Arbeiten als Hebamme/Entbindungspfleger

Schon als Kind hast du gerne deine kleinen Geschwister betreut oder hast begeistert deinen Eltern beim Wickeln und Füttern zugesehen? Außerdem findest du es spannend, wie neues Leben auf die Welt kommt und magst den Umgang mit Babys und Kleinkindern? Dann könntest du im Beruf der Hebamme deine Berufung finden.
Als Hebamme begleitest du werdende Mütter durch ihrer Schwangerschaft bis hin zur Geburt und teilweise auch danach bis zum Ende der Stillzeit. Du berätst zukünftige Eltern bei der Pflege vor und nach der Geburt und nimmst ihnen Ängste und Sorgen um das Wohlergehen des Babys. Nebenbei bist du auch für die Aufklärung bezüglich Gesundheitsförderung, Sexualerziehung und Familienplanung zuständig. Bei der Geburt selbst bist du sozusagen die rechte Hand des Arztes, das heißt du bist auch während der Entbindung anwesend und hilfst tatkräftig mit.

Q&A mit Elisabeth Gruber

Diplomierte Hebamme bei gespag ‒ Oö. Gesundheits- und Spitals-AG

Warum haben Sie sich für Ihren Beruf entschieden?

Die Hebamme zählt sicher zu den ältesten Berufen der Welt. Seit Jahrtausenden stehen Hebammen Frauen bei Geburten bei. Wir arbeiten nach den neuesten Erkenntnissen der Wissenschaft und greifen auf einen reichen Erfahrungsschatz zu.
Das hat mich immer schon fasziniert und daher habe ich mich für diesen Beruf entschieden!

Wie können Sie sich in Ihrem Beruf einbringen und selbst verwirklichen?

Generell kann man sich in diesem Beruf sehr gut selbst verwirklichen. So kann man sich beispielsweise entscheiden, ob man zur Gänze in die freie Praxis geht, im Krankenhaus tätig sein möchte oder beide Bereiche kombiniert.
Neben der reinen Kreißzimmerarbeit gibt es auch noch die Möglichkeit, sich je nach Interesse z. B. in
die Bereiche Nachbetreuung, Stillen, Babymassage, Akkupunktur, Hausgeburt bzw. Wochenbettstation zu vertiefen.
Super finde ich auch, dass sich in diesem Beruf private und berufliche Bedürfnisse sehr gut vereinbaren lassen.

Wo sehen Sie Ihren Beruf in 20 Jahren?

Da es immer Geburten geben wird, glaube ich, dass unser Beruf einer der zukunftsträchtigsten überhaupt sein wird. Und ich bin davon überzeugt, dass wir Hebammen die Frauen auch in Zukunft während der Schwangerschaft, bei der Geburt und im Wochenbett mit unserem Wissen und unserem Können begleiten werden.

Schau dir auch diese Themen an