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Hochzeitsplaner*in

Soziales & ReligionBeratung & Service

Wie werde ich Hochzeitsplaner*in?

auch bekannt als Wedding Planer, Event Manager*in, Event Veranstalter*in

Die Glocken läuten, die Tauben fliegen und die Braut schwebt in einem weißen Hochzeitskleid zum Altar. Egal, ob die Traumhochzeit so aussieht oder im kleinen Kreis im Standesamt abgehalten wird, bis zum Ja-Wort gibt es eine Menge Arbeit zu tun. Von der Location über das Menü und die musikalische Untermalung bis hin zur Dekoration: Als Hochzeitsplaner kümmerst du dich um alles, was für eine Hochzeit wichtig ist. Dabei richtest du dich ganz nach den Wünschen des zukünftigen Ehepaares. Zusätzlich unterstützt du die baldige Braut bei der Suche nach dem perfekten Hochzeitskleid und organisierst die Hochzeitsreise. Am Tag der Hochzeit selbst sorgst du für einen reibungslosen Ablauf und hältst dem Paar den Rücken frei, damit sich Braut und Bräutigam ganz ihren Gästen und der Feier widmen können. In diesem Beruf liegt eine Menge Verantwortung auf dir. So einzigartig wie jedes Paar ist, soll schließlich auch die Hochzeit sein.

Arbeiten als Hochzeitsplaner*in

Wichtige Fähigkeiten als Hochzeitsplaner*in

Hochzeitsplaner arbeiteten in den meisten Fällen mit einem vorgegebenen Budget. Damit du dieses auch einhältst, solltest du kaufmännisches Wissen mitbringen und einen guten Überblick über die Finanzen behalten. Da du dafür verantwortlich bist, dass auch am Tag der Hochzeit alles glatt läuft, ist es von Vorteil, wenn du dich in Sachen Veranstaltungstechnik auskennst. Schließlich werden Musik, Mikrofon und manchmal sogar ein Beamer mit Leinwand eingesetzt, um Reden zu halten, Fotos des glücklichen Paares zu zeigen oder ein Hochzeitsvideo wird gedreht. Auch in Sachen Marketing solltest du dich auskennen, wenn du beispielsweise eine Hochzeitsanzeige für die Zeitung entwirfst. Da diese, ebenso wie die Einladungen oder Tischkärtchen, nicht immer gleich aussehen sollen, brauchst du auch eine große Portion Kreativität. Zudem solltest du kein chaotischer Mensch sein, sondern Organisation mögen. Wenn du zusätzlich kommunikativ bist, gerne mit Menschen arbeitest und mit ihnen verhandelst, ist der Job von Wedding Plannern genau der richtige für dich. Außerdem brauchst du ein gutes Netzwerk aus Floristen, Stylisten, Brautmodeverkäufern und einem Cateringservice, denn ein gute Kontakte können dir deine Arbeit ungemein erleichtern und dir viel Zeit für die Suche nach einem passenden Anbieter ersparen.

Wie werde ich Hochzeitsplaner*in?

Wenn du schon einmal die Hochzeitsplanung für deine beste Freundin übernommen hast, ist das zwar ein guter erster Schritt, aber noch lange nicht ausreichend, um erfolgreich als Hochzeitsplaner durchzustarten. Da es keine gesetzlich geregelte Ausbildung für diesen Beruf gibt, hast du mehrere Möglichkeiten. Du kannst ein Studium im Bereich Eventmanagement oder eine Ausbildung zum Veranstaltungskaufmann bzw. eine Lehre zum Kultur- und Eventmanager machen. Zusätzlich bietet die IHK in Deutschland einen Kurs zum Eventmanager Hochzeit an und das WIFI in Österreich einen Kurs zum Wedding Planner. Natürlich kannst du dich auch auf gut Glück selbstständig machen, in den meisten Fällen ist vorher erlerntes Grundwissen allerdings hilfreich. Bevor du dich für diesen Beruf entscheidest, sollte dir allerdings bewusst sein, dass Überstunden keine Seltenheit sind – vor allem vor dem Festtag. Schließlich muss alles bis zu dem besonderen Tag organisiert sein und du kannst nicht einfach aufhören, wenn die Musikband gerade abgesagt hat. Da viele Hochzeiten auch an einem Samstag oder Sonntag stattfinden, hast du auch nicht jedes Wochenende frei. Dafür hast du aber einen aufregenden und abwechslungsreichen Beruf.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Je nachdem, wie du Hochzeitsplaner geworden bist, kannst du noch ein Studium absolvieren, um dein Fachwissen zu vertiefen. Außerdem gibt es einige Lehrgänge, die dir in deinem Beruf weiterhelfen können. Obwohl du immer bemüht sein solltest, alle Wünsche deiner Kunden zu erfüllen, kannst du dich auf bestimmte Hochzeitstypen spezialisieren und dir in der Branche einen Namen machen.

Zukunftsaussichten als Hochzeitsplaner*in

Obwohl der Branche rund um das Eventmanagement häufig nachgesagt wird, dass die späteren Berufsaussichten eher schwierig wären, trifft das nicht ganz zu. Besonders der Hochzeitsmarkt boomt. In der schnelllebigen und stressigen Zeit verlassen sich immer mehr Paare auf professionelle Hilfe für ihren besonderen Tag. Generell hast du verschiedene Möglichkeiten in diesem Beruf zu arbeiten. Du kannst dich bei einer bereits etablierten Agentur anstellen lassen, ein Franchise übernehmen oder dich selbstständig machen. Hast du als Hochzeitsplaner einmal Fuß gefasst, kannst du dich nicht einfach auf deinen Erfolgen ausruhen. Damit du dich weiterhin gegen deine Konkurrenz durchsetzt, musst du dich immer wieder über neue Trends informieren und neue Konzepte entwickeln. Schließlich soll dein Portfolio deine Vielfalt aufzeigen und du solltest wissen, was ein Sweet Table ist, wenn deine Kunden einen verlangen. Dabei können dir Messen und Fachmagazine helfen. Eine Webseite und Social Media, wie Facebook oder Instagram, können dich außerdem bekannt machen und potenziellen Kunden einen guten Einblick in deine Arbeit geben.