Arbeiten als Rapper/-in?

Was ist dein Job als Rapper/-in?

Du möchtest gerne Goldkettchen tragen und aufgemotzte BMWs fahren? Um das zu erreichen, willst du nichts weiter tun, als ein paar Schimpfwörter aneinanderzureihen und ins Mikrofon zu grölen? Dann bist du beim Beruf Rapper leider falsch. Denn während Rap früher solche Klischees bedient hat und als aggressive Form der Musik angesehen wurde, steht er heute vor allem für gute Beats und sinnvolle Texte, die eng mit dem Leben des jeweiligen Autors verknüpft sind. Rap ist eine ausdrucksstarke Kunstform, die mit Worten jongliert und sie gekonnt aneinander reiht. Als Thema ist eigentlich alles möglich – von aktuellen politischen Ereignissen, über gesellschaftliche Probleme bis hin zu großen Sportevents, wie der Fußballweltmeisterschaft. Natürlich darf auch immer noch über das luxuriöse Leben performt werden. Als Rapper zeigst du deinen Fans viel von deiner Persönlichkeit und schaffst damit eine Identifikationsbasis. Zu deinem Alltag gehört es Texte zu schreiben und zu vertonen, im Studio zu arbeiten, Produzenten zu treffen, die Lieder zu vermarkten, Auftritte vor Live-Publikum, im Fernsehen oder über das Radio abzuhalten und natürlich auf Tour zu gehen. All das teilst du am Besten gleich mit deinen Fans über Facebook, Instagram und Co. Oft verbringst du viel Zeit im Studio oder unterwegs. Der Tagesablauf ist unregelmäßig und es wird Zeiten geben, in denen du jeden Tag in einer anderen Stadt aufwachst.

Fakten

Einkommen:

Sehr unterschiedlich, je nach Erfolg. Vor allem in der Anfangszeit muss man selbst Geld investieren

Fun Fact:
Weltweiter Spitzenverdiener ist Jay-Z: ca. 49,5 Mio. EUR Jahresgehalt (inkl. Verdienste seiner Plattenfirma und Werbedeals)
Männlich/Weiblich:
Keine genauen Zahlen, aber Frauen haben es meist schwerer in der Rap-Szene
Bildungsweg:

Es gibt keinen bestimmten Bildungsweg zum Rapper

Wichtige Schulfächer:

Musik, Kunst, Deutsch, Englisch

Zukunftsaussichten als Rapper/-in

Deine Zukunft als Rapper hängt sehr von deiner Eigeninitiative und deinem Talent ab. Um erfolgreich zu sein, musst du dich immer wieder um Engagements kümmern. Auch ein bisschen Glück gehört dazu. Oft ist es entscheidend zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, um entdeckt zu werden. Natürlich sind auch Produktivität und Kreativität sehr wichtig. Wenn du es nämlich geschafft hast ein Album oder Video zu produzieren, hast du den Sprung in den Beruf noch lange nicht gemeistert. Damit du nicht als Eintagsfliege oder One-Hit-Wonder verschwindet, musst du stetig an neuen Songs feilen und dich auch musikalisch weiterentwickeln und neue Wege ausprobieren. Vor allem in der Anfangszeit bietet sich ein zweites Standbein an. Auf das kannst du dann auch zurückgreifen, falls es mit der Karriere nicht so klappt, wie gehofft.

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