Arbeiten als Hochzeitsplaner/-in?

Was ist dein Job als Hochzeitsplaner/-in?

Die Glocken läuten, die Tauben fliegen und die Braut schwebt in einem weißen Hochzeitskleid zum Altar. Egal, ob die Traumhochzeit so aussieht oder im kleinen Kreis im Standesamt abgehalten wird, bis zum Ja-Wort gibt es eine Menge Arbeit zu tun. Von der Location über das Menü und die musikalische Untermalung bis hin zur Dekoration: Als Hochzeitsplaner kümmerst du dich um alles, was für eine Hochzeit wichtig ist. Dabei richtest du dich ganz nach den Wünschen des zukünftigen Ehepaares. Zusätzlich unterstützt du die baldige Braut bei der Suche nach dem perfekten Hochzeitskleid und organisierst die Hochzeitsreise. Am Tag der Hochzeit selbst sorgst du für einen reibungslosen Ablauf und hältst dem Paar den Rücken frei, damit sich Braut und Bräutigam ganz ihren Gästen und der Feier widmen können. In diesem Beruf liegt eine Menge Verantwortung auf dir. So einzigartig wie jedes Paar ist, soll schließlich auch die Hochzeit sein.

Fakten

Einkommen:

unterschiedlich je nach Bezahlart und Auftragslage

Bildungsweg:

keine gesetzlich geregelte Ausbildung

Fun Fact:

All of Me von John Legend war 2015 unter den Top 10 der Songs für den ersten Tanz

Wichtige Schulfächer:

Mathematik, Deutsch, Kunst

Zukunftsaussichten als Hochzeitsplaner/-in

Obwohl der Branche rund um das Eventmanagement häufig nachgesagt wird, dass die späteren Berufsaussichten eher schwierig wären, trifft das nicht ganz zu. Besonders der Hochzeitsmarkt boomt. In der schnelllebigen und stressigen Zeit verlassen sich immer mehr Paare auf professionelle Hilfe für ihren besonderen Tag. Generell hast du verschiedene Möglichkeiten in diesem Beruf zu arbeiten. Du kannst dich bei einer bereits etablierten Agentur anstellen lassen, ein Franchise übernehmen oder dich selbstständig machen. Hast du als Hochzeitsplaner einmal Fuß gefasst, kannst du dich nicht einfach auf deinen Erfolgen ausruhen. Damit du dich weiterhin gegen deine Konkurrenz durchsetzt, musst du dich immer wieder über neue Trends informieren und neue Konzepte entwickeln. Schließlich soll dein Portfolio deine Vielfalt aufzeigen und du solltest wissen, was ein Sweet Table ist, wenn deine Kunden einen verlangen. Dabei können dir Messen und Fachmagazine helfen. Eine Webseite und Social Media, wie Facebook oder Instagram, können dich außerdem bekannt machen und potenziellen Kunden einen guten Einblick in deine Arbeit geben.