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Maurer*in

Für dich präsentiert von

Bau, Architektur & Gebäudetechnik

Wie werde ich Maurer*in?

Dein Traum war es schon immer dein eigenes Haus zu bauen? Und zwar nicht nur einfach nach deinen Vorstellungen, sondern mit deinen eigenen Händen. Eine Ausbildung zum Maurer bringt dich diesem Wunsch ein großes Stück näher. Denn in dieser Lehre lernst du, wie du mit der richtigen Technik Stein auf Stein setzt. Maurer verrichten harte Arbeit. Und das jeden Tag. Dafür siehst du am Ende eines Arbeitstages genau, was du geschafft hast. Meistens arbeitest du an der frischen Luft und trotzt Wind und Wetter. Du verwirklichst in deinem Beruf die Vorstellungen und Visionen von Architekten und anderen Kunden. Dabei erledigst du deine Arbeit von unten nach oben. Wenn du zum Beispiel mit dem Bau eines Hauses beauftragt bist, beginnst du mit dem Fundament. Anschließend errichtest du die Innen- und Außenwände entweder aus Fertigteilen oder durch das Aufeinandersetzen von Steinen. Wenn die äußere Hülle stehst, kümmerst du dich auch um Treppen und Zwischenböden. Aber nicht nur der Hochbau, also das Errichten von Wohnhäusern, öffentlichen Gebäuden und Industriebauten, gehört zu deinen Tätigkeiten, sondern auch der Tiefbau und damit das Bauen von Brücken und Kraftwerken. Dabei stehen nicht nur neue Gebäude auf deiner To-Do-Liste, sondern auch die Instandhaltung von Altbauten.

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Arbeiten als Maurer*in

Wichtige Fähigkeiten als Maurer*in

Maurer haben ein großes Fachwissen rund um Baumaterialien und dem tatsächlichen Bauen. Du kennst die verschiedensten Materialien und weißt, in welchem Mischverhältnis der Zement angesetzt wird, damit er weder zu feucht noch zu trocken ist. Außerdem musst du verschiedene große Maschinen und Fahrzeuge bedienen können. Um zum Beispiel ein Fundament gießen zu können, musst du zuerst die Erde mit einem Bagger ausheben. Da auch die Sanierung von alten Bauten immer wichtiger wird, erlernen Maurer auch Kenntnisse über alte Techniken und Materialien. So zum Beispiel über die Herstellung von Holzvertäfelungen und bestimmten Putzarten. Da du nicht nur auf einer Baustelle arbeiten wirst, solltest du auch flexibel sein und dich schnell in deine jeweiligen Aufgaben einfinden. Teamfähigkeit wird in diesem Beruf übrigens groß geschrieben. Maurer arbeiten fast nie allein, sondern in kleinen bis mittelgroßen Gruppen. Damit sich die anderen auf deine Arbeit verlassen können, muss jeder Handgriff sitzen. Du solltest dich definitiv nicht vor dem Kontakt mit Kollegen scheuen, da du manchmal ihre helfende Hand benötigst. Damit auch tatsächlich alles gut läuft, musst du körperlich fit sein. Denn dein Beruf ist einer der anstrengendsten Jobs überhaupt. Du bringst deinen Körper ständig an sein Limit und musst schwere Steine heben, große Maschinen bedienen und die meisten deiner Tätigkeiten gebückt oder im Stehen ausführen.

Wie werde ich Maurer*in?

Um Maurer zu werden, musst du eine duale Ausbildung absolvieren. Das bedeutet, du erlernst nicht nur das praktische Handwerk, sondern besuchst auch eine Berufsschule, die dir theoretisches Wissen vermittelt. Um einen Ausbildungsplatz zu bekommen, solltest du allerdings die Schulpflicht erfüllt haben oder besser noch mindestens einen Hauptschulabschluss nachweisen. Hast du erst einmal mit deiner Lehre begonnen, wirst du schnell merken, dass handwerkliches Geschick alleine nicht ausreicht. Du wirst eine Menge über verschiedene Gebäudeteile und Bauelemente wie Verschalungen, Türstürze und Sichtmauerwerk lernen. Außerdem wirst du feststellen, dass es nicht nur Hammer und Meißel gibt, sondern auch Laser-Nivelliergeräte, Lote und Fluchschnüre.

Fortbildungen und Spezialisierungen

Nach deiner abgeschlossener Ausbildung hast du die Möglichkeit, dich weiterzubilden, in einer bestimmten Tätigkeit zu spezialisieren oder sogar ein Studium zu beginnen. Voraussetzung dafür ist eine Studienberechtigungsprüfung.

Zukunftsaussichten als Maurer*in

Nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung haben Maurer gute Chancen in ihrem Betrieb zu bleiben und dort Karriere zu machen. Bereits während der Ausbildung können sie Zusatzqualifikationen erwerben, die ihre späteren Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern. So kannst du zum Beispiel Assistent / Assistentin für Energie und Ressourcen im Handwerk oder Europaassistent / Europaassistentin im Handwerk werden. Um im Beruf zukünftig die Karriereleiter empor zu steigen, bietet es sich auch an die Meisterprüfung abzulegen. Mit dieser Qualifikation kannst du dich später selbstständig machen oder ein Studium im Bereich Bauingenieurwesen beginnen. Generell bietet die Handwerksbranche gute Beschäftigungsmöglichkeiten und ist auf der Suche nach qualifiziertem und motiviertem Nachwuchs. Schließlich kann es nicht nur theoretisch arbeitende Menschen geben. Jemand muss auch die Pläne verwirklichen.