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Hacker*in

Informatik, EDV & Kommunikationstechnik

Wie werde ich Hacker*in?

auch bekannt als Informatiker*in, Programmierer*in

Heutzutage ist die Sicherheit im Internet wichtiger denn je geworden: Denn jedes Unternehmen und beinahe jede Privatperson hat mittlerweile eine eigene Internetpräsenz, private Fotos in der Cloud gespeichert, sensible Daten im E-Mail-Postfach oder ein Online-Bankkonto mit unzähligen wichtigen Informationen. Unsere ganze Welt ist mittlerweile digital vernetzt. Genau aus diesem Grund wird es immer wichtiger Daten, die im Internet kursieren vor Datenklau und Manipulation zu schützen. Hacker*innen, die auf der guten Seite arbeiten, haben es sich zum Ziel gesetzt, Privatpersonen und Unternehmen vor solchen Angriffen zu schützen. Um dies zu gewährleisten ist es eine ihrer Aufgaben, mögliche Schwachstellen ausfindig zu machen und Sicherheitslücken aufzudecken. Als Hacker*in benötigst du vor allem Kenntnisse im Bereich IT-Sicherheit, die du dir am besten in einem IT-Security Studium aneignen kannst. Mit dem nötigen Know-How und genug Berufspraxis stehen dir viele Türen offen, denn die Zukunftsaussichten in diesem Bereich sind vielversprechend.

Arbeiten als Hacker*in

Wichtige Fähigkeiten als Hacker*in

Es ist sehr wichtig, dass du weißt auf welcher Seite du stehst, wenn du dich dafür entscheidest ein*e Hacker*in zu werden. Entscheidest du dich für die „gute Seite“, dann kannst du beispielsweise in der IT-Sicherheitsbranche Fuß fassen und helfen Unternehmen vor Angriffen zu schützen. Ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Loyalität gegenüber denjenigen, für die du arbeitest ist daher umso wichtiger. Denn sie müssen sich darauf verlassen können, dass du auf der richtigen Seite stehst. Um ein*e erfolgreiche*r Hacker*in zu sein, solltest dich gut mit verschiedenen Betriebssystemen und Programmiersprachen auskennen, wissen wie du Schwachstellen- und Risikoanalysen erstellst und Penetrationstests durchführst. Dafür ist es wichtig, dass du genau vorgehst, viel Geduld hast, wenn du eine Schwachstelle nicht sofort findest, und ein logisch-analytisches Denkvermögen, technisches Verständnis sowie Genauigkeit mitbringst. Zudem solltest du die englische Sprache sehr gut beherrschen, da alle wichtigen Informationen in dieser geschrieben sind und alle Befehle ebenfalls auf Englisch eingegeben werden.

Wie werde ich Hacker*in?

Hast du erst einmal dein Studium im Bereich IT-Security abgeschlossen, steht deiner Karriere als Hacker*in eigentlich nichts mehr im Wege! Natürlich kannst du dir schon während deines Studiums und auch davor einiges im Selbststudium beibringen. Wer also in seiner Freizeit lieber Sicherheitslücken auf Homepages findet, anstatt wandern zu gehen, hat gute Chancen später ein*e erfolgreiche*r Hacker*in zu werden. Alternativ zu einem abgeschlossenen Studium (z.B. Informationsmanagement und Computersicherheit auf der Fachhochhochschule Technikum Wien oder der das Masterstudium Software Engineering & Internet Computing auf der Technischen Universität Wien) ist es in vielen Fällen auch ausreichend, wenn du eine Ausbildung im IT-Umfeld hast oder eine adäquate Berufserfahrung vorweisen kannst, denn es gilt: Deine Skills sind hier wichtiger als ein Titel!

Fortbildungen und Spezialisierungen

Wenn du höher hinaus möchtest und der Welt beweisen willst, wie gut du Sicherheitslücken findest und welche Maschinen du hacken kannst, dann gibt es für dich die Möglichkeit, diverse Zertifizierungen zu machen, die dich beruflich weiter bringen können und deine Qualifikationen untermauern. Du kannst dich zum Security Architect oder Security Systems Engineer weiterbilden, auf Risk Management oder Network Security spezialisieren oder mit Fokus auf bestimmte Hersteller (Cisco, Checkpoint) und Anwendungsgebiete (Webanwendungen, Firewalls) arbeiten.

Zukunftsaussichten als Hacker*in

Als Hacker*in stehen deine Zukunftsaussichten recht gut, da es sich dabei um eine rasant wachsende Branche handelt, die auch in der Zukunft immer stärker gebraucht werden wird. Immer mehr Firmen wollen ihre digitale Infrastruktur schützen und engagieren IT-Sicherheitsfirmen, die professionelle Hacker*innen beschäftigen, um ihre Websites und Programme auf Schwachstellen zu überprüfen. Da die Tendenz mit Maschinen zu arbeiten und alles ins Netz zu verlagern immer mehr zunimmt, ist damit zu rechnen, dass diese Skills in der Zukunft äußerst gefragt sein werden. Auch die nationale Sicherheit arbeitet immer mehr mit Hackern*innen zusammen, da immer häufiger auch Nationalbanken oder Flughäfen von ganzen Ländern durch Hacking-Attacken lahmgelegt werden und das katastrophale Folgen haben kann. Die Bereitschaft dich weiterzubilden und ständig dazu zu lernen ist daher sehr elementar um als Hacker*in Erfolg zu haben, da dieses Berufsfeld ständig neuen Entwicklungen unterworfen ist und es besonders wichtig ist, immer am neuesten Stand zu sein.