Arbeiten als Kameramann/-frau

Die Aufgaben von Kameraleuten unterscheiden sich je nach Format und Produktion. Eine Live-Übertragung aus dem Deutschen Bundestag bringt andere Herausforderungen als der Dreh vom 3-D Spektakel Avatar. Generell kann man zwischen vier Drehtypen unterscheiden: Live, Szene, Studio und Elektronische Berichterstattung. Szenische Aufnahmen umfassen vor allem Werbung, Filmproduktionen und Serien. Also alles, was nach einem vorgegebenen Skript umgesetzt wird. Trotzdem kannst du einige Details mitbestimmen. So müssen zum Beispiel der Kamerawinkel und die Beleuchtung festgelegt werden. Bei Studio- und Live-Aufnahmen gibt es weniger kreativen Spielraum. Häufig sind Kulisse und Perspektive schon vorgegeben. Während die ersten drei Formen die Möglichkeit für Proben bieten, muss bei der Elektronischen Berichterstattung alles intuitiv und spontan ablaufen. Diese Dreh-Teams werden meistens für Nachrichtenbeiträge oder Dokumentationen eingesetzt. Generell bist du als Kameramann ständig unterwegs und drehst an verschiedenen Orten. Du solltest dich also nicht davor scheuen ein turbulentes Leben zu führen. Denn während du an einem Tag Szenen in der Fußgängerzone aufnimmst, fliegst du am nächsten Tag vielleicht schon mit dem Helikopter über die Stadt und fängst das Leben aus der Vogelperspektive ein.