Welt.