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Grundschullehrer*in

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Erziehung & Bildung

Wie werde ich Grundschullehrer*in?

auch bekannt als Volksschullehrer*in, Volksschullehrer, Volksschullehrerin, Lehrer*in, Lehrer, Lehrerin, Lehrer*in für die Primarstufe

Als Volksschul- oder Grundschullehrer unterrichtest du Kinder von 6 bis 10 Jahren vom Eintritt in die Volksschule bis zum Abschluss. Deine Hauptaufgabe ist es den Schülern grundlegende Kenntnisse in Lesen, Schreiben und Rechnen beizubringen. Darüber hinaus gehören Fächer wie Sachunterricht, Musik, Textiles und Bildnerisches Gestalten, Sport und immer häufiger auch Fremdsprachen (vor allem Englisch) zu deinem Aufgabengebiet als Volksschullehrer. Die Planung des Unterrichts erfolgt nach einem festgelegten Lehrplan. Je nach Bedarf können abseits der Unterrichtszeiten auch Hausaufgaben an die Klasse erteilt und Tests oder Schularbeiten geschrieben werden. Die Benotung während und am Ende des Schuljahres bzw. Semesters gehört ebenfalls zum Job eines Lehrers an der Grundschule. Neben dem Unterricht sorgst du dich in diesem Beruf auch um das Befinden der Kinder. Wesentlich dabei ist es, Talente zu erkennen und individuell zu fördern. Dazu werden Elternabende und Sprechstunden an der Schule abgehalten, um sich mit den Eltern als Ratgeber über die Stärken und Schwächen der Grundschulkinder auszutauschen. Abseits des Unterrichts fallen dir auch organisatorische Aufgaben zu: So gilt es zum Beispiel auch Ausflüge und Wandertage für die Klasse zu planen, an Konferenzen teilzunehmen sowie Unterrichtsmaterialien und Bücher der jeweiligen Fächer zu verwalten.

Arbeiten als Grundschullehrer*in

Wichtige Fähigkeiten als Grundschullehrer*in

Als Grundschullehrer mit Freude für die Arbeit mit Kindern kommt es neben Geduld und Hilfsbereitschaft auch darauf an, dass du dich gut durchsetzen und Konflikte lösen kannst. Basis für deinen Job an der Schule sind gute Deutschkenntnisse (wenn du in Deutschland, Österreich oder der Schweiz unterrichten möchtest) und die Fähigkeit den Unterricht und das Klassenleben darum herum zu organisieren. Vermehrt kommt es auch auf den Einsatz und die Arbeit mit neuen Medien an - zum Beispiel Videos zur Wissensvermittlung im Klassenzimmer. Mithilfe einer guten Allgemeinbildung und weiterführendem Fachwissen durch das Studium begleitest du Schülerinnen und Schüler bei ihren Lernprozessen. Für den Ernstfall solltest du zudem mit Stressresistenz und Erste-Hilfe-Kenntnissen gewappnet sein.

Wie werde ich Grundschullehrer*in?

Seit 2013 gibt es in Österreich die “LehrerInnenausbildung NEU”, die ein achtsemestriges Studium auf Bachelor an einer Pädagogischen Hochschule oder Universität vorsieht. Nach dem Studieren werden zukünftige Lehrer in einer “Induktionsphase” beispielsweise an einer Grundschule in den Beruf eingeführt und dabei von einem Mentor betreut. Während des ersten Arbeitsjahres nutzen viele Grundschullehrer die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Studiums an einer Universität oder eines Masterprogramms weiterzubilden und zu spezialisieren. Als Volksschullehrer gibt es zudem ein umfassendes Weiterbildungsangebot, das jederzeit berufsbegleitend absolviert werden kann. Dazu zählen Universitätslehrgänge, die je nach Gegenstand 2 bis 4 Semester dauern.

Für Lehrer, die sich beispielsweise im pädagogischen Bereich spezialisieren wollen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten zu studieren: Behindertenbetreuung und -pädagogik, Horterziehung, Theater-, Sport-, Kunst- und Medienpädagogik sowie Ausbildungen in den Bereichen Integration und Psychologie. Auch alternative Lehrmethoden, wie die Montessoripädagogik-Ausbildung, die über jene an klassischen Grundschulen hinausgeht, sind gefragt.

Nach 8 Semestern eines Bachelor-Lehramtsstudiums für die Volksschule kannst du dich in 2 bis 4 Semestern in einem Master vertiefen und spezialisieren.

Zukunftsaussichten als Grundschullehrer*in

Volksschullehrer bzw. allgemein Pädagogen, die sich im Bereich Kinderbetreuung spezialisieren wollen, sind derzeit besonders gefragt. Auch für Lehrer, die an Grundschulen unterrichten wollen, sind die Zukunftsaussichten laut einer Studie des AMS als gut zu beurteilen. Während der ersten Arbeitsjahre müssen angehende Volksschullehrer allerdings mit befristeten Verträgen rechnen. Ab dem Wintersemester 2015/16 dauert das Studium für Lehramt in der Primärstufe (Volksschule) zwei Semester länger und kommt auf eine Gesamtstudienzeit von 8 Semestern. Zukünftige Lehrer sollten sich auch darauf einstellen, dass sie schon an der Grundschule mit neuen Lernmaterialien beispielsweise in Form von Videos arbeiten werden. Der Einsatz von Computern oder Tablets im Zuge von e-learning-Projekten wird bereits in verschiedenen Fächern an einigen Schulen getestet. Auch in technischen Bereich gibt es viele Möglichkeiten sich als Lehrer weiterzubilden und die Schüler in ihrer Entwicklung zu unterstützen.