Arbeiten als Logopäde/-in

Fischers Fritz fischt frische Fische. Frische Fische fischt Fischers Fritz. Blaukraut bleibt Blaukraut und Brautkleid bleibt Brautkleid. Zungenbrecher sind für dich nicht nur eine lustige Herausforderung, sondern gehören irgendwie zu deinem Arbeitsalltag. Denn Logopäden befassen sich mit Störungen der Sprache und mit dem Sprechen im Allgemeinen. Das bedeutet du analysierst die Sprache, Kommunikation, Stimme und Betonung von Kindern und Erwachsenen und hilfst ihnen dabei Fehler zu korrigieren. Du stellst auf ärztliche Anordnung eine Diagnose oder machst diese eigenverantwortlich. Dafür führst du audiometrische Untersuchungen durch und stützt dich dabei auf die medizinische Fachrichtung der Phoniatrie. Wenn die Fehleranalyse abgeschlossen ist, stellst du einen individuellen Behandlungsplan auf und machst mit deinen Patienten Übungen, um die Störungen zu beheben. Das können Aufgaben zu Syntax. Grammatik, Lautbildung oder allgemein zum Wortschatz sein. Im Auftrag von Krankenkassen führst du auch Präventionskurse zu verschiedenen Themen durch. So zum Beispiel zu Entspannungs- und Atemtechniken oder spezielle Seminare für Berufssprecher. Bei manchen Patienten sprichst du dich mit Ergotherapeuten, Lehrern oder Ärzten ab, um einen geeigneten Therapieplan aufzustellen. Generell bist du ein Coach für Stimmbildung und Sprache.

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