Immobilienmakler*in

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Wie werde ich Immobilienmakler*in?

auch bekannt als Immobilienmanager*in, Verkäufer*in, Immobilienkaufmann*frau, Immobilienhändler*in

Von der schicken Penthousewohnung über Hausboote bis hin zu kleinen Studentenwohnungen, als Immobilienmakler kennst du jede Art von Wohnmöglichkeit und weißt, wie du sie an den Mann oder die Frau bringst. Je nachdem, was deine Kunden suchen, stellst du ihnen passende Immobilien vor und bildest das Bindeglied zwischen Vermieter und Mieter oder Verkäufer und Käufer. Um Apartments zu verkaufen legst du Exposés mit den wichtigsten Informationen, wie Preis, Lage und Ausstattung an. Da ein Bild aber bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt, fügst du auch vorteilhafte Fotos der Räumlichkeiten hinzu. Wenn es einen atemberaubenden Ausblick gibt, den du ablichten kannst, umso besser. Zeigt deine Kundschaft an einem Exposé besonderes Interesse, machst du eine Objektbesichtigung mit ihnen und beantwortest vor Ort offene Fragen. Vor allem in Großstädten kann es vorkommen, dass sich mehrere Interessenten für eine Immobilie finden. Dann hilfst du dem Vermieter oder Verkäufer den richtigen Bewohner auszuwählen. Wenn es zu einem Match zwischen den beiden Parteien kommt, kümmert sich der Makler um den Vertrag und schließt den Deal ab. Nur bei einem erfolgreichen Abschluss erhält er auch eine Provision. In der Regel ist die erste Wohnung aber nicht gleich die passende. Ein guter Makler hat deshalb immer mehrere passende Immobilien vorbereitet. In diesem spannenden Beruf kombinierst du den klassischen Büroalltag mit Reisen und Kundenkontakt. Wenn dir Abwechslung gefällt und du gerne zwischen Computer und Kunden hin und her switcht, ist dieser Job genau der richtige für dich.

Immobilienmakler*innen Jobs1

Immobilienmakler/in
Vollzeit
vor einem Monat
RaiffeisenPongau, AT
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Arbeiten als Immobilienmakler*in

Wichtige Fähigkeiten als Immobilienmakler*in

In den Beruf des Immobilienmaklers führt keine geregelte Ausbildung, deshalb ist es sehr wichtig, dass du selbst einige Voraussetzungen für den Beruf mitbringst. In deinem Beruf triffst du auf viele unterschiedliche Kunden. Deshalb ist es wichtig, dass du den Kontakt mit Menschen nicht scheust und auch nicht auf den Mund gefallen bist. Schließlich möchtest du ihnen ihr neues Zuhause schmackhaft machen. Dafür musst du kommunikativ sein und ein gewisses Verkaufstalent besitzen. Denke auch immer daran: nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde. Denn positive Empfehlungen können dir helfen dein Geschäft zu etablieren und dir selbst einen Namen zu machen. Ein guter Ruf ist in dieser Branche sehr wichtig, um Kunden zu gewinnen. Wenn du Kenntnisse im Bereich Marketing hast, kann dir das ebenfalls helfen Aufträge zu bekommen. Ein absolutes Muss sind außerdem Englischkenntnisse. Du solltest eine Objektführung in jedem Fall auch auf Englisch halten können. Natürlich müssen Makler auch fachliches Wissen mit in den Beruf bringen. Du solltest dich im Bau-, Miet- und Maklerrecht auskennen und auch Fragen zu Objektversicherungen beantworten können. Außerdem musst du den realistischen Wert einer Immobilie einschätzen, damit sie im Marktvergleich weder zu teuer, noch zu günstig ist.

Wie werde ich Immobilienmakler*in?

Um Immobilienmakler zu werden, solltest du mindestens einen mittleren Bildungsabschluss nachweisen können. Besser wäre jedoch das Abitur. Um ein qualifizierter Immobilienmakler zu werden, bietet sich zunächst eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann an. Anschließend kannst du den Zertifikatslehrgang zum Immobilienmakler besuchen. Nach der erfolgreichen Abschlussprüfung hast du es auch schon fast geschafft. Eine andere Möglichkeit zum Lehrgang bietet dir ein Studium. Auch hier erlernst du das nötige Fachwissen. Nachdem dein theoretisches Fundament errichtet ist, benötigst du noch eine staatliche Zulassung. Auch für diese musst du ein paar Voraussetzungen mitbringen. Zum Beispiel darfst du in den letzten fünf Jahren nicht straffällig geworden sein, darfst keine Steuerschulden oder ein laufendes Insolvenzverfahren haben und du solltest bei der Industrie- und Handelskammer angemeldet sein.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Spezialisierungen sind vor allem in der Art der Immobilien möglich. Viele Makler konzentrieren sich entweder auf gewerbliche Immobilien, oder einen bestimmten Kundenstamm, wie Studenten, Familien oder die High Society. Außerdem ist dadurch ein Fokus auf eine bestimmte Immobilienart von Vorteil, z.B. gewerbliche Immobilien, Wohnhäuser, Studentenapartments und Luxusimmobilien.

Zukunftsaussichten als Immobilienmakler*in

Als Immobilienmakler wirst du zunächst in einer Immobilienfirma arbeiten. Später kannst du dich auch mit einem eigenen Unternehmen selbstständig machen. Vor allem dann musst du dich selbst vermarkten und deine Visitenkarte überall hinterlassen. Denn nur so werden Vermieter und Mieter, sowie Käufer und Verkäufer auf dich aufmerksam. Da das Geld, das Makler verdienen, zu einem Großteil aus der Provision besteht, solltest du versuchen so viele unterschiedliche Kunden wie möglich zu gewinnen. Je zufriedener deine bestehende Kundschaft mit deiner Arbeit ist, desto besser. Denn durch gute Mundpropaganda kannst du dir ein großes Netzwerk aufbauen. Um in der Zukunft wettbewerbsfähig und erfolgreich zu bleiben, musst du dich immer wieder über neue Gesetzesänderungen Steuer- und Baurecht informieren und die aktuellen Preise auf dem Wohnungsmarkt kennen. Der richtige Arbeitsort kann auch entscheidend für die Karriere als Immobilienmakler sein. In einem kleinen Dorf wirst du zum Beispiel weniger Aufträge erhalten, als in einer großen schnelllebigen Stadt.