Arbeiten als Milchtechnologe/-in?

Finde heraus, wie ein/-e Milchtechnologe/-in tickt!

Was ist dein Job als Milchtechnologe/-in?

Hast du dich schon gefragt, wie die Milch ihren Weg in dein Müsli findet? Klar, Milch kommt von den Kühen – das lernt man schon im Kindergarten. Aber was passiert eigentlich danach? Denn sie einfach nur in Tetrapacks umzufüllen, reicht nicht aus. Milch muss aufbreitet, homogenisiert oder erhitzt werden und dafür braucht es Fachpersonal. Als Milchtechnologe ist es deine Hauptaufgabe aus Rohmilch verschiedene Milchprodukte zu erzeugen – sei es die normale Trinkmilch, Joghurt, Butter, Käse oder Milchpulver. Dafür überprüfst du den Geschmack und Geruch des frischen Produkts, entnimmst Proben und untersuchst diese chemisch und mikrobiologisch. Ist die Qualität gut, verarbeitest du sie in Produktions-, Pasteurisierungs- und Homogenisierungsanlagen. Die fertigen Erzeugnisse füllst du dann mit Hilfe weiterer Maschinen in Verpackungen um und bereitest sie für die Auslieferung vor.

Fakten

Einkommen:

D: 2.500 - 3.000 Euro/Monat
Ö: 1.920 - 2.140 Euro/Monat

Ausbildungsvergütung:

D: 1. Jahr: 718 - 813 Euro/Monat, 2. Jahr: 774 - 938 Euro/Monat, 3. Jahr: 853 - 1.088 Euro/Monat

Ö: 1. Jahr: 640 - 681 Euro/Monat, 2. Jahr: 859 - 875 Euro/Monat, 3. Jahr: 1.176 - 1.264 Euro/Monat

Männlich/Weiblich:

Männer: 72% – Frauen: 28%

Bildungsweg:

Ausbildung/Lehre

Regelstudienzeit:

3 Jahre

Wichtige Schulfächer:

Biologie, Chemie, Mathematik

Zukunftsaussichten als Milchtechnologe/-in

Milchtechnologen finden vor allem in Molkereien und Käsereien Beschäftigung. Da Berufe, die mit Lebensmitteln in Kontakt stehen, viel Verantwortung bedeuten, wird in dieser Branche nur ausgebildetes Fachpersonal angestellt. Wie auch in der Landwirtschaft stehen vor allem kleinere Betriebe vor wirtschaftlichen Herausforderungen und müssen sich neu orientieren. Auch die Technologisierung wirkt sich auf die Milchproduktion aus und nimmt den Milchtechnologen einen Teil ihrer Arbeit ab. Im Gegenzug musst du dir mehr technisches Know-How aneignen, um die Maschinen richtig einzustellen, zu warten und zu überprüfen. Das macht dich zu einem wichtigen Partner in der Produktionskette. Um dich auf dem Arbeitsmarkt noch besser zu positionieren, helfen dir Spezialisierungen.