Arbeiten als Fußpfleger/-in?

Was ist dein Job als Fußpfleger/-in?

Unsere Füße tragen uns durchs Leben und werden täglich stark strapaziert. Wenn sie nach einem langen Tag oder einer durchtanzten Nacht weh tun, vergessen wir häufig, uns um sie zu kümmern. Nach dem Motto “morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus”, schlafen wir einfach eine Nacht darüber und hoffen, dass der Schmerz am nächsten Tag vorbei ist. Damit unsere Füße trotzdem ohne dauerhafte Beschwerden bleiben, kümmern sich Fußpfleger um ihre Gesundheit. Als Fußpfleger behandelst akute Beschwerden am Fuß oder übernimmst die allgemeine Pflege. Du entfernst Schwielen, Hornhaut und Hühneraugen und hilfst deinen Kunden die richtigen Pflegeprodukte zu finden. Dazu lernst du, wie du richtig mit einem Skalpell umgehst und das gesunde vom ungesunden Gewebe zu unterscheiden. Auch Pediküren und Maniküren gehören zu deinen Aufgaben. Hierbei kürzt und reinigst du nicht nur die Nägel, sondern stellst ein kleines Wellnessprogramm auf die Beine. Angefangen mit einem Fußbad, über eine Massage bis hin zur Verschönerung der Nägel mit Nagellack. Nur wenige Menschen wissen, dass die Füße mit vielen anderen Körperteilen durch Nerven verbunden sind. So kann eine Fußreflexzonenmassage zum Beispiel helfen Kopfschmerzen zu lindern oder die Durchblutung zu fördern. Du kümmerst dich also auch, um das gesamte körperliche Wohlbefinden. Lediglich die rein medizinische Behandlung steht nicht in deiner Berufsbeschreibung.

Fakten

Einkommen:
1.710 Euro - 1.890 Euro/Monat
Ausbildungsvergütung:
1. Lehrjahr: 395 Euro/Monat, 2. Lehrjahr: 500 Euro/Monat
Männlich/Weiblich:

Männer 2% – Frauen 98%

Bildungsweg:
Lehre
Regelstudienzeit:
2 Jahre
Wichtige Schulfächer:
Biologie, Chemie

Zukunftsaussichten als Fußpfleger/-in

Als Fußpfleger arbeitest du entweder in einem Kosmetiksalon, machst Hausbesuche oder arbeitest für Krankenhäuser, Kurbäder und Seniorenheime. Besonders ältere oder kranke Menschen benötigen deine Hilfe, da ihnen das Bücken und der Umgang mit Scheren und Feilen schwer fällt. Durch die verschiedenen Arbeitsmöglichkeiten hast du gute Chancen diesen Beruf in der Zukunft auszuüben. Nur die eigene Praxis wirst du voraussichtlich in diesem Job nicht erreichen. Hierfür benötigst du eine medizinische Ausbildung. Um deine Stellung auf dem Markt zu sichern, kannst du zusätzlich immer wieder Fortbildungskurse und Lehrgänge besuchen. Dadurch hältst du dein Fachwissen auf einem aktuellen Stand und erwirbst neue Qualifikationen.